Wirtschaftskammer-Präsidentin Doris Hummer zur Coronakrise
„Die nächsten Monate werden herausfordernd“

Wie sie das vorsichtige Hochfahren der Wirtschaft bewertet und warum die Folgen der Krise uns noch länger beschäftigen werden, erklärt Doris Hummer, Präsidentin der Wirtschaftskammer OÖ, im Interview.

Am Montag wurde ein Szenario vorgestellt, wie zunächst kleinere Geschäfte wieder hochfahren können. Wie bewerten Sie das?
Doris Hummer: Gerade das Ausstiegsszenario aus der derzeitigen Situation ist eine wichtige Botschaft für kleinere Betriebe, die nun Planungssicherheit bekommen.

In einer Aussendung sagten Sie, dass die Gesundheitsauflagen in allen Geschäften machbar seien. Hätten Sie sich mehr erwartet?
Hummer: Natürlich ist es ein Wunsch der größeren Geschäfte, mit ihrer Arbeit starten zu können. Aber die Gesundheit geht vor. Wichtig ist, dass dort gearbeitet wird, wo es schon möglich ist. Denn die Zahlen bei der Kurzarbeit und bei den Betrieben, die Unterstützung brauchen, sind alarmierend.

Die Unterstützung beruht oft auf Krediten. Bekommen nicht immer mehr Betriebe Probleme mit der Zurückzahlung, je länger die Krise dauert?
Hummer: Die Unterstützungspakete – Kurzarbeit, Garantien, Kredite und Zuschüsse – sind gut. Aber es wird heuer noch eng werden. Nicht alle Betriebe werden es schaffen. Wir müssen das ganze Wirtschaftssystem sehen: Steht ein Teil vor der Wand, ist ein Dominoeffekt zu befürchten. Deshalb braucht es nach der Krise ein Investitionsprogramm.

Lesen Sie HIER das gesamte Interview

Autor:

Brigitta Hasch aus Oberösterreich | KirchenZeitung

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