Klostermedizin
Gott wird durch die Pflanzen spürbar

Heilpflanzen verkünden die Sympathie, die in der Schöpfung gegenwärtig ist, sagt Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger.
  • Heilpflanzen verkünden die Sympathie, die in der Schöpfung gegenwärtig ist, sagt Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger.
  • Foto: Markus A. Langer
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Heilpflanzen helfen dem Menschen nicht nur in seinen körperlichen, sondern auch seelischen Gebrechen, sagt Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger.

Was hat Sie seinerzeit veranlasst, sich mit Heilpflanzen zu beschäftigen?
Benedikt Felsinger: Die Liebe zur Natur ist mir schon in die Wiege gelegt worden. Aber immer wieder neu haben mich die Wunder herausgefordert, die ich an den Pflanzen und an den Tieren ablesen konnte. Ich bin immer mehr darauf gekommen, dass man schön mit beiden korrespondieren und eine wunderschöne Beziehung aufbauen kann, die sich dann durchaus auch für das eigene Leben rentiert. Die Heilpflanzen selber sind da, um natürlich dem Menschen in seinen körperlichen, aber auch seelischen Gebrechen zu helfen. Die Inhaltsstoffe sind gleichsam auf den Menschen abgestimmt. Sie stehen als Hilfe für ihn zur Verfügung. Aber die Heilpflanzen selbst verkünden auch eine Sympathie, die in der ganzen Schöpfung gegenwärtig ist. Alle Menschen, die sich intensiv mit der Schöpfung auseinandersetzen, sind auch fähig diese Sympathie an den Geschöpfen für sich selbst abzulesen.

Welche Aufgaben haben die Heilpflanzen in der Schöpfung?
Die Pflanzen selber können Dolmetscher sein, indem sie Sonne und Erde für den Menschen aufbereiten, damit sie deren Körper aufnehmen kann. Aber auch Dolmetscher Gottes, der mit seiner Allmacht vielleicht frontal für jeden Einzelnen von uns nicht zugänglich ist, aber indirekt über das Lebewesen „Pflanze“ doch spürbar wird. Weil er hier in einer ganz verdünnten, aber wirksamen Form für die Menschen gegenwärtig ist.

Haben Sie eine Lieblingspflanze? Welche Pflanze hilft Ihnen weiter?

Mir hilft besonders, das Leben zu deuten und zu bewältigen, die blau blühende Wegwarte. Sie hat ganz tiefe Wurzeln, kann auf einem ganz unwirtlichen Standort existieren und kommt mit ihren Lebensumständen einfach zu recht. Die Wegwarte ist für mich auch die Blume der Mobilität, weil sie die Heilpflanze ist, die sich ganz an den Straßenrand herandrängt, um ganz nah bei den gehetzten und herumbrausenden Menschen zu sein.

Autor:

Markus A. Langer aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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