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Nachrichten - Steiermark | SONNTAGSBLATT

Glaube & Spiritualität
Das Weltgebetstags-Bild 2021 stammt von der Künstlerin Juliette Pita und trägt den Titel „Pam II“. Es stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam 2015 über Vanuatu zog und weite Teile zerstörte. Zu sehen ist eine Frau, die sich schützend über ihr kleines Kind beugt und betet.

Weltgebetstag der Frauen
Land, das aufsteht

Der Weltgebetstag der Frauen dreht sich heuer um den Inselstaat Vanuatu. Die Frauen stellen die Frage: „Worauf bauen wir?“ Frauen aus Vanuatu – einem Inselstaat im Südpazifik – haben entlang der Frage „Worauf bauen wir?“ den ökumenischen Gottesdienst für den Weltgebetstag 2021 vorbereitet. Corona hin oder her – der Weltgebetstag der Frauen 2021 findet statt. Er wird am Freitag, 5. März, rund um den Erdball in 170 Ländern gefeiert – vor allem mit ökumenischen Gottesdiensten, von denen viele...

Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Magdalena Hofer, Katholische Jungschar

„Weil ich gern jungen Menschen das mitgeben möchte, was mich selber begeistert“: So begründet Magdalena Hofer, warum sie Religionslehrerin werden will. „Etwas Soziales, etwas in Kontakt mit Menschen“ habe sie schon immer angehen wollen. Es trifft wohl auch für ihre neue Aufgabe zu: Sie wurde als eine der Vorsitzenden der Katholischen Jungschar Steiermark gewählt. Mit vier jüngeren Geschwistern wuchs Magdalena Hofer in St. Oswald bei Plankenwarth nordwestlich von Graz, im Seelsorgeraum Rein,...

Bewusst leben & Alltag
Die Liebe öffnet Augen. Amoris laetitia – das nach-synodale Apostolische Schreiben von Papst Franziskus über die Liebe in der Familie – ist voll von anregenden Aussagen und Gedanken zum Leben in Beziehungen.
3 Bilder

Familie - Impulse zur Fastenzeit
Liebe, Lust und Laster

Impulse zur Fastenzeit. Aus dem Fastenkalender des Familienreferates. Ein Kalender – wann immer ich mich entschließe, mein Tempo für ein paar Tage zu drosseln, kann ich in ihm blättern. Jederzeit. Dann gehe ich ein Stück mit mir selbst. Einen oder zwei Schritte gehe ich heute mit der Frage, ob mir genügend Zeit bleibt, meine Beziehung zu pflegen. Die Liebe, so Papst Franziskus, braucht verfügbare, geschenkte Momente, die andere Dinge an die zweite Stelle setzen. Es bedarf der Zeit, sich ohne...

Kirche hier und anderswo
Das Christentum ist im Irak eine Minderheit.

Papst Franziskus reist in den Irak
Ein guter Moment

Irak. Über die vielfältigen Herausforderungen einer hoffnungsvollen Papstreise in den Nahen Osten. Papst Franziskus zeigt sich weiterhin entschlossen, Anfang März den Irak zu besuchen. Dabei steht seine 33. Auslandsreise nach einer anderthalbjährigen coronabedingten Abstinenz unter außerordentlichen Herausforderungen – nicht nur mit Blick auf die sensible religiöse und politische Situation in dem Krisenstaat. Sicherheitsfragen und die Corona-Pandemie machen die Visite riskant und schwierig. In...

Kirche hier und anderswo
Die „Allianz für den freien Sonntag“ kämpft seit rund 20 Jahren für den vor 1700 Jahren festgelegten Ruhetag.

Arbeitsfreier Sonntag
Ein wichtiges Kulturgut

Jubiläum. Vor 1700 Jahren machte Kaiser Konstantin den Sonntag zum wöchentlichen Ruhetag. Die kirchlich-gewerkschaftliche „Allianz für den freien Sonntag“ begeht ein besonderes Jubiläum. Anlass dafür ist, dass der römische Kaiser Konstantin am 3. März 321 nach Christus, also genau vor 1700 Jahren, per Edikt den Sonntag zum wöchentlichen Ruhetag machte. Dieses historischen Datums will die Allianz in einer Online-Pressekonferenz am 1. März um 9.30 Uhr gedenken und zugleich zu einem konsequenteren...

Kirche hier und anderswo

Caritas
Haussammlung: Nähe mit Abstand

Ein Jubiläum und eine Pandemie – wie geht das zusammen? Die Haussammlung, jene Sammlung der Caritas, die am stärksten aus der Begegnung lebt, findet in den kommenden Wochen zum 70. Mal statt. „Unterwegs für Menschen in Not“ ist das Motto im Jubiläumsjahr. „Unterwegs sein sieht in diesem Jahr sicher anders aus“, meint Georg Eichberger, der bei der Caritas für die Haussammlung zuständig ist. „Die Corona-Maßnahmen sind natürlich mit im Handgepäck, das heißt unter anderem: Abstand halten, kein...

