Pfarre Frauenkirchen
Messwein-Tankstelle in Planung

Messwein-Tankstelle vor der Basilika. Das neue Angebot soll Radfahrer oder Passanten auf die malerische Wallfahrtskirche und das angrenzende Kloster aufmerksam machen. Am Foto: P. Thomas Lackner OFM vor dem geplanten Automaten.
  • Messwein-Tankstelle vor der Basilika. Das neue Angebot soll Radfahrer oder Passanten auf die malerische Wallfahrtskirche und das angrenzende Kloster aufmerksam machen. Am Foto: P. Thomas Lackner OFM vor dem geplanten Automaten.
  • Foto: Silexa Presse
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Die Pfarre Frauenkirchen ist für innovative Ideen bekannt – bald soll eine Messwein-Tankstelle auf dem Kirchplatz entstehen.

Gerald Gossmann

Eine Tankstelle vor der prächtigen Basilika? In Frauenkirchen soll diese bald Realität werden. Stadtpfarrer P. Thomas Lackner OFM, bekannt für originelle Ideen, bastelt eifrig an diesem Projekt.
Konkret handelt es sich um eine Messwein-Tankstelle, die ab Juni auf dem Kirchplatz in Betrieb gehen soll. Das Prinzip ist einfach: Vier Messweine stehen gut gekühlt zur Verkostung bereit. Je ein Sechzehntel kann via Automat geordert und mittels Bankomatkarte bezahlt werden. P. Thomas ist bereits dabei, das Modell zu inspizieren: Einen Automaten mit vier Zapfhähnen und einem Display, auf dem die vier angebotenen Weine beschrieben werden. Auch eine Überdachung aus Glas ist in Planung.

Blickfang. Der Franziskaner freut sich schon auf interessierte Blicke der Besucher. Vor allem im Sommer passieren viele Radfahrer den Platz vor der Kirche. Diese Gelegenheit will der Franziskanerpater nützen – und mit einer Messwein-Tankstelle nicht nur eine Erfrischung kredenzen, sondern zugleich auf die Basilika aufmerksam machen. „Vielleicht sagen einige: Der Messwein hat geschmeckt – nun schaue ich mir die Kirche an“, erklärt P. Thomas. Auch der Klosterladen wäre einen Besuch wert. Denn dort werden von den Messwein-Kostproben die ganzen Flaschen feilgeboten. In Frauenkirchen will man mit dieser Aktion auch Menschen ansprechen, die nicht wegen geistllicher Besinnung in die Gegend des Heidebodens gekommen sind. Schon mit dem Klosterbier konnte man so punkten.

Zwei Euro pro Kostprobe. Angeboten werden die edlen Tropfen in wiederverwertbaren Plastikgläsern. Etwa zwei Euro soll eine Kostprobe kosten. „Ein großes Geschäft erwarten wir uns mit der Tankstelle nicht“, schmunzelt der Stadtpfarrer. „Es geht in erster Linie um die Werbung, die damit verbunden ist. Wir wollen den Blick auf die Kirche, das Kloster und den Klosterladen lenken.“ Bis Mitte September soll die Messwein-Tankstelle vor der Kirche stehen, in der kalten Jahreszeit in den Klosterladen umsiedeln.

Nächstes Projekt gestartet. P. Thomas und sein Team sind ständig am Entwickeln von neuen Ideen. So ist eine Photovoltaikanlage an einer uneinsehbaren Stelle des Kirchendachs geplant. „Da stehen aber noch Gespräche mit dem Bundesdenkmalamt an“, betont der Franziskaner, der von der Maßnahme überzeugt ist. „Wir dürfen nicht nur über ‚Laudato si‘ reden, sondern wir müssen auch was tun.“

Autor:

Redaktion martinus aus Burgenland | martinus

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