Religion im Netz
Medientipps zu Themen um Gott, Glaube und Religion

Wir erleben gerade eine Umbruchsituation in der digitalen Welt, die die Medienangebote und die Mediennutzung komplett verändern. Immer mehr Menschen schauen Videos im Internet außerhalb von regulären Fernsehsendezeiten und das Angebot von religiösen Themen in Mediatheken von Medienunternehmen nimmt zu. Der SONNTAG möchte ab sofort laufend Medientipps zu Videos on Demand geben.

kreuz und quer

Dem Geheimnis auf der Spur - Bruder David Steindl-Rast

Bruder David Steindl-Rast wurde vor über 90 Jahren in Wien geboren. Er gehört zu den bekanntesten Mystikern der Gegenwart, dem der interreligiöse Dialog aber auch das Gespräch mit den Naturwissenschaften ein großes Anliegen ist. Der Benediktiner-Mönch studierte zunächst in Wien Anthropologie und Psychologie, ehe er 1952 nach Amerika ging und dort in das neugegründete Kloster Mount Saviour eintrat. Nach vielen Jahren der Kontemplation bekam er die Erlaubnis, Zen-Buddhismus zu studieren. Nicht die Gegensätze, sondern die überraschenden Ähnlichkeiten in der Praxis faszinierten Bruder David. Er verfasste darüber zahlreiche Bücher und führte damit Bestsellerlisten an. Heute lebt Bruder David in seinem Kloster in New York. Immer wieder besucht er Österreich. Dann wohnt er bei seinen benediktinischen Brüdern im Kloster Gut Aich bei St. Gilgen. Seine Gedanken zur Dankbarkeit haben zu einem weltweiten Netzwerk geführt.
ORF
Länge: 47 min
Verfügbar bis 31.3.2020

Online in der ORF TVThek

kreuz und quer

Nicht egal! - Junge Visionäre

"kreuz und quer" hat sich auf die Suche nach jungen Menschen gemacht, denen die Zukunft der Menschheit alles andere als egal ist. Elisabeth Krimbacher und Thomas Grusch zeigen in ihrem Film junge Leute, die vernetzt und grenzüberschreitend denken und mit innovativen Ideen die Gesellschaft gestalten wollen – verantwortungsbewusst und mit großem Elan.
ORF
Länge: 46 min
Verfügbar bis 31.3.2020

Online in der ORF TVThek

Gegen Reformation | Doku

Die katholische Antwort auf Luther

Seit vier Jahrhunderten ist der Petersdom in Rom das Kirchengebäude, das wie kein zweites den Katholizismus symbolisiert. Der Petersdom ist aber auch Ausgangspunkt einer zuweilen kriegerisch ausgetragenen religiösen Auseinandersetzung in Europa. Auf Martin Luthers Reformation folgte die Gegenreformation. Reformatoren und Gegenreformatoren haben sich fast zwei Jahrhunderte lang bekämpft. Millionen Menschen verloren in dieser Zeit der Konfessionsfehde ihr Leben. Die politische Ordnung Europas und die damaligen Weltvorstellungen wurden in ihrem Innersten erschüttert. Der Film von Peter Beringer, eine Gemeinschaftsproduktion von ORF und BR Fernsehen, schildert die Entstehungsgeschichte und die Auswirkungen der Gegenreformation.
BR Fernsehen
Länge: 45 Min
Verfügbar bis 25.2.2021

Online in der BR Mediathek

Reise-Doku

Reise zu den Kopten

Die Dokumentation führt die Zuschauer in die wichtigsten koptischen Klöster in und um Kairo und Luxor, wo sie Einblick in das Leben dieser ur-christlichen Ägypter bekommen. Sie erfahren von den Bedrohungen durch Fanatiker in einem islamistisch geprägten Land, aber auch von dem unerschütterlichen Gottesvertrauen der Mönche und Gläubigen sowie deren Hoffnung auf ein friedliches Miteinander.
BR Fernsehen
Länge: 45 min
Verfügbar bis 5.12.2023