  • 25.02.21
Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung fördert Julia Cajas in ihren Workshops mit indigenen Frauen im Hochland von Guatemala. Die Frauen lernen, wie sie sich selbst und ihre Familien mit einer Vielzahl an Gemüse- und Obstpflanzen versorgen können.
2 Bilder

Aktion Familienfasttag
Neue Selbstständigkeit

Guatemala ist das diesjährige Schwerpunktland der Aktion Familienfasttag der KFBÖ. Projekt-leiterin Julia Cajas erzählt von ihrem Einsatz für indigene Frauen. Mein Leben ist nicht viel anders als das der Frauen, die am Projekt teilnehmen“, erzählt Julia Cajas, die Leiterin des diesjährigen Schwerpunktprojekts „AMOIXQUIC“ (gesprochen: Amoischkik) der österreichweiten Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (KFBÖ). „Ich habe alles erlebt, was die Frauen heute auch...

  • 25.02.21
8 Bilder

Diözesanmuseum
Es funkelt heuer digital

Zur Vorbereitung auf die Erstkommunion bietet das Diözesanmuseum in der Grazer Bürgergasse sein Begleitprogramm heuer digital an. Ab 1. März können sich Interessierte über dioezesanmuseum@graz-seckau.at oder Tel. (0 31 6) 80 41-890 anmelden. Im 40-minütigen Workshop „Es funkelt in Gold & Silber digital“ werden Kelche, Monstranzen (im Bild) und andere liturgische Geräte ebenso aus der Nähe betrachtet wie die Zeichen von Brot und Wein, die Bedeutung der heiligen Kommunion und die Gemeinschaft mit...

  • 24.02.21

Aschermittwoch
Gebet für die Corona-Toten

Eine Gedenkkerze für alle Todesopfer der Corona-Pandemie europaweit entzündete Bischof Wilhelm Krautwaschl bei einem Aschermittwoch-Gottesdienst in der Grazer Stadtpfarrkirche. Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen hatte dazu aufgerufen, dass an jedem Tag der Fastenzeit in einem Land besonders für die an Corona Verstorbenen gebetet wird. Österreich war, gemeinsam mit Albanien, gleich am ersten Tag der Fastenzeit an der Reihe.

  • 24.02.21
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Texte zum Sonntag

Video

2. Fastensonntag | 28.02.2021
Eine Minute für das (eine) Leben

2. Fastensonntag Martin Formanek, (Seelsorgeraum Graz-Südost) Gedanken zum Evangelium Mk (9,2-10) Gottes Wort erscheint in Jesus Christus. In diesem einen Satz ist die ganze christliche Theologie enthalten. Und genauso inhaltsreich ist die heute Evangelienstelle mit dem Ereignis am Berg der Verklärung. Dieses Ereignis hat viele Aspekte, die mich religiös beschäftigen. 2 Punkte möchte ich in dieser Minute für das Leben besonders herausgreifen. (1) Die Jünger Petrus, Jakobus und Johannes werden...

  • 24.02.21

2. Fastensonntag | 28.02.2021
Kommentar

Licht inmitten des Tunnels Es gebe Licht am Ende des Tunnels, wird uns seit Monaten gesagt. Doch das Ende dieses Tunnels schiebt sich immer weiter hinaus. Es fühlt sich nicht so an, als ob wir dem Licht näher kämen. Ausgelöst durch diese Metapher haben wir tatsächlich einen Tunnelblick entwickelt. Wir sind so fixiert auf das erlösende Ende dieses pandemischen Zustands, dass wir nicht mehr fähig sind, die Lichtblicke innerhalb des Tunnels zu sehen. Denn auch die gibt es. Wenn wir den kleinen und...

  • 24.02.21

2. Fastensonntag | 28.02.2021
Meditation

Da gingen ihnen die Augen auf mein Erschrecken mein Gestammel mein Unverständnis mein Festhalten-Wollen angesichts der Gewalt dieser blendenden Erfahrung am Gipfel des Alltag-Berges gehen mir die Augen auf: IN JEDEM MENSCHEN: GÖTTLICHES DU mein Festhalten-Wollen mein Unverständnis mein Gestammel mein Erschrecken Zwei Impulse für die kommende Woche: 1. In jedem Menschen Christus entdecken Nimm dir Zeit, heute einen Weg (spazieren, zur Arbeit, zum Einkaufen …) ganz bewusst zu gehen. Schaue dir...

  • 24.02.21

Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Magdalena Hofer, Katholische Jungschar

„Weil ich gern jungen Menschen das mitgeben möchte, was mich selber begeistert“: So begründet Magdalena Hofer, warum sie Religionslehrerin werden will. „Etwas Soziales, etwas in Kontakt mit Menschen“ habe sie schon immer angehen wollen. Es trifft wohl auch für ihre neue Aufgabe zu: Sie wurde als eine der Vorsitzenden der Katholischen Jungschar Steiermark gewählt. Mit vier jüngeren Geschwistern wuchs Magdalena Hofer in St. Oswald bei Plankenwarth nordwestlich von Graz, im Seelsorgeraum Rein,...

