Briefe an die Diözese Eisenstadt
„Kraftspendender Wegbegleiter“

Briefe mit Herz. Gläubige aus der Gemeinde Zagersdorf richteten Wünsche, Danksagungen und Appelle an die Diözese Eisenstadt zu ihrem 60-Jahr-Jubiläum.    | Foto: Nora Demattio
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  • Briefe mit Herz. Gläubige aus der Gemeinde Zagersdorf richteten Wünsche, Danksagungen und Appelle an die Diözese Eisenstadt zu ihrem 60-Jahr-Jubiläum.
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Bischof Ägidius J. Zsifkovics erhielt aus der Gemeinde Zagersdorf Glückwunschbriefe zum 60-Jahr-Jubiläum der Diözese, die wertvolle Denkanstöße enthalten.

Anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums entstanden Briefe mit liebevollen Gratulationen und Danksagungen, mit Gebeten und Anliegen der Menschen. Auch Denkanstöße wurden dabei mitgegeben.
In vielen Texten wird betont, dass der 60. Geburtstag der Diözese eine ausgezeichnete Gelegenheit sei, den Priestern, Ordensleuten, Diakonen, kirchlichen MitarbeiterInnen sowie den hunderten ehrenamtlich Tätigen der Diözese zu danken. „Diese vielfältigen Tätigkeiten sind wichtige Bausteine für den Erhalt unserer christlichen Werte.“ Insbesondere das Motte des Jubiläumsjahres der Diözese Eisenstadt „Für die Menschen da“ bewegte die Absender in ihren Briefen. Betont wird die Wertschätzung all jenen Personen gegenüber, die der Kirche stets dienen, speziell in schwierigen Zeiten.

Wünsche und Danksagungen sind ebenso zu lesen wie flammende Appelle. Dazu wird geschrieben: „Gemeinsam die Kirche in die Zukunft führen, gemeinsam für Familien und Alleinstehende attraktiv machen, gemeinsam die Kirche wieder beleben, gemeinsam den Menschen Zuflucht bieten, gemeinsam Traditionen bewahren, gemeinsam Neues wagen!“
Ein Thema, das sich in den Briefen immer wieder findet, ist der Wunsch nach Mut und Offenheit in der Kirche. So wünscht sich der Autor eines Textes „sich nicht zu begnügen mit der Anzahl derer, die ihr (der Kirche, Anm.) die Treue halten, sondern aufmerksam, einfühlsam, mutig und weltoffen dem 21. Jahrhundert entsprechende Wege zu gehen. Um einerseits all jene zurückzuholen, die sich abgewandt haben und andererseits jene zu überzeugen, die zweifeln oder sich von der derzeitigen Situation in der Katholischen Kirche nicht angesprochen fühlen.“

Kinder und Jugendliche. Dabei richten die Absender der Briefe sowohl einen Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft der Diözese. Immer wieder wird betont, dass sich die Kirche den Herausforderungen einer sich wandelnden Welt stellen müsse, wenn man den Menschen Gott nahe bringen wolle. Viele äußern ihr Anliegen, dass die Integration von Kindern und Jugendlichen ins kirchliche Leben besser gelingen sollte.

Brauchtum erhalten. In den Briefen werden viele Wünsche deutlich: Jener nach Erhaltung von altem, schönem Brauchtum. Der Wunsch nach Pflege von lebendigen Traditionen. Und die Sehnsucht nach einem Dialog, der sensible Themenbereiche nicht ausgrenzt. Auch das Agieren im Sinne der Worte von Papst Franziskus – „Die Kirche ist kein Käfig für den Heiligen Geist: Der will raus und draußen wirken“ – wird von den Absendern gewünscht.

Ein weiteres Anliegen: „Dass die Diözese für die Menschen da ist und in Zeiten zahlreicher Herausforderungen mit ihnen im Dialog bleibt und als kraftspendender Wegbegleiter die Hand ausstreckt“. «
nora demattio / Red.

Briefe mit Herz. Gläubige aus der Gemeinde Zagersdorf richteten Wünsche, Danksagungen und Appelle an die Diözese Eisenstadt zu ihrem 60-Jahr-Jubiläum.    | Foto: Nora Demattio
Bischof Ägidius J. Zsifkovics erhielt die Glückwünschbriefe im März während der Visitation in Zagersdorf. Sie zeigen die Gefühlslagen der Gläubigen.    | Foto: Kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
Autor:

Redaktion martinus aus Burgenland | martinus

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