EIN_BLICK
30 Jahre „Hilfe direkt“ – Stinatzer Verein unterstützt Burkina Faso
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Seit vielen Jahren engagiert sich Franz Grandits für Menschen in Afrika. Ein Leben ohne das von ihm ins Leben gerufene Projekt kann sich der Stinatzer nicht mehr vorstellen.
Im Jahr 2026 wird die Aktion „Hilfe direkt“ drei Jahrzehnte alt.
Gegründet wurde sie vom Tischlermeister Franz Grandits aus Stinatz, der sich seither mit großem persönlichen Einsatz für das westafrikanische Land Burkina Faso engagiert.
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In dieser Zeit sind rund 300 Großprojekte abgeschlossen worden – ein vielfacher Millionenbetrag an Spenden ist in eines der ärmsten Länder der Welt geflossen.
Die Ergebnisse sind sichtbar und nachhaltig: Drei Kirchen und drei Frauenhäuser wurden errichtet, dazu zahlreiche soziale, schulische und medizinische Einrichtungen. Insgesamt entstanden bislang 54 Schulen, die rund 20.000 Kindern den Unterricht ermöglichen. 120 Brunnen sichern die Trinkwasserversorgung in vielen Dörfern. In zwei Schneidereien erhalten junge Frauen eine dreijährige Ausbildung und am Ende eine eigene Nähmaschine, mit der sie ihre Existenz aufbauen können. Dazu kommen eine Tischlerei, eine Schlosserei und zwei Seifenproduktionsstätten, die Frauen betreiben.
GESUNDHEIT UND FEUERWEHR
Im Gesundheitsbereich konnte ein Krankenhaus mit mehreren Abteilungen errichtet werden. Ein Löschfahrzeug aus Österreich wurde nach einem Brand im größten Krankenhaus von Kongoussi in den Einsatz gebracht, nachdem dort kein Löschsystem vorhanden war. Feuerwehrleute vor Ort wurden eigens geschult. Vier Heime bieten Mädchen Schutz, die vor Zwangsverheiratungen fliehen mussten. Für Straßenkinder gibt es wöchentlich drei warme Mahlzeiten, und Witwen mit Kindern erhalten regelmäßig Nahrungsmittel und Öl. Jährlich werden außerdem Tonnen an Saatgut verteilt, um die Landwirtschaft zu stärken.
KEIN SPENDENGELD FÜR REISEN
„Hilfe direkt“ arbeitet nach einem klaren Prinzip: Alle Unkosten für Reisen nach Burkina Faso tragen die Verantwortlichen selbst, kein Euro aus den Spenden wird dafür verwendet. Damit kommt jede Spende direkt bei den Menschen an. Insgesamt wurden bereits 32 Container mit Hilfsgütern verschickt. Wo möglich, wird Material jedoch im Land selbst eingekauft, um die lokale Wirtschaft zu stärken.
Neben den abgeschlossenen Projekten stehen neue Initiativen an: Photovoltaikanlagen sollen in Dörfern ohne Strom für warmes Essen sorgen, außerdem werden Esel und landwirtschaftliche Kleingeräte zur Erleichterung der schweren Feldarbeit bereitgestellt.
Der Verein lädt Interessierte ein, sich über die Arbeit zu informieren – entweder bei Vorträgen oder im „Burkina Faso Museum“, das Franz Grandits in seiner ehemaligen Tischlerwerkstatt in Stinatz eingerichtet hat. Dort werden Bilder, Berichte und Erinnerungsstücke aus den Projekten gezeigt.
Franz Grandits 0 664 101 67 36
Toni Jandrisits 0 664 858 24 38
Spendenkonto: Raika Stinatz IBAN: AT97 3302 7000 0230 5100 BIC: RLNWATWW
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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