  • 26.02.21

Steirerin mit Herz
Erika Petter

Sie habe nicht das Gefühl, dass ihr etwas fehle. „Wenn ich meine Tochter lachen höre, ist es das Schönste, das es gibt“, strahlt Erika Petter aus Graz-Andritz. Sie schenkte als „Lebend-Organspenderin“ ihrer Tochter Caroline eine ihrer beiden Nieren. Bereits am 11. Juli 2014 war es, und seitdem ist der 11. jedes Monats für Erika Petter ein Feiertag. „Jetzt am 11. März sind es 80 Monate seither“, zählt sie bewusst. Jedes Jahr lud sie auch (bis „Corona“) zu einem Dankgottesdienst für die glücklich...

  • 26.02.21

Kontrapunkte - Fasten
Schon genug gefastet?

Schon genug gefastet? Das letzte Jahr war durch die Corona-Pandemie geprägt von Einschränkungen und Verzicht. Armutsbetroffene Menschen fasten oft unfreiwillig, erzählt Philipp Friesenbichler vom Marien-stüberl. Die Theologin Elisabeth Fritzl beschreibt einen frei-machenden Zugang zum Fasten. Fasten – nur weniger von allem? Fasten ist modern. Schlägt man die Zeitungen rund um Aschermittwoch auf, fällt ins Auge: Fasten scheint zum guten Ton zu gehören. Es wird Fleisch gefastet oder Zucker,...

  • 26.02.21
Coronakonform getestet und in flotter und sicherer Spur am Rosskopf bei Seefeld in Tirol unterwegs waren der Sonntagsblatt-Leser und ehemalige Schuldirektor des Akademischen Gymnasiums in Graz Josef Wilhelm (links)und Bischof Hermann Glettler. Überrascht ob des Bischofs Schikünsten schreibt uns Wilhelm: Er hat auch sportliches Talent!

Leserbriefe

Coronakonform getestet und in flotter und sicherer Spur am Rosskopf bei Seefeld in Tirol unterwegs waren der Sonntagsblatt-Leser und ehemalige Schuldirektor des Akademischen Gymnasiums in Graz Josef Wilhelm (links)und Bischof Hermann Glettler. Überrascht ob des Bischofs Schikünsten schreibt uns Wilhelm: Er hat auch sportliches Talent!

  • 25.02.21

Bewusst leben & Alltag

Tipp Sonntagsblatt_Plus
#gemeinsam fasten

#gemeinsam fasten mit den Erfahrenen: mit Ordensleuten, also Menschen, die ihr Leben bewusst in eine geistliche Tradition gestellt haben. Sie begleiten uns heuer mit einer Videoserie durch die Fastenzeit: Zweimal pro Woche werden Impulse, Gedanken und Tipps rund ums Fasten auf Facebook, Instagram und YouTube geteilt. Mittwochs wird mit Videos von unterschiedlichen Ordensgemeinschaften, darunter die Grazer Kreuzschwestern, eher die spirituelle Dimension des Fastens angesprochen, freitags eher...

  • 26.02.21
Muttererde oder Mutterboden ist der oberste, fruchtbarste Horizont eines Bodens – und die Basis für alle lebenden Pflanzen.
3 Bilder

Gartentipps (Sonntagsblatt_Plus)
Auf den Boden kommt es an

Unten drunter. Die Qualität des Bodens steigern. Wir wissen, dass fruchtbare Erde, Humusaufbau und organischer Dünger ganz wichtig sind für das biologische Gärtnern. Aber die allererste Frage, die wir uns zu stellen haben, ist: Wie ist der Charakter meines Bodens? Der Charakter des Bodens ist ausschlaggebend dafür, wie erfüllend das Ernteglück in Ihrem Garten künftig sein wird. Je besser Sie die Eigenschaften des Bodens kennen, desto gezielter können Sie die richtigen Pflanzen, die richtige...

  • 26.02.21
Ob Brot, Kuchen, Strudel, als Beilage oder in Aufläufen – 
Vollkorn eröffnet neue Geschmacks-welten.

Familie
So gesund ist Vollkornbrot

Vollkornprodukte erkennen. So geht’s. Wer gerne weniger Weißmehle zu sich nehmen möchte, hat es manchmal gar nicht so leicht. Brot und Weckerl werden teilweise mit Malzextrakt oder anderen Zusatzstoffen dunkel gefärbt oder haben Namen, die einen leicht verwirren können: Denn in Vitalbrot, Saatenweckerl und Dreikörnerbrot muss keineswegs Vollkornmehl enthalten sein. Also: Wann ist Vollkorn Vollkorn? Bei Vollkornmehlen werden keine Typennummern angegeben, da ja das gesamte Korn mit all seinen...

