„Raum der Stille" am Wiener Hauptbahnhof
Aschenkreuz für bis zu 140.000 „Reisende"

Aschenkreuz: Ein sinnlicher und symbolreicher Start in die Fastenzeit.
  • Aschenkreuz: Ein sinnlicher und symbolreicher Start in die Fastenzeit.
  • Foto: Erzdiözese Wien/ Stephan Schönlaub
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Am Aschermittwoch, 17. Februar, wird den Reisenden und Pendlern im „Raum der Stille" am Wiener Hauptbahnhof von früh bis spät das Aschenkreuz gespendet.

Eine spezielle Feier gibt es auch im „Quo vadis".

Schon die Zahlen sind beeindruckend. Jeden Tag halten in Normalzeiten am Wiener Hauptbahnhof 1.100 Züge. 140.000 Reisende und Pendler steigen hier Tag für Tag aus oder ein. Damit ist der Wiener Hauptbahnhof einer der am stärksten frequentierten Orte in Wien. „Vor allem für Pendler und Menschen, die in den Shops am Bahnhof arbeiten, wollen wir am Aschermittwoch anwesend sein.

Viele haben den Wunsch, aber keine Gelegenheit, an diesem Tag im Rahmen einer heiligen Messe das Aschenkreuz zu empfangen“, sagt Renate Moser, die Abteilungsleiterin City- und Passanten-Seelsorge in unserer Erzdiözese Wien, zum SONNTAG.

„In der Früh, noch vor der Arbeit, tagsüber oder dann nach Dienstschluss, auf dem Weg nach einem langen Arbeitstag zum Zug oder zu den Öffis, werden wir das Aschenkreuz für alle spenden, die die Fastenzeit ganz bewusst beginnen wollen. Mit einem besonderen Segensgebet entlässt das Ritual wieder in den Alltag“, betont Moser: „Wir sind der Meinung, dass sinnliche Erfahrungen des Glaubens wichtig sind.“

Als citypastorale Einrichtung gibt es den „Raum der Stille“ (2. Untergeschoß, seitlich von den Hauptrolltreppen) inmitten des Trubels am Wiener Hauptbahnhof, um abzuschalten, ein wenig zur Ruhe kommen zu können und um die Anwesenheit Gottes zu erfahren –
am Aschermittwoch, 17. Februar,
in der Zeit von 6 bis 19 Uhr.

Moser: „Auch Reisende und Touristen und alle, die am Bahnhof unterwegs sind, laden wir herzlich ein, vorbeizukommen.“

Die Aschenkreuz Spender im Raum der Stille:
06:00 - 06:45 Weihbischof Franz Scharl - Kategoriale Seelsorge
06:45 - 08:30 P. Matthias Felber SVD - Dechant und Pfarrer
08:30 - 10:00 Leo Heinz Krebs - Diakon
10:00 - 11:30 Weihbischof Franz Scharl - Kategoriale Seelsorge
11:30 - 12:30 P. Florian Calice CO - Pfarrer, Oratorianer
12:30 - 13:00 Wolfgang Moser - Diakon, erzbischöflicher Zeremoniär
13:00 - 14:30 Weihbischof Stephan Turnovszky - Vikariat Wien-Nord
14:30 - 16:00 Roman Dietler - Diakon, Polizeiseelsorger
16:00 - 17:30 P. Peter Domansky COp - Kalasantiner
17:30 - 19:00 Gerald Gruber - Ordinariatskanzler, Polizeiseelsorger

Im „Quo vadis?“ (Zwettlerhof, Wien 1), dem Begegnungszentrum der Ordensgemeinschaften Österreichs, wird am Aschermittwoch von 11 bis 16 Uhr das Aschenkreuz verteilt: unter dem Motto „Aschenkreuz to go“.

Autor:

Stefan Kronthaler aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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