Mit Annemarie Fenzl am 21. Februar durch den abendlichen Dom
Kinderführung durch den Stephansdom

Annemarie Fenzl erklärt Kindern die Bedeutung des Taufbeckens.
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  • Annemarie Fenzl erklärt Kindern die Bedeutung des Taufbeckens.
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Den Stephansdom mit all seinem Reichtum zeigt die ehemalige Diözesanarchivarin Annemarie Fenzl, die dieser Tage ihren 75. Geburtstag feiern konnte (siehe Bericht),  regelmäßig bei ihren speziellen „Nachtführungen“ für Kinder.

Den Stephansdom mit all seinem spirituellen und kunstgeschichtlichen Reichtum zeigt die ehemalige Diözesanarchivarin Annemarie Fenzl Kindern bei ihren speziellen „Nachtführungen“. Staunen ist dabei garantiert, denn Annemarie Fenzl kennt den Dom wie ihre Westentasche. Und nicht nur das: Sie liebt ihn auch aus ganzem Herzen. Den Grundstein für diese Liebe hat ihr Vater bereits in ihrer Kindheit gelegt. Gemeinsam mit ihr und ihrer Schwester ist er Sonntag für Sonntag durch die Wiener Innenstadt spaziert und hat den beiden Kindern dabei mit viel Engagement und Herzblut auch viel Kunst-, Kultur- und Glaubensgeschichte Wiens vermittelt.

Kindern vom Glauben erzählen

Der Stephansdom ist ihr dabei besonders ans Herz gewachsen und bis heute ein Herzensanliegen geblieben. Vor allem auch Kinder und Jugendliche versucht die ehemalige Leiterin des Diözesanarchivs der Erzdiözese Wien und langjährige Sekretärin Kardinal Franz Königs für die Bischofskirche zu begeistern.

In dieser speziell für ein junges Publikum gemachten Führungen schärft sie – gemeinsam mit einem engagierten Team – nicht nur den Blick für die kunsthistorische Schönheit des Stephansdoms. Die Kinder bekommen dabei vor allem einen Einblick in den spirituellen Reichtum der Kirche. „Im Dom trifft man Glauben und Geschichte auf Schritt und Tritt“, so Annemarie Fenzl: „Ein Teil dieser Geschichte erschließt sich in den Symbolen, Zeichen und Bildern, die wir im Dom finden. Es lohnt sich, diese ,entschlüsseln‘ zu können“, sagt Annemarie Fenzl.

Kinder, so Annemarie Fenzl, sind an Glaube und Religion meist sehr interessiert – auch wenn sie immer weniger darüber wissen. „Ich finde, man sollte Kindern alles zeigen, was der Lebenskuchen so zu bieten hat“, lacht sie. „Da gehört auch das Wissen um Religion und Glaube dazu. Meine persönliche Erfahrung ist es, dass der Glaube das Leben ungemein bereichern kann. Es ist ein erhebendes Gefühl, wenn man beginnt, eine größere Dimension zu erahnen, wenn man sich in der Kirche zu Hause fühlt, angenommen, wie in einer großen Familie. Das möchte ich den Kindern vermitteln.“

Am 21. Februar 2020:
Darf man im Stephansdom auch lachen?

Am 21. Februar 2020 findet die nächste von Annemarie Fenzls Kinderführungen statt. Auch dieses Mal wird es erst in den frühen Abendstunden losgehen. „Untertags ist im Dom so viel los“, sagt Annemarie Fenzl: „Da ist man so abgelenkt. Aber abends, da kehrt eine wunderbare Ruhe in den Dom ein, eine Stille, die einen ganz tief ins Herz trifft.“

Wenige Tage vor Beginn der Fastenzeit wird Annemarie Fenzl und ihr Team im Rahmen der Führung mit den Kindern über die Freude nachdenken und sich auch im Dom auf die Suche nach lächelnde Engeln machen. Denn zum Ende der Faschingszeit stellt Fenzl die Frage: "Darf man in der Kirche lachen? Wenn ja, warum? Dürfen wir fröhlich sein – auch und besonders im Dom?" Dabei verweist sie auf die vielen Heilige, die hoch oben an den Säulen des Domes stehen. "Viele von ihnen lächeln, so, als ob sie etwas Wunderschönes sehen könnten, etwas, das wir noch nicht sehen!

Die Führung am 21. Februar 2020 ist für bis zu 25 Kinder kostenlos. Die zeitgleich stattfindende Führung für Eltern und andere Begleitpersonen kostet € 9.- pro Person. Eine Anmeldung bei Gabriele Lisak, (01/51552-3239 oder per Mail: g.lisak@edw.or.at) ist unbedingt erforderlich!

Autor:

Wolfgang Linhart aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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