  • 24.02.21
Die Liebe öffnet Augen. Amoris laetitia – das nach-synodale Apostolische Schreiben von Papst Franziskus über die Liebe in der Familie – ist voll von anregenden Aussagen und Gedanken zum Leben in Beziehungen.
3 Bilder

Familie - Impulse zur Fastenzeit
Liebe, Lust und Laster

Impulse zur Fastenzeit. Aus dem Fastenkalender des Familienreferates. Ein Kalender – wann immer ich mich entschließe, mein Tempo für ein paar Tage zu drosseln, kann ich in ihm blättern. Jederzeit. Dann gehe ich ein Stück mit mir selbst. Einen oder zwei Schritte gehe ich heute mit der Frage, ob mir genügend Zeit bleibt, meine Beziehung zu pflegen. Die Liebe, so Papst Franziskus, braucht verfügbare, geschenkte Momente, die andere Dinge an die zweite Stelle setzen. Es bedarf der Zeit, sich ohne...

  • 22.02.21

Gesellschaft & Soziales

Video 2 Bilder

Digitale Welt
Es geht um Respekt im Netz

„#anstanddigital“, eine deutsche ökumenische Initiative, hat am weltweiten „Safer Internet Day“ „11 Gebote für Haltung und Respekt im Netz“ vorgestellt. Anstand in der digitalen Welt Auf der Website „anstanddigital.de“ bieten die Katholische Akademie in Berlin und das Kultusbüro der Evangelischen Kirche in Deutschland 11 Gebote für einen respektvollen Umgang mit anderen Menschen im Internet. Hate Speech im Internet ist nur der hässliche Gipfel eines alltäglichen Mangels an Respekt und Anstand...

  • 17.02.21
In der Kindertagesstätte gibt es für Ema (Bildmitte) und ihre Freunde nicht nur Mahlzeiten – es werden Hausaufgaben erledigt und die Zeit zum Spielen genutzt.
4 Bilder

Caritas - Rumänien
Mit Bildung gegen Armut

In Rumänien lebt jedes dritte Kind unter der Armutsgrenze. Mehr als 15 Prozent der Minderjährigen bricht vorzeitig die Schule ab. Mit Lern- und Hilfspaketen bekommen Kinder und Jugendliche die Chance auf Bildung und auf ein eigenständiges Leben als Erwachsene. „Du bist dran!“ Wenn Ema und ihre Brüder um die Wette laufen, ist es die Achtjährige, die meistens gewinnt. Noch außer Atem stürmt die Schülerin durch die Eingangstür des kleinen Wohnblocks und kündigt den Besuch aus Österreich an. In...

  • 10.02.21
  • 2
Die Nähe ist in der Tat ein kostbarer Balsam, der dem Leidenden in seiner Krankheit Stütze und Trost gibt, schreibt Papst Franziskus zum Weltkrankentag.
4 Bilder

Welttag der Kranken
Begegnungen auf heiligem Boden

Zum Welttag der Kranken am 11. Februar verbinden zwei Krankenhaus-SeelsorgerInnen ihre Erfahrungen mit Gedanken aus der Botschaft von Papst Franziskus zu diesem Gedenktag. Papst Franziskus meint zum Welttag der Kranken, dass es wichtig ist, sich auf die Bedürfnisse des Nächsten einzulassen. Wenn dem nicht so ist, dann fehle der Zusammenhang zwischen „dem Glaubensbekenntnis und dem wirklichen Leben“, so Franziskus. Wie sehen Sie das?Michaela Hirzer-Weiß: Wer an einen Gott glaubt, der sich ganz...

  • 03.02.21
  • 2
Verständnis und Begleitung brauchen Menschen, die vielleicht an Suizid denken, gerade damit sie aufgrund der gesetzlichen Liberalisierung nicht unter Druck kommen.

Assistierter Suizid - ethische Anfragen
Beistand statt Druck

Assistierter Suizid. Ethische Anfragen zum Umgang mit dem Recht auf Beihilfe durch Dritte. Mit kritischen Rückfragen und weiterführenden Überlegungen zum Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes über „Assistierten Suizid“ hat sich die Arbeitsgemeinschaft für Moraltheologie Österreich zu Wort gemeldet. Am 11. Dezember 2020 hatte der Verfassungsgerichtshof das bisherige Verbot der Beihilfe zum Suizid ersatzlos aufgehoben. Nicht aufgehoben wurden dagegen das Verbot der „Tötung auf Verlangen“ und...

  • 03.02.21
  • 1

Reisen

Sonntagsblatt_Reisen
SONNTAGSBLATT_Reisen und Corona

Eine Pandemie berührt derzeit alle unsere Lebensbereiche, und Corona wird uns auch im Jahr 2021 beschäftigen. Dennoch haben wir mit Zuversicht und Sorgfalt auch für das Jahr 2021 SONNTAGSBLATT_Reisen geplant, in der Gewissheit, dass es auch eine sichere, verantwortbare und heitere Reise-Zeit nach Corona gibt. Für unsere SONNTAGSBLATT_Reisen gilt: Wenn Sie sich schon für eine Reise angemeldet haben, bleiben die Buchungen aufrecht. Sie müssen sich nicht noch einmal anmelden.Für alle Reisen gibt...

