DENK_MAL
Simon von Cyrene
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Im Stift Heiligenkreuz findet jedes Jahr ein barrierefreier Kreuzweg – benannt nach Simon von Cyrene – statt. Mittlerweile nehmen viele Menschen daran teil, die ihr „persönliches Kreuz“ zu tragen haben. Das Nachgehen der Stationen und das offene, einfühlsame Ansprechen jener Gedanken, die die teilnehmenden wahrscheinlich in sich spüren, lässt immer eine einzigartige Spiritualität zu. Das am Ende die Auferstehungsstation und der persönliche Segen mit der Kreuzreliquie eine Stärkung bedeuten, führt bei allen zu einem inneren Leuchten. Die anschließende Agape und das Gespräch auf Augenhöhe bekräftigten das Erlebte. Warum ich Sie, geschätzte Leser, daran teilhaben lassen möchte? – Wie halten wir es persönlich mit der Nächstenliebe? Neigen wir nicht alle dazu, weg- statt hinzusehen? Auch wir selbst können in die Lage kommen, dass auf uns gezeigt wird: „Mach!“ Simon von Cyrene benötigte Druck, um hinzusehen. Geben auch wir uns diesen Ruck! Die tätige Nächstenliebe, hinsehen und wahrnehmen, reicht meist. Gemeinsames Gebet und das Spüren der Liebe Gottes geben Kraft und vergegenwärtigen, wie wichtig es ist, dass wir im Leid eine berechtigte Hoffnung, „Lumen Christi“ (das Licht Christi) erkennen. – Gesegnete Ostern!
Günter Bergauer
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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