DENK_MAL
Narren
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Das Gleichnis vom reichen Narren (Lukas 12,13–21) ist eine Parabel über die Vergeblichkeit, Sicherheit im Reichtum zu suchen. Ein reicher Kornbauer plant, seine Scheunen zu vergrößern, um sich ein sorgenfreies Leben zu sichern, stirbt aber unerwartet. Ein geopolitischer Blick lässt den Rückschluss zu, dass wir es heute mit vielen Narren zu tun haben. Xi Jinping, der chinesische und der russische Staatspräsidenten Wladimir Putin unterhielten sich angeblich über die Unsterblichkeit. Ein anderer, Präsident Donald Trump, hält sich ohnedies dafür. Alle missachten das Geschenk des Lebens. Sie halten sich für unsterblich und nehmen nicht zur Kenntnis, dass ihre Entscheidungen Auswirkungen auf jeden von uns haben und die Unsicherheit in der Welt erhöhen. Betroffen sind wir bei der Entwicklung unserer Ersparnisse, unseres Einkommens und bei den Lebensmittelpreisen etc. Jeder von uns versucht, die Situation zu bewältigen. Wir, die wir gläubig sind, wissen, dass wir nur die eine Welt haben und somit sozial und ökologisch miteinander verbunden sind. Papst Leo XIV. betet unermüdlich für den Frieden. Er spricht die Krisen an und verweist auf die christliche Soziallehre (siehe Enzyklika „Rerum Novarum“ von – Papst Leo XIII. aus 1891), die gute Leitschienen für eine lebenswerte Welt bereit hält.
Günter Bergauer
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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