Online in der BR Mediathek

Stationen

Ein Besuch bei Papst Benedikt XVI. em.
Klein Bayern im Vatikan

Seit sechs Jahren lebt Papst Benedikt emeritus zurückgezogen im Kloster Mater Ecclesiae mitten in den Vatikanischen Gärten - selten zeigt er sich in der Öffentlichkeit. Hin und wieder aber empfängt er Gäste, so wie das Team seines Heimatsenders, des Bayerischen Rundfunks, das ihn ganz privat besuchen durfte. Wie lebt der Papst im Ruhestand? Wie geht es ihm? Das Gehen fällt ihm schwer, die Stimme ist schwach, doch geistig ist Benedikt topfit. Sogar seinen Humor hat er sich bewahrt. Sein Tagesablauf ist geregelt, Erzbischof Georg Gänswein ist stets an seiner Seite in einem Haus, in dem fast jede Wand an Benedikts Heimat erinnert, denn in seinem Herzen ist der Emeritus immer ein Bayer geblieben. Wie sehr hat ihn seine Herkunft geprägt? Was fehlt ihm am meisten? Wegbegleiter und Freunde ziehen Bilanz und blicken zurück auf den bayerischen Papst im Vatikan.
BR Fernsehen
Länge: 29 Min
Verfügbar bis 2.1.2021

Online in der BR Mediathek

Stationen

Papst Franziskus - der Reformer?

Seit 2013 ist Papst Franziskus im Amt. Im siebten Jahr seiner Amtszeit fragen viele, was aus dem Elan des Anfangs geworden ist. Vom ersten Tag an richteten sich große Erwartungen an den ersten Nichteuropäer an der Spitze der katholischen Kirche, an den ersten Papst mit dem Namen Franziskus. Mit seinem Wunsch "Ich möchte eine arme Kirche für die Armen" irritiert Papst Franziskus bis heute. Gerade in Deutschland hoffen viele Gläubige auf grundlegende Veränderungen, wie eine Lockerung des Zölibats oder eine stärkere Rolle der Frauen in der Kirche. Konservative Katholiken hingegen befürchten die Preisgabe von Kernelementen der katholischen Lehre. Wie stark hat Franziskus die katholische Kirche inzwischen tatsächlich verändert? Und wie geht er mit den zahlreichen Problemen, wie dem Missbrauchsskandal oder unsauberem Finanzgebaren um? Ist dieser Papst wirklich der Reformer, den viele nach wie vor in ihm sehen, oder ist die Aufbruchsstimmung inzwischen der Ernüchterung gewichen?
BR Fernsehen
Länge: 29 min
verfügbar bis 7.1.2021

Online in der BR Mediathek

Kalvarienberge: Das Leiden von Jesus Christus

"Wszystkim. Wszystkim, naprawde wszystkim". Zu Deutsch: "Alles, alles, wirklich alles" ist für mich der christliche Glaube. Sagt die junge Polin bei der Live-Inszenierung des Leiden Christi auf dem Kalvarienberg von Bydgoszcz, Polen.
Der Kalvarienberg von Bydgoszcz ist einer von annähernd 2.000 Kalvarienbergen in Europa, einige werden in diesem Film vorgestellt. Kalvarienberge gibt es nur in katholischem Gebiet, meist am Ende eines Kreuzwegs. Jeder Kalvarienberg hat sein eigenes Gesicht und seine eigene Geschichte. Vom schlichten Holzkreuz bis zu den prachtvollen "Sacri Monti“ in Norditalien wie z. B. in Varallo mit Bibelszenen aus mehr als 4.000 lebensgroßen Figuren. Die ältesten Kalvarienberge sind aus Stein, zu finden in der Bretagne. Der Kalvarienberg von Bydgoszcz, 150 Kilometer südlich von Danzig, hat eine grausame Geschichte: 5.000 Polen wurden hier von den Nazis erschossen. Auch deshalb inszenieren dort Studenten jedes Jahr in der Karwoche das Leiden Christi. Zwei der neun italienischen "Sacri Monti“ werden besucht. Der aus unzähligen Kapellen zusammengesetzte "Sacro Monte di Varallo“ in den Bergen nördlich von Mailand. Unweit davon, über dem Bergsee Lago di Orta, thront der "Sacro Monte di Orta“. Die "Calvaires“ sind eine Touristenattraktion in der Bretagne, fein gearbeitet aus Stein, teils mehr als 500 Jahre alt. Stationen sind Guimiliau, Tronoen, Melrand, Saint Uzec. Das Filmteam hat ebenso Kalvarienberge in Bayern besucht: Kloster Lechfeld, Wenigmünchen, Thurndorf, Aiterbach bei Allershausen, Füssen und Bad Tölz. Weiter geht es nach Sankt Florian in München-Riem, wo der künstlerisch wohl am modernsten gestaltete Kreuzweg in ganz Bayern zu finden ist und zur Mayer'schen Hofkunstanstalt in München, wo schon seit sehr vielen Jahrzehnten sakrale Kunst für die ganze Welt gemacht wird. "Heilige Gräber“ werden jedes Jahr eigens für die Kartage aufgebaut. Die weltweit meisten gibt es in Österreich, das schönste "Heilige Grab“ in Tirol steht in Patsch, bei Innsbruck.
BR Fernsehen
Länge: 45 min

