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Neuer Seelsorgeraum Hl. Johannes Paul II.
- Wulkaprodersdorf: stattliche Anzahl an Firmlingen mit Bischof Ägidius.
- Foto: Johann Nabinger
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Bischof Ägidius besucht Antau, Oslip, Trausdorf sowie Wulkaprodersdorf und errichtet den Seelsorgeraum „Hl. Johannes Paul II.“
Im Rahmen einer kanonischen Visitation besuchte Bischof Ägidius J. Zsifkovics die Pfarren Antau, Oslip, Trausdorf an der Wulka und Wulkaprodersdorf. Die Tage standen im Zeichen der Begegnung mit den Gläubigen, der Feier der Sakramente und eines wichtigen strukturellen Schrittes für die Zukunft der Seelsorge in der Region.
Den Auftakt bildete am Freitag, den 13. März eine Fatimafeier in der Pfarrkirche Oslip. Im Anschluss kam es zu einer Begegnung des Bischofs mit Vertreterinnen und Vertretern der Pfarrgemeinden, der Gemeinden sowie der örtlichen Vereine.
Am Samstag stand in Wulkaprodersdorf die Feier der heiligen Messe mit Spendung des Firmsakraments durch den Bischof im Mittelpunkt. Zahlreiche Gläubige nahmen daran teil, im Anschluss lud die Pfarrgemeinde zur Agape. Zwei weitere Firmgottesdienste wurden von Generalvikar Michael Wüger in den Pfarrkirchen von Trausdorf und Oslip gefeiert.
- Vertretern des kirchlichen und zivilen Lebens trafen in Oslip den Bischof.
- Foto: Anneliese Rothleitner-Reinisch
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Der Sonntag brachte mehrere Höhepunkte: In Trausdorf wurde die Visitation mit einer Festmesse begangen, in deren Rahmen auch die Errichtung des neuen Seelsorgeraumes verkündet wurde. In Antau gestalteten Firmlinge eine Kreuzwegandacht, danach klang die Begegnung bei einer Agape im Pfarrhof aus.
Ein zentraler Schwerpunkt der Visitation war die Errichtung des Seelsorgeraumes „Hl. Johannes Paul II.“, bestehend aus den Pfarren Antau, Oslip, Trausdorf an der Wulka und Wulkaprodersdorf. Mit Wirksamkeit vom 15. März wurde dieser neue pastorale Raum offiziell eingerichtet.
Die Bildung solcher Seelsorgeräume ist Teil des „Pastoralen Weges“ der Diözese Eisenstadt. Ziel ist es, auf die Zeichen der Zeit zu reagieren und zugleich den Grundaufträgen der Kirche treu zu bleiben. Durch die stärkere Zusammenarbeit sollen Ressourcen gebündelt und seelsorgliche Angebote besser koordiniert werden. Gleichzeitig bleiben die einzelnen Pfarren als eigenständige Gemeinschaften bestehen. Die Leitung erfolgt durch den jeweiligen Pfarrer oder Pfarrmoderator gemeinsam mit einem Leitungsteam.
Der Pastorale Weg versteht sich als Prozess geistlicher Erneuerung. Die Gläubigen sollen dabei verstärkt aus ihrer Berufung aus Taufe und Firmung heraus Verantwortung übernehmen und das kirchliche Leben aktiv mitgestalten.
- Firmung in Trausdorf unter der Leitung von Generalvikar Michael Wüger; mit Dechant Željko Odobašić und Diakon Georg Vukovits.
- Foto: Eric Halwax
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KIRCHLICHE AUSZEICHNUNGEN
Im Rahmen der Visitation wurden in Wulkaprodersdorf auch mehrere Gläubige für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet. Der Bischof betonte dabei, dass die Visitation auch dazu diene, die Menschen in ihrem Glauben zu stärken und all jene zu ermutigen, die sich in der Seelsorge einsetzen.
Mit dem St.-Martins-Orden in Silber wurde Michael Kremsner geehrt. Seit seiner Kindheit ist er mit der Pfarre verbunden und versieht seit mehr als drei Jahrzehnten treu seinen Dienst als Mesner. Darüber hinaus ist er als Kommunionhelfer tätig. Sein verlässlicher Einsatz macht ihn zu einer wichtigen Stütze der Pfarrgemeinde.
Die Verdienstmedaille der Diözese in Gold erhielten mehrere Persönlichkeiten: Johann Nabinger engagiert sich seit vielen Jahren als „Pfarrfotograf“ und dokumentiert das Leben der Gemeinde. Zudem bringt er seine handwerklichen Fähigkeiten bei Bau- und Renovierungsarbeiten ein und war maßgeblich an der Sanierung der Cholerakapelle beteiligt.
- Die Vertreter des neuen Seelsorgeraumes.
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Christine und Andreas Milanovich stehen seit 2010 im Dienst der Pfarre als Mesner. Sie bereiten nicht nur Gottesdienste und Begräbnisse vor, sondern haben sich über viele Jahre auch um die Ministrantinnen und Ministranten gekümmert sowie Ausflüge organisiert und unterstützt.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Eva Buzetzki, die sich täglich um die Marienkapelle kümmert. Sie sorgt für Ordnung und Schmuck und hält diesen Ort des Gebets durchgehend offen und zugänglich.
Hildegard und Franz Hombauer wurden für ihre jahrzehntelange Pflege der Cholerakapelle gewürdigt. Seit 1997 kümmern sie sich um diesen Ort, der besonders nach der Renovierung wieder verstärkt zum Verweilen und Beten einlädt.
FJR
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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