Orthodoxe Kirchen feiern das Fest der Taufe Jesu
Große Wasserweihe in Bregenz

Sprungbereit wartet der mutige Schwimmer bei der Wasserweihe in Bregenz auf das Eintauchen des Kreuzes, das Segen bringen soll - allen Wassern der Erde.
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  • Sprungbereit wartet der mutige Schwimmer bei der Wasserweihe in Bregenz auf das Eintauchen des Kreuzes, das Segen bringen soll - allen Wassern der Erde.
  • Foto: Katholische Kirche Vorarlberg
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Bereits zum achten Mal reiste Metropolit Arsenios Kardamakis aus Wien an, um mit der griechisch-orthodoxen Gemeinde das Fest der Taufe Jesu zu feiern. Die Göttliche Liturgie fand heuer nicht im Kloster Mehrerau, sondern in der Seekapelle in Bregenz statt. Zur Freude des Metropoliten kamen neben rund 80 Gläubigen auch Bischof Benno Elbs sowie der Ökumenebeauftragte der Diözese, Vikar Paul Riedmann. Zudem gestaltete sich das Fest zu einem "innerorthodoxen": Neben dem griechisch-orthodoxen Metropoliten, einem Diakon und Ministranten waren auch ein rumänisch-orthodoxer Diakon und die beiden im Land wirkenden Priester der serbisch-orthodoxen Pfarren zugegen. In all diesen Sprachen - und auch in deutscher Sprache - erklang der Festgesang.
Geschwister Jesu. In einer kurzen Ansprache betonte Bischof Benno, dass auch uns in der Taufe zugesagt wurde, dass wir Söhne und Töchter Gottes sind - Geschwister Jesu. Es ist der ausgesprochene Wunsch beider Bischöfe, dass wir alle auf dem Weg der Geschwisterlichkeit wieder zueinander finden die Trennung überwunden werden kann.

Im Anschluss an die Göttliche Liturgie wurde Wasser geweiht, das die Gläubigen mit nach Hause nehmen konnten. Dann ging es an den Bodensee, um auch dort das Wasser - stellvertretend für alle Gewässer - zu weihen. Dreimal warfen Metropolit Arsenios und Bischof Benno ein Kreuz in den See, das von jungen Tauchern wieder herausgefischt wurde - diese wurden dann beim anschließenden Essen besonders geehrt.

Norbert Duffner / Red

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KirchenBlatt Redaktion aus Vorarlberg | KirchenBlatt

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