Was steckt unter dem Puppensofa?

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Die Schnupfenzeit steht wieder an. Im Wohnzimmer, am Schreibtisch und im Schlafzimmer stehen die beliebten Taschentuch-Boxen herum. Aber man muss sie ja nicht gleich als solche erkennen.

Eine handelsübliche Taschentuchbox ist etwa 22,5 cm lang, 11,5 cm breit und 6,5 cm hoch. Für den Überzug benötigt man einen Stoffrest, der sich bequem über eine Box legen lässt, am besten sollte rundherum noch etwas Stoff überstehen. Zusätzlich näht man eine Rolle als Rücken- und Seitenlehne. Hier liegt der Stoffverbrauch bei ca. 50 cm x 12 cm inklusive Nahtzugaben. Dazu kommen zwei bis vier farblich passende Pölster. Man kann das Sofa mit Bortenresten verzieren, die Pölster mit Knöpfen oder bunten Bändern – alles eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Erste Naht
Zwei gleich große Stoffstücke (jeweils etwa 48 cm lang und 15 cm breit) werden an der Längsseite zusammengenäht. Achtung: In der Mitte bleibt ein Stück von 11 cm offen (hier kann man später die Taschentücher aus der Box ziehen). Auf der Rückseite wird versäubert und die Naht auseinandergebügelt.

Kastenform

Für diese Arbeit eignet sich Naturmaß erfahrungsgemäß besser als Maßband und Schneiderkreide: Das Stoffstück wird mittig über die Box gelegt, mit Stecknadeln fixiert und die vier Ecken (wie am Bild) abgesteckt.

Nähen und versäubern
Nun nimmt man den Stoff wieder von der Box und näht die vier Ecken ab. Zur Sicherheit vielleicht kurz noch einmal „anprobieren“ – wenn alles passt, kann man den Stoff entlang der Nähte zurückschneiden und endeln. Abschließend wird die untere Kante in entsprechender Länge nach innen umgeschlagen und abgenäht, oder mit einer Borte verziert.

Rolle zum Anlehnen
Für die Rücken- und Seitenlehne näht man aus einem 50 cm x 12 cm großen Stoffstück eine Rolle (die genaue Länge wird dann am Sofa bestimmt und der Stoff entsprechend abgeschnitten). Die Enden werden mit einer Naht geschlossen, entlang der Längsnaht bleiben vorerst 10 cm offen – zum Wenden und Füllen. Wichtig dabei: Das Füllmaterial sollte gleichmäßig und bis in alle Ecken verteilt werden.

Von Hand zunähen
Mit kleinen Stichen näht man nach dem Füllen die offene Stelle der Naht zu. Dann wird die Rolle/Lehne ebenfalls mit der Hand an den Ecken und einigen weiteren Punkten an „das Sofa“ angenäht. Obenauf kommen noch zwei bis vier Pölster, deren fertige Größe ist 6 cm x 9 cm. So wie die Lehne, werden auch die Pölster punktuell mit Nadel und Faden fixiert.

Autor:

KirchenZeitung Redaktion aus Oberösterreich | KirchenZeitung

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