  • 19.11.20
  • 1

Sonntagsblatt_Reisen
Baltikum 2021

Dünen, Bernstein, Städte und noch Meer Samstag, 14., bis Mittwoch, 25. August 2021 Ostmitteleuropa, Zwischeneuropa und andere Namen wurden den Ländern, die wir „erfahren“ werden, schon gegeben. Doch in Litauen liegt der Mittelpunkt Europas! Die baltischen Staaten mit ihrer wechselvollen Geschichte und ihren schönen Seiten wollen wir erkunden und uns an Landschaften erfreuen, die es in unserer Heimat nicht gibt: Dünen und die Ostsee (ausgiebige Schifffahrt inklusive!). 1. Tag • Samstag, 14....

  • 19.11.20
  • 1
Auf unserer Reise besuchen wir die Elbmetropole Hamburg, bedeutende Hansestädte, die Insel Rügen und Nordfriesland.

Unterwegs mit dem Sonntagsblatt
Faszination Norddeutschland

Hansestädte, Rügen, Nordfriesland Mi., 14., bis Mi., 21. Juli 2021 | Auf unserer Reise besuchen wir die Elbmetropole Hamburg, bedeutende Hansestädte, die Insel Rügen und Nordfriesland. Mit Herbert Meßner und Barbara Zwickler 1. Tag • Mittwoch, 14. Juli Flug von Graz über Frankfurt nach Hamburg und Fahrt nach Stralsund. Auf einem Stadtrundgang sehen wir den historischen Stadtkern und die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hier sind wir für die beiden kommenden Nächte untergebracht. ANF...

  • 18.11.20
  • 1

Unterwegs mit dem Sonntagsblatt
Blütenmeer am Lago Maggiore …

Gartenreise zu Fronleichnam Mittwoch, 2., bis Sonntag, 6. Juni 2021 Schon immer ging von den oberitalienischen Seen ein besonderer Reiz aus. Malerisch erstrecken sie sich vor einer grandiosen Bergkulisse und grünen Tälern. Auf dieser Reise erleben wir in der wohl schönsten Blütezeit des Jahres die imposanten Gärten rund um den Lago Maggiore, den Comer See und den Gardasee. Mit Roman Malli und Kordula Klass 1. Tag • Mittwoch, 2. Juni Anreise über die Südautobahn vorbei an Padua nach Norditalien...

  • 18.11.20
  • 1

Redaktionelles

Sonntagsblatt
Bücherquiz: Unsere 100 ­Quizgewinner

Die Preise aus dem „Bücherquiz“ (Nr. 46) erhalten Sie per Post. Das Sonntagsblatt gratuliert allen Gewinnenden sehr herzlich. Papst Franziskus: Enzyklika „Fratelli tutti“ Edeltraud Pölzl, St. Veit/S. – Ulrike Paar, Langenwang. – Judith Lamprecht, Leutschach. – Maria Köberl, St. Stefan ob Stainz. – Grete Leschanz, Mureck. – Stefan Konrad, Gnas. – Marianne Mühlhauser, Burgau. – Sr. Sonja Ziergoi, Graz. – Theresia Zach, Pertlstein. – Sr. Gerlinde Melbinger, Graz. Madeleine Delbrêl: Der kleine...

  • 02.12.20
  • 1

www.meinekirchenzeitung.at
Aus der Redaktion

Mittwoch, 17. Juni 2020, war für das SONNTAGSBLATT ein wichtiges Datum. Nach einer einjährigen Probephase haben alle neun österreichischen Kirchenzeitungen festgelegt, künftig ihre digitalen Initiativen auf der gemeinsamen Plattform www.meinekirchenzeitung.at zu bündeln. Ein großes Signal der Zusammenarbeit der katholischen Kirche in Österreich. Neben dem Webportal gibt es auch einen gemeinsamen Kiosk für die ePaper aller Kirchenzeitungen. (z. B. sonntagsblatt.at) Das innovative Projekt wurde...

  • 25.06.20
  • 1

SONNTAGSBLATT
Redaktioneller Service

Das SONNTAGSBLATT bringt wöchentlich kulturelle, religiöse und allgemein menschliche Themen zur Sprache. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Kirche in der Steiermark. Das SONNTAGSBLATT unterstützt aber auch die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit in den Regionen: Pfarr- und Regionsseiten im SONNTAGSBLATT Es findet eine besondere Veranstaltung statt, unkonventionelle neue Wege in der Pastoral, interessante Personen aus der Pfarre, besondere Projekte - das Das SONNTAGSBLATT berichtet gerne...

  • 06.08.19
  • 1

Kunst & Kultur

Im Steiermarkhof präsentiert Sepp Steurer (r.) mit Kulturreferent Johann Baumgartner (l.) einen Teil seiner Werke.

