DENK_MAL
Das Ende naht
- hochgeladen von martinus Redaktion
Im November sei es gestattet, auf unser irdisches Ende hin einen wirtschaftlichen Blick zu richten. Die Bestattungskultur ist ein Wirtschaftsbereich, der eine durchaus beachtliche Größenordnungen von mehr als € 500 Mio. im Jahr aufweist. Konjunkturelle Entwicklungen spielen kaum eine Rolle. Dennoch, beim Gang über heimische Friedhöfe fällt das Wort „heimgefallen“ immer öfter auf. Verlieren wir unsere bisherige österreichische Kultur, der „schönen Leich“?
Alternativen sind gefragt und haben ihre Berechtigung. Häufig geht es um Leistbarkeit. Der Tod kostet nicht nur das Leben, sondern Geld. Muss aber gerade hier gespart werden? Wir Menschen benötigen Rituale und diese helfen, schwierige Situationen im Leben leichter ertragen zu können. Die Pflege von Gräbern scheint eine lästige Pflicht geworden zu sein? Leider tabuisieren wir den Tod in unserer Gesellschaft. Er passt nicht zur attraktiven und schnelllebigen Gesellschaft. Wir sollten uns vornehmen, wieder mehr darüber zu sprechen. Die wirtschaftlichen Themen können einfach gelöst werden. Sorgen Sie vor und erkundigen sie sich. Letztlich ist alles rund um das Ableben und darüber hinaus ein Liebesdienst an unseren Vorausgegangenen und zeigt die Verbindung zum Ewigen Leben.
Günter Bergauer
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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