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Start mit Wallfahrt nach Loretto
- V.l.: Bernadette Slanitsch (Kirchenbeitrag), Susanne Fister (Rechnungswesen), Rosemarie Miehl-Zechmeister, Beatrix Strobl (beide Martinsverlag), Harald Habeler (Rechnungswesen).
- Foto: Rosemarie Miehl-Zechmeister
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Die Mitarbeiter:innen des Bischofshofs in Eisenstadt sowie der Caritas Burgenland begannen das neue Arbeitsjahr am 3. September mit einer Fußwallfahrt über das Leithagebirge nach Loretto, wo sie gemeinsam mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics in der Basilika die heilige Messe feierten.
Auf diese ganz besondere Weise machten sie sich das Motto des Heiligen Jahr 2025 zu eigen, das unter das Leitwort „Pilger der Hoffnung“ gestellt ist.
In seiner Predigt führte Bischof Ägidius drei Dimensionen jeder Pilgerreise vor Augen – Aufbruch, Weg und Ziel – und übertrug diese auf das Leben und Arbeiten in der Diözese:
AUFBRUCH
Nur wer aufbricht, könne vorankommen und Neues entdecken, so Zsifkovics. Stillstand, Abkapselung und Resignation seien hingegen unfruchtbar. Die Kirche brauche heute in vielen Bereichen einen neuen Aufbruch, um den Menschen nahe zu sein: in Familie und Gesellschaft ebenso wie in Pfarre und Diözese. „Brechen wir gemeinsam auf, haben wir Mut, Kreativität, Vertrauen – fürchten wir uns nicht davor!“, ermutigte er die Anwesenden.
WEG
Eine Wallfahrt bringe Mühen mit sich, doch es brauche auch Ausrüstung – im Glauben seien das Gottes Wort, Gebet, Sakramente, Feste und die tätige Nächstenliebe. Als Kirche und Caritas gehe es darum, Menschen wie ein Pilgerstab zu stützen, sie zu begleiten und ihnen rasch und einfühlsam beizustehen.
ZIEL
Schließlich erinnerte der Bischof daran, dass das Ziel des Christen die Begegnung mit Gott ist. Alles kirchliche Handeln müsse auf dieses Ziel ausgerichtet sein: „Lassen wir weg, was Nebensache ist, und konzentrieren wir uns auf das Wesentliche – auf Christus und die Hilfe für die Menschen.“ Maria, die Schwarze Madonna von Loretto, sei dabei Kompass und Wegweiser.
- Dompfarrer P. Achim Bayer COp, Bischofsvikar László Pál, Paul Kahlig (Zivildiener), Bischofsvikar P. Karl Schauer OSB, P. Stefan Vukits OMV (Loretto), Miroslav Mochnáč (Direktor der Pastoralen Dienste), Generalvikar Michael Wüger.
- Foto: Rosemarie Miehl-Zechmeister (2)
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Nach der Messe fand im Garten des Klosters eine gesellige Agape statt. Bei einem gemeinsamen Mittagessen auf Heurigenbänken bot sich Gelegenheit, über Sommererlebnisse ins Gespräch zu kommen und zugleich die Projekte des beginnenden Arbeitsjahres in entspannter Atmosphäre zu besprechen.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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