Kunst und Kultur
Prägend für die Steiermark

Ausstellung von Sepp Steurer im Steiermarkhof. Wenn sich das Urgestein der „Steirischen Moderne“, Professor Sepp Steurer, zu seinem 90. Geburtstag mit der Ausstellung „Einklang“ in der Hofgalerie des Steiermarkhofs präsentiert, dann ist das ein bedeutender Augenblick für die Kunst in der Steiermark. Ebenso wie Werner Augustiner, Adolf A. Osterider oder Franz Weiß gehört Sepp Steurer zu jenen Künstlern, die die Kunst in der Steiermark nach 1945 wesentlich prägten. Zusammen mit Franz Weiß...

  • 24.02.21

Humor

Der Zahnarzt zum Patienten: „Sie brauchen eine Krone.“ – Der Patient: „Endlich versteht mich jemand.“ Ein Nobelpreisträger fährt zu einer Konferenz, auf der er einen Vortrag über aktuelle Entwicklungen seiner Forschung halten soll. Auf dem Weg dorthin erzählt er seinem Fahrer, dass er keine Lust auf die Veranstaltung habe. Er fragt: „Könnten Sie nicht den Vortrag für mich halten? Dort weiß sowieso keiner, wie ich aussehe. Ich zahle Ihnen auch 500 Euro dafür. Geben Sie sich einfach für mich aus....

  • 18.02.21

Witze
Humor

Eine Maus und ein Elefant gehen zusammen baden. Das Wasser ist jedoch sehr kalt. Die Maus zittert schon ziemlich beim Anblick des kühlen Nass und sagt zum Elefanten: „Geh du schon einmal voraus, du hast das dickere Fell.“ – „Na gut“, brummt der Elefant, „aber wehe, du schubst mich!“ Florian fragt Nina: „Kennst du den Unterschied zwischen einem Beinbruch und einem Einbruch?“ – „Nein, was?“ – „Nach einem Beinbruch muss man sechs Wochen liegen, nach einem Einbruch sechs Monate sitzen.“ Ein Mann...

  • 10.02.21
  • 1
Das Corona-Denkmal der Hoffnung, das an die Dringlichkeit ökologischer Themen und die gerade durch die Corona-Pandemie gegebene Chance zu Veränderungen erinnert, ziert auch das Plakat, das zum Kunstaschermittwoch in die Grazer St.-Andrä-Kirche einlädt. Ökumenische Andacht mit Kunstaktion ab 10.30 Uhr und Liturgie mit Aschenkreuz ab 19 Uhr bilden die Eckpunkte.
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Kunst-Aschermittwoch
Auf zur Lebenstour

Kunst-Aschermittwoch: Corona und Schöpfungsverantwortung. Der Kunstaschermittwoch 2021 von KULTUM und St. Andrä findet diesmal coronabedingt in zwei Teilen statt: Er beginnt am späten Vormittag des 17. Februar um 10.30 Uhr mit einer ökumenischen Andacht in der Grazer St.-Andrä-Kirche mit Hochschulseelsorger Alois Kölbl und dem evangelischen Pfarrer Matthias Weigold. Der Künstler Emmerich Weissenberger startet mit dem Kollektiv ArtEmbassy an diesem Tag die von der Essl-Foundation (Martin Essl)...

  • 10.02.21

Serien

Autopilot Gehirn? Steuern chemische Vorgänge im Gehirn das menschliche Handeln vollkommen, oder gibt es freie Entscheidungen? Ohne Entscheidungsspielraum gäbe es auch keine Schuld.
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Fasten2021 | Teil 02
Schuld und Willensfreiheit

Man kann nur an etwas schuld sein, das man freiwillig getan hat. Aber wie frei sind die Menschen eigentlich? Haben sie überhaupt die Möglichkeit, sich zu entscheiden, oder ist ihr Handeln vom Schicksal oder von hirnbiologischen Prozessen gesteuert? Jedes Nachdenken über die Schuld führt zwangsläufig zu Überlegungen über die Freiheit des menschlichen Willens. Mit der Frage, ob der Mensch überhaupt fähig ist, zwischen Gut und Böse einen freien Wahlentscheid zu treffen, beschäftigen sich...

  • 24.02.21
Die nächsten 3 Jahre sind entscheidend, damit wir das Ziel des Pariser Klimaabkommens erreichen und die Erderwärmung auf ein Plus um 1,5 Grad begrenzen, erklärt der Podcast auf https://youtu.be/TEIvXxSVAPs.
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einfach leben. mein fasten für uns und für unsere Welt | Teil 02
Klima Challenge 21

Da fällt mir ein … Neulich im Supermarkt: Mein Mann: „Ich habe Gusto auf Birnen.“ Umweltbewusst greift er nach den biologischen. Ich (entrüstet): „Die sind biologisch, aber aus Südafrika!“ Er (resigniert): „Dann halt nicht.“ Mein schlechtes Gewissen begleitet uns für den Rest des Einkaufes. Ich verstehe es, warum viele Menschen gar nicht erst versuchen, ökologisch zu leben. Allein das Einkaufen von Lebensmitteln kann einen Menschen mit besten Absichten überfordern. Ich suche nach einem Ersatz...

