DENK_MAL
Nicht weniger, sondern mehr
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Endlich in der Fastenzeit angekommen, können die Vorsätze, die vom Jahresanfang her und bereits längst vergessen sind, , erneut formuliert werden: „Keine Süßigkeiten“ oder „kein Alkohol“ finden sich hier. Empfehlenswert wäre eine Liste, auf der es nicht um weniger, sondern um mehr geht. Möglichkeiten wären: ein Mehr an Aufmerksamkeit für seine Mitmenschen, ein Lächeln im Bus oder ein Danke an der Supermarktkasse. Fragen Sie am Arbeitsplatz oder in der Familie: „Wie geht es Dir?“ Oder: „Hast Du Zeit für ein schönes Gespräch“? Sowas darf darauf keinesfalls fehlen. Das Gespräch mit dem lieben Gott, ob allein oder in Form des Besuches einer heiligen Messe, sollte ebenfalls öfters stattfinden, auch hier ist ein Mehr kein Fehler. Wenn schon Gedanken in Richtung Verzicht aufkommen, dann bitte bei negativen Gedanken und Unfreundlichkeiten. Vorstellbar wäre die Reduktion beim Konsumieren von Medien – bitte nicht beim wunderbaren Medium „Martinus“ – sondern bei negativen oder inhaltsleeren Informationen und Nachrichten, die auf uns niederprasseln. Selektieren Sie genau und versuchen Sie am Ende des Tages, kurz vor dem Einschlafen, sich an drei Begebenheiten zu erinnern, wo Sie aus Ihrem Weniger ein Mehr für sich oder andere gemacht haben.
Günter Bergauer
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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