Online in der BR Mediathek

Unter unserem Himmel

Fastentuch und Osterei

Zur Fastenzeit werden in einigen Kirchen Fastentücher aufgezogen, riesige Tuchmalereien, die Geschichten aus der Bibel und Begebenheiten aus dem Leben Jesu aufzeigen. Wir haben uns die Fastentücher in Gurk und Millstatt angesehen und noch andere Besonderheiten rund um Ostern in Kärnten wie das "Tafelngehn", "Kugelwerfen" oder "Eierhacken".
Fastentücher und Osterbräuche führen das Filmteam durch Kärnten. In Millstatt wird gefilmt, wie solch ein riesiges Fastentuch aufgezogen wird. Das Millstätter Fastentuch zeigt auf nahezu 50 Quadratmetern Leinwand 41 mit Leimfarben gemalte Einzelbilder: aus dem Alten Testament, Begebenheiten aus dem Leben Jesu sowie seiner Passion. Das Millstätter Fastentuch gilt als das schönste Fastentuch, aber das behauptet der Haimburger Pfarrer Josef Damej von seinem auch. In Gurk hängt das größte und älteste Fastentuch, es stammt aus dem Jahr 1458. Auf einer Fläche von fast hundert Quadratmetern hat Meister Friesach 99 Bilder untergebracht. Am Gründonnerstag ist das Filmteam in Pleßnitz beim "Tafelngehn". Dabei laufen die Kinder des Dorfes bei Einbruch der Dunkelheit mit Tafeln und Ratschen durch den Ort. Einige Ratschen sind so groß, dass sie von zwei Burschen getragen werden müssen. Am Karfreitag findet das "Kreuzziehen" in Tresdorf im Mölltal statt, eine Art Passionsspiel, währenddessen kein Wort gesprochen wird. Die Akteure tragen Masken und erzählen die Handlung nur mit Gesten. Am Sonntag geht es zum "Kugelwerfen" in Zelsach und am Ostermontag zum "Eierhacken" vor der Kirche St. Wolfgang. Hier lassen die Erwachsenen die Kinder ihre bunten Ostereier ins Gras legen und versuchen, mit einer Münze das Ei so zu treffen, dass die Münze im Ei stecken bleibt.
BR Fernsehen
Länge: 44 min

Online in der BR Mediathek

God's Cloud

Aufbruch ins Ungewisse

Abraham - Urvater des Glaubens für alle drei monotheistischen Weltreligionen, Christentum, Judentum und Islam: Seine Lebensgeschichte steht für Gottvertrauen. Er gilt als Wegbereiter des Monotheismus.
ZDF
Länge: 28 min
Verfügbar bis 5.12.2024

Online in der ZDF Mediathek

God's Cloud

An der Seite der Armen

Christen müssen an der Seite der Armen stehen. Doch geht es dabei nur darum, Almosen zu geben? Der Film beleuchtet die Tradition der christlichen Nächstenliebe.
ZDF
Länge: 28 min
Verfügbar bis 25.9.2024

Online in der ZDF Mediathek

God's Cloud

Hölle, Tod und Auferstehung

Ist mit dem Tod alles aus? Diese Frage stellen sich die Menschen seit Anbeginn. Viele Religionen gehen wie das Christentum davon aus, dass es nach dem Tod noch etwas gibt. Doch was ist das? Die Suche nach einer Antwort hat Literatur und Kunst über die Jahrhunderte beschäftigt. Das Jüngste Gericht Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle ist wohl das berühmteste Werk zu diesem Thema. Himmel, Hölle, Fegefeuer und Auferstehung sind Begriffe, mit denen das Christentum die Ereignisse nach dem Tod ins Wort zu bringen versucht. Der Film geht der Frage nach, wie diese Vorstellungen der „endzeitlichen Dinge“ verstanden werden können.
ZDF
Länge: 29 min
Verfügbar bis 4.12.2025