  • 24.02.21
Omas for Future pflanzen Hoffnung und Zuversicht, ganz nach Martin Luther, der einst sagte: „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“
Video 3 Bilder

einfach leben. mein fasten für uns und für unsere Welt | Teil 01
Klima Challenge 21

Eine Minute innehalten. Ob ich in ein Flugzeug steige, ob ich auf Plastik verzichte, macht ja doch keinen Unterschied. – Kennen Sie solche Sätze? Wir alle denken sie. Doch was passiert, wenn wir so denken? Wir sind entmutigt und hören auf, uns für unsere Erde und die Zukunft der Menschheit einzusetzen. Wie wollen wir das unseren Kindern und Enkelkindern erklären? „Du wirst viel mehr leiden unter dem Klimawandel als ich, das tut mir leid, aber ich habe gedacht, ich kann sowieso nichts bewirken.“...

  • 17.02.21
Schuld und Schuldgefühle sind untrennbar mit dem Menschsein verbunden, sagt Reinhard Haller. In den kommenden Wochen geht er der Frage nach, wie man am besten damit umgeht.
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Fasten2021 | Teil 01
Wer ist schuld?

Wer ist schuld? Die Frage nach der Schuld ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Dabei ist psychologisch betrachtet gar nicht so eindeutig, wie Schuldgefühle entstehen und was sie im Menschen bewirken. Reinhard Haller macht sich auf die Suche. Mit dem Schuldbegriff tun wir uns alle schwer, und noch schwerer mit der Schuld an sich, mit der eigenen wie auch jener der anderen. Die Schwierigkeiten beginnen bereits mit der Frage, was denn Schuld sei. Ist Schuld nur ein Gefühl, eine bedrückende...

  • 17.02.21

Kirche, Feste, Feiern

...Augustinum Graz

Feste feiern - Festprofi
Fastenzeit

Unsere Nachbarin isst jetzt fast nichts. Sie sagt, das heißt „fasten“ und das ist sehr gesund. Aber das glaub ich nicht. Wenn ich nichts essen würde, könnte ich ja gar nicht mehr wachsen! Eine bestimmte Zeit wenig oder nichts zu essen, kann tatsächlich gesund sein. Aber du bist ein Kind mit normalem Gewicht und daher darfst und sollst du auch normal essen. Wer eine längere Fastenkur macht, muss das mit seinem Arzt oder seiner Ärztin besprechen. Aber „Fasten“ heißt nicht nur weniger essen....

  • 11.02.21

Feste feiern - Festprofi
Aschermittwoch

Heute waren wir in der Kirche. Und stell dir vor: Der Priester hat allen Leuten ein graues Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Mit echter schmutziger Asche! Warum macht er das? Asche ist gar nicht schmutzig. Sie wurde in früheren Zeiten sogar als Putzmittel verwendet. Das weiß ich von meiner Großmutter. Am Aschermittwoch in der Kirche hat die Asche eine besondere, symbolische Bedeutung. Du weißt, Asche entsteht, wenn man Dinge verbrennt. Sie ist also Zeichen der Vergänglichkeit. Alles ist...

  • 11.02.21

Feste feiern - Festprofi
Maria Lichtmess - Darstellung des Herrn - 2. Februar

Mein Papa hat gesagt, wir gehen am Samstag zu einer Lichterprozession in die Kirche. Mit Kerzen. Weil das „Lichtmess-Fest“ ist. Wird das Licht dort gemessen? Nein, da wird nichts gemessen. Das Wort Lichtmess hat mit der hl. Messe zu tun. Denn an diesem Tag werden bei der heiligen Messe Kerzen gesegnet. Der Lichtmesstag, der 2. Februar, ist der 40. Tag nach Weihnachten. Er heißt eigentlich „Fest der Darstellung des Herrn“. Wir feiern an ihm, dass Maria und Josef das Jesuskind 40 Tage nach seiner...

  • 26.01.21
  • 1

Festprofi - Feste feiern
Heiliger Abend

Warum heißt der 24. Dezember Heiliger Abend und nicht Heiliger Tag? Na, du stellst Fragen! Dass ein ganzer Tag Abend heißt, muss wohl einen besonderen Sinn haben. Als Kinder haben wir uns am 24. Dezember schon den ganzen Tag auf den Abend gefreut, weil es dann die Weihnachtsfeier gab mit Christbaum und Geschenken. Der 24. Dezember heißt deshalb Heiliger Abend, weil er ganz auf den Abend ausgerichtet ist. Und mit dem Abend beginnt ja dann die Heilige Nacht. Sie erinnert uns, dass Jesus in einer...

  • 20.12.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung in...

  • 20.10.20
  • 1
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
  • 1
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
5 Bilder

Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher der...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
4 Bilder

Die Anfänge der Kirchenzeitung in Niederösterreich
Fern aller Parteipolitik

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in dem...

