Corona-Krise
Täglich live - Morgenmesse mit Kardinal Christoph Schönborn

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Montag bis Samstag feiert Kardinal Christoph Schönborn um 8 Uhr mit seiner Hausgemeinschaft die Morgenmesse in der Andreaskapelle. Die Erzdiözese Wien überträgt ab sofort live.

Auf www.netzwerk-gottesdienst.at bietet die Erzdiözese Wien Anleitungen und Anregungen für das gemeinsame Beten und Feiern zu Hause an."Öffnen wir einander das Herz, feiern wir über die Distanz hinweg gemeinsam!", so Kardinal Christoph Schönborn.

Der nächste Livestream startet am Mittwoch, 18. März kurz vor 8 Uhr. Jetzt abonnieren.

Aufgrund der aktuellen Coronakrise dürfen bei katholischen Gottesdiensten in Österreich derzeit die Gläubigen nicht physisch anwesend sein. Die Priester feiern täglich die heilige Messe für ihre Gemeinde, alle Menschen und die ganze Welt, aber hinter verschlossenen Türen. Daher ist Mitfeiern über Radio oder Internet nun besonders wichtig.

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Angeboten kommt nun noch ein besonderes hinzu: die tägliche Frühmesse von Kardinal Schönborn und seiner kleinen Hausgemeinschaft in der Andreaskapelle, der Hauskapelle des Wiener Erzbischofs.

Sie wird täglich um 8.00 Uhr früh live übertragen. Den Livestream dazu finden Sie immer täglich aktualisiert hier, in diesem Artikel und auf dem Youtube Channel der Erzdiözese Wien.

Es sind lebenswichtige Maßnahmen

Kardinal Schönborn: „Die Maßnahmen der Bundesregierung sind lebenswichtig. Wenn wir unsere Kontakte radikal einschränken, helfen wir mit die Übertragung des Virus zu bremsen. Das ist notwendig, damit unsere Spitäler weiterhin alle Schwerkranken behandeln können. Auf den physischen Kontakt zu verzichten heißt, Leben retten. Das ist gelebte Nächstenliebe. Die moderne Technik macht es möglich, dass die Messe, die ich in der erzbischöflichen Kapelle feiere, jetzt übertragen wird. So können viele gläubige Frauen und Männer an der Messfeier teilnehmen." Bisher konnte die Frühmesse des Kardinals nur von seiner kleinen Hausgemeinschaft mitgefeiert werden.

Der Verzicht der Gläubigen auf das physische Zusammensein und den Empfang der Kommunion ist für Kardinal Schönborn „Merkmal einer heuer ganz besonderen Fastenzeit. Aber auch sie geht vorbei, und dann kommt Ostern. Auch wenn das Ende der Corona-Epidemie kalendarisch nicht mit dem Ostersonntag zusammenfallen wird: Es wird ein großes Fest sein. Und die Zeit bis dahin meistern wir gemeinsam.“

Kerzen anzünden und ins Fenster stellen

Zu Beginn der Messe des Kardinals wird immer eine Kerze angezündet und ins Fenster gestellt. Das ist ein Zeichen dafür, dass es sich um einen „Netzwerk-Gottesdienst“ handelt.

Unter diesem Stichwort bietet das Liturgiereferat der Erzdiözese Wien unter dem Motto „Wir feiern zu Hause Gottesdienst und knüpfen ein Netzwerk der Verbundenheit von Haus zu Haus“ konkrete Anleitungen für die Gottesdienstfeier daheim an: www.netzwerk-gottesdienst.at.

Eine brennende Kerze im Fenster signalisiert den anderen Menschen, dass in diesem Haus gerade ein Gottesdienst gefeiert wird. Auf diese Weise soll eine Verbundenheit unter den Gläubigen entstehen, die Trost und Hoffnung spendet und Licht in die Welt bringt, auch den Menschen, die nicht Teil der Kirche sind.

Autor:

Der SONNTAG Redaktion aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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