Online in der ZDF Mediathek

God's Cloud

Mord und Totschlag im Namen Gottes

Abraham - Urvater des Glaubens für alle drei monotheistischen Weltreligionen, Christentum, Judentum und Islam: Seine Lebensgeschichte steht für Gottvertrauen. Er gilt als Wegbereiter des Monotheismus.
ZDF
Länge: 28 min
Verfügbar bis 11.11.2020

Online in der ZDF Mediathek

Geheimes Rom

Der Petersdom

Wie kann es sein, dass die Errichtung eines Gotteshauses zur Reformation und Spaltung der Kirche führt? Dieses und andere Geheimnisse liegen in der Geschichte des Kulturerbes verborgen, das Renaissance-Künstler wie Michelangelo zu seinen Baumeistern zählt.
ZDF
Länge: 45 min
Verfügbar ab 23.3.2020

Online in der ZDF Mediathek

Geheimnisse der Kirche

Tod am Kreuz

Verblüffende Hinweise, wie Kreuzigungen zur Zeit Jesu durchgeführt wurden, liefern Knochenfunde, die 2000 Jahre alt sind. Müssen wir unsere klassische Vorstellung von Jesus am Kreuz revidieren?
ZDF
Länge: 43 min
Verfügbar bis 28.3.2020

Online in der ZDF Mediathek

Das Phänomen Anselm Grün

Anselm Grün hat mehr als 300 spirituelle Bücher veröffentlicht. Er war aber auch der Geschäftsführer des Klosters Münsterschwarzach und hat durch Börsenspekulationen seine Abtei vor der Pleite bewahrt. Welcher Mensch verbirgt sich hinter der Marke Anselm Grün?
ZDF
Länge: 43 min
Verfügbar bis 26.12.2024

Online in der ZDF Mediathek

Streetphilosophy

Finde deinen Glauben!

Wir alle sind nur winzige Punkte in einem unfassbar großen Universum. Ist das Zufall oder gibt es so etwas wie einen Schöpfergott, der die Welt nach einem Plan erschaffen hat und auf uns aufpasst? Und warum fällt manchen das Glauben so schwer – und anderen nicht? Das fragt Ronja von Rönne in dieser Folge von "Streetphilosophy".
Ronja besucht einen Gottesdienst der Berlin Church am Potsdamer Platz: ein pompöses Show-Event im Kinosaal. Auf der Bühne: Alaina Mack, Rockstar im Namen Gottes. Wie hat sie zu ihrem Glauben gefunden? Und wie sehr geht es ihr dabei um Gemeinschaft, um das Gefühl, aufgehoben zu sein? Danach lässt sich Ronja von Späti-Verkäufer Emre Celebi hypnotisieren. „Wir machen dein Unterbewusstsein auf und gehen in den Keller“, erklärt er ihr. Muss man daran glauben, damit es funktioniert? Und kann ein guter Hypnotiseur mich alles Mögliche glauben lassen, wenn er nur will? Nicht zu glauben ist jedenfalls unmöglich, sagt Philosophin Elena Loevskaya. Selbst Atheisten haben Überzeugungen – sie glauben zum Beispiel daran, dass Gott nicht existiert. Auch in unserem Alltag begegnen wir laufend Erfindungen, die nur funktionieren, weil wir an sie glauben: Geldscheine zum Beispiel oder Verkehrsregeln. Oder Könige wie Prinz Dah Bokpe von Allada, ein Voodoo-Priester, der von seiner Berliner Autowerkstatt aus ein kleines Königreich in Westafrika regiert. „Die Menschen werden immer an mich glauben, weil sie in sich die Wahrheit fühlen“, sagt er. Glaube bedeutet: Etwas erfahren, das nicht sichtbar ist. Und genau das unterscheidet Religion von Wissenschaft, sagt Astrophysiker Noam Libeskind, mit dem Ronja zu einem Spaziergang im Park Babelsberg verabredet ist.
ARTE
Länge: 27 min
Verfügbar bis 18.4.2020

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Vergessene Schätze des Mittelmeers

