ÜBER_BLICK
Wiens Erzbischof bei Papst und Bundespräsident
- Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfing Wiens Erzbischof Josef Grünwidl.
- Foto: Peter Lechner/HBF
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Wiens Erzbischof Josef Grünwidl wird kommende Woche zu einer Privataudienz bei Papst Leo XIV. nach Rom reisen.
Die Audienz ist am 11. Mai geplant, wie Grünwidl in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Presse“ anlässlich seiner ersten 100 Tage im Amt erklärte. Neben der Audienz sind Termine in vatikanischen Dikasterien geplant. Dabei wolle er „mit einigen Themen kommen, die wir dort besprechen müssen“, so Grünwidl, der im Jänner zum neuen Bischof der Erzdiözese Wien geweiht wurde.
„SEHR SCHÖNE AUFGABE“
Seine ersten Monate im Amt seien von hoher Intensität, aber auch von breitem Rückhalt geprägt gewesen. „Es ist, obwohl es natürlich immer wieder auch Probleme und Schwierigkeiten gibt, eine sehr schöne Aufgabe, weil ich tolle Begegnungen habe.“
Als prägend schilderte der Erzbischof etwa interreligiöse Kontakte. Regelmäßig besuche er zudem Krankenhäuser, Pflegeheime oder Gefängnisse.
BESUCH IN DER HOFBURG
Vorige Woche war Erzbischof Josef Grünwidl erstmals seit der Amtsübernahme bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Das Gespräch in der Wiener Hofburg sei in einer „ausgesprochen guten und vertrauensvollen Atmosphäre“ verlaufen, erklärte Grünwidl danach. „Ich schätze den Bundespräsidenten sehr -– sein offenes Ohr und sein umfassender Weitblick haben mich sehr beeindruckt. Das Anliegen, Hoffnung und Zuversicht in unserer Gesellschaft zu stärken, teilen wir.“
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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