Unter uns - P. Karl Schauer OSB
Schöpfer und Geschöpf
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Die Schöpfungszeit im September bis zum Franziskustag im Oktober wird seit Jahren von den Kirchen in Österreich angesagt, um die Verantwortung aller zu schärfen. Längst ist dieses Tun zum Jahresprogramm geworden, nicht nur für Grüne, kirchliche Exoten und Selbstdarsteller, wie Thunberg und die Klimakleber, die schon von der Klimabühne abgetreten sind. Politische Finsterlinge, von Amerika über den Amazonas bis nach Sibirien leugnen mit ihren wirtschaftlichen und industriellen Ausbeutern die Vernichtung der Schöpfung. Vor 10 Jahren hat der verstorbene Papst die Umweltenzyklika „Laudato si“ veröffentlicht und der neue hat unlängst eine „Umweltschutz-Messe“ in den Albanerbergen gefeiert. Der orthodoxe Patriarch wird sogar als der „grüne“ gelobt. Ethiker, Moraltheologen und Kirchenschwätzer spüren Aufwind für eine ökologisch gerechte Welt. Aber die Generationen von morgen docken nur wenig an. Damit diese Herausforderung von Leben und Tod Sinn macht, braucht es den Mut, Gott zu denken.
Die Schöpfung als Geschenk zu achten ohne den Schöpfer, macht das Geschöpf Gottes, den Menschen, verantwortungslos und zum Spielball der Gier und die Schöpfung zur Müllhalde des Verfalls.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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