Das Israel-Museum, Jerusalem

Wie ein riesiges Schiff, den Rumpf prall gefüllt mit Menschheitserinnerungen, wogt das Israel-Museum über Jerusalem. Seine vielfältigen, epochen- und länderübergreifenden Sammlungen reichen von der Vorgeschichte bis in die Moderne. Es erzählt die Geschichte des jüdischen Volkes, aber auch die Geschichten unzähliger anderer Völker.
Zur Zeit der ersten Weltreiche war das Heilige Land eingebettet zwischen dem pharaonischen Ägypten und den Königreichen Mesopotamiens. Alle Reisenden, alle Eroberer mussten es passieren, es war das Tor zwischen Orient und Okzident. Dieses uralte Land ist die Wiege der mythischen Stadt Jerusalem.
Hier, am Schnittpunkt der Welten und der Völker, entwickelten sich die Religionen. Jerusalem wurde zur Geburtsstätte des Monotheismus. Gewaltsam vertrieben, lebte sein Volk – das der Hebräer – lange Zeit verstreut in der ganzen Welt und wurde von der Kultur vieler anderer Völker beeinflusst.
Nach der Gründung des Staates Israel 1948 suchten die aus dem Exil heimgekehrten Juden einen Ort, dem sie das anvertrauen konnten, was sie in fernen Ländern gesammelt hatten. Also bauten sie ein Museum: das Israel-Museum in Jerusalem. Es erzählt die Geschichte des jüdischen Volkes, aber auch die Geschichten anderer Völker, denen es auf seinem Weg begegnet ist.
Mit seinen einzigartigen Sammlungen aus allen Epochen und Kulturen ist das Israel-Museum ein Universalmuseum. Kunst aus aller Welt floss in das Israel-Museum, dem viele Familien ihre Sammlungen spendeten. Diese erweiterten den Blick auf die Welt und jenes Los der Zivilisationen, die durch Zeiten des Umbruchs, der Blüte, Zerstörung und Wiedergeburt gegangen waren. Ihnen allen ist gemein, dass sie den Stürmen der Geschichte getrotzt haben.
ARTE
Länge: 27 min
Verfügbar bis 1.4.2020

Online in der ARTE Mediathek

Re:

Der Wiederaufbau von Notre-Dame - Frankreichs offenes Herz

Der Brand des Pariser Wahrzeichens hat die ganze Welt berührt. Noch ist die Kirche nicht gerettet, und die Bauarbeiten werden von mindestens zwei Seiten behindert: dem beim Brand freigesetzten Bleistaub und dem Verwirrspiel der Administrationen. "Re:" begleitet rund um die Kathedrale Menschen, die versuchen, Notre-Dame allen Widrigkeiten zum Trotz wieder aufzubauen.
ARTE
Länge: 32 min
Verfügbar von 1.4.2020 bis 30.6.2020

Online in der ARTE Mediathek

Sakrale Bauwerke

Vom Streben nach Höhe und Licht: Kirchen

Drei Jahrhunderte lang wurde das frühe Christentum im Verborgenen praktiziert. Mit der allmählichen Ausbreitung der Religion wuchs schließlich auch die Zahl der Klöster und Kirchen. Bald verschoben die Baumeister die Grenzen des technisch Machbaren und errichteten immer größere himmelstürmende Kathedralen. In der bewegten Geschichte des Christentums hat sich der Stil der christlichen Sakralbauten stets gewandelt: In Jerusalem bildete die Grabeskirche als erste Gedenkstätte der neuen Religion den Mittelpunkt der christlichen Welt. Sie wurde auf dem Golgota-Hügel erbaut, der Stätte der Kreuzigung, und enthält das leere Grab Christi. In der westlichen Welt wurde mit der Abtei Mont-Saint-Michel, deren Grundmauern aus dem 8. Jahrhundert stammen, ein architektonisches Wunderwerk geschaffen, das karolingische, romanische und gotische Stilelemente vereint. In den Steinmauern der Abtei schlägt sich die gesamte Entwicklung mittelalterlichen Denkens nieder. Die Kathedrale von Chartres dagegen, die im 12. Jahrhundert in gerade einmal 30 Jahren erbaut wurde, zeichnet sich durch ihren einheitlichen Stil aus. Das wohl schönste architektonische Beispiel dieser geistigen und künstlerischen Revolution findet sich in Florenz: der Dom mit seiner gigantischen Kuppel und den weiß-grünen Marmorfassaden – eine Hommage an die großen Meister der Zeit wie Michelangelo, Donatello oder Brunelleschi. Am Roten Platz in Moskau steht die Basilius-Kathedrale für den orthodoxen Zweig des Christentums. Das Meisterwerk der orthodoxen Architektur mit seinen einzigartigen Farben und Formen hat die Revolution unbeschadet überstanden und empfängt heute erneut Gläubige zu Gottesdiensten.
ARTE
Länge: 89 min
Verfügbar von 4.4.2020 bis 11.5.2020

Online in der ARTE Mediathek

Autor:

Markus A. Langer aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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