FEDER_SPIEL
Achtsamer Umgang
- hochgeladen von martinus Redaktion
Dass Günther Paal alias Gunkl Selbstanzeige erstatet hat und im Zuge dessen bekannt wurde, dass er ein Kleinkind sexuell misshandelt und Missbrauchsdarstellungen besessen hat, brachte wieder die Frage auf, wie man sexuelle, körperliche oder psychische Gewalt an Kindern und anderen Menschen verhindern könnte, bevor sie verübt wird. Soll man mit potenziellen Tätern arbeiten, denn sie tragen ja Verantwortung für die Taten? Oder mit potenziellen Betroffenen, denn sie sollen sich im Fall des Falles nicht ausgeliefert fühlen, sondern zur Wehr setzen oder zumindest abgrenzen können. Wie der vergangene Woche in Wien weilende Kinderschutzexperte und Jesuit Hans Zollner formulierte, wird man diese furchtbaren Taten wohl nie restlos verhindern können. Und doch lohnt sich beides: Die Hilfe für Menschen, damit sie nicht zu Tätern oder auch Täterinnen werden. Und die Stärkung von klein auf, damit Betroffene erkennen können, dass sie Unrecht und Gewalt nicht ertragen müssen.
In der Pastoral wirken zu viele Verhaltensregeln für Einzelfälle manchmal verwirrend. Zielführend wäre es, eine respektvolle Haltung einzuüben. Achtsamkeit gibt allen Sicherheit, und die zählt.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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