  • 20.10.20

Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - CR Herbert Meßner
Fasten und der Mund-Nasen-Schutz

Vor Maskierten mussten wir uns bisher, außer im Fasching oder auf der Intensivstation, eher fürchten. Mittlerweile sind wir zu einem Volk von Maskierten geworden. Der Mund-Nasen-Schutz gehört zum Alltag im Bus und im Büro, in der Schule und in der Kirche. Fürchten müssen wir uns mittlerweile eher vor notorisch Nicht-Maskierten. Auch vor solchen, die bei Demonstrationen ihre Ignoranz demonstrieren. Mund und Nase sind das Ausfallstor und das Zugangsportal für gefährliche Ansteckung. Gilt das nur...

  • 24.02.21

Offen gesagt - Anita Freismuth-Jauschneg
Wir hegen Hoffnung

Sind die Pflegewohnhäuser am Ende? Wenn zur Zeit über Pflegewohnhäuser gesprochen wird, dann mit einem Unterton der Vorsicht. Mängel werden aufgezeigt, Überforderung dargestellt, Todesfälle gezählt, Pflegewohnhäuser als „Corona-Hotspots“ bezeichnet. Leider wird dabei auf das Leben vergessen, das sich in den Häusern abspielt. Leben in allen Facetten – mit Lachen, Weinen, Freude, Trauer, Willkommen und Abschiednehmen. Viel Herz und Engagement ist täglich spürbar: gemeinsame Alltagsgestaltung mit...

  • 24.02.21

Positionen - Monika Prettenthaler
Ein Tag ohne …

Der Verzicht, um den es heute geht, ist ein höchst angenehmer. Homeoffice und schulischer Schichtbetrieb im Präsenz- und Distance-Learning machen es nicht leicht, sich Tage ohne Arbeit und dienstliche Dauererreichbarkeit zu gönnen. Dabei lohnt es sich wirklich, den Sonntag als echte Unterbrechung des Alltags und Geschenk ernst zu nehmen. Es war nicht immer so: ChristInnen der frühen Kirche trafen sich vor oder nach der Arbeit am Auferstehungstag Jesu zur Feier des HERRenmahls. Nach Vorbild des...

  • 24.02.21

Mutworte - Christa Carina Kokol
Damit keiner alleine zurückbleibt

Über ein „schmerzliches Dilemma von Recht und Menschlichkeit“ schreibt „Kleine“- Chefredakteur Hubert Patterer im Fall der Abschiebung von Schülerinnen und deren Mütter. Er fragt auch nach dem Wohl jener, die ebenfalls nicht bleiben konnten, aber die Gesetzeslage respektierten … Auch Ferdinand v. Schirachs TV-Drama „Feinde“ „lässt einen“, wie in einem Kommentar zu lesen, „alleine zurück“. Alleine mit Emotionen, Gerechtigkeitsempfinden und eigenem Gewissen: In der brutalen Entführung einer...

  • 24.02.21

Leserreporter

27 Bilder

„Eichkögl (b)rennt – Auf dem Weg zur Krippe“

Ein außergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende zu. Vieles war anders und ist anders! Das betrifft natürlich auch das kirchliche Geschehen im Wallfahrtsort Klein Mariazell – Eichkögl. Weihnachten wurde gefeiert, aber anders als in gewohnter Weise. Dieses Jahr fand keine Krippenfeier am Nachmittag statt und am Jahresanfang werden die Sternsinger nicht die Häuser und Wohnungen in gewohnter Weise besuchen, so wie all die Jahre zuvor. Doch die Verantwortlichen der Pfarre Eichkögl wollten dieses für...

  • 28.12.20
  • 1
6 Bilder

Religionsunterricht
Eröffnungsfeier für alle

Das Schuljahr an der HTL Weiz startete nicht wie sonst üblich mit einem Gang in die Basilika auf den Weizberg. So wie schon zu Schulschluss entschied man sich für einen Livestream, den alle Klassen in den Klassenräumen mitverfolgen konnten. Damit die Religionsfreiehit gewahrt werden konnte, wählte man die Form einer "Eröffnungsfeier mit religiösen Elementen". Das ist in einer plauralen Schulsituation mit verschiedenen Bekenntnissen und weltanschaulichen Positionen neben dem katholischen...

  • 17.09.20

Glaube & Spiritualität

Jahr der Bibel
Jesus unterwegs

Auf der Straße, am Meer, bei Tisch … … und überall dort, wo er Menschen begegnete. Jesus wird von den Evangelien als Umherziehender beschrieben. Vom Moment seines ersten öffentlichen Auftretens an hält es ihn nie lange an einem Ort. Er wirkt manchmal rastlos, möchte noch an viele andere Orte gehen. Andernorts verweilt er länger, genießt Feste, Zusammenkünfte, Gastfreundschaft und Menschen um sich. Hin und wieder werden ihm die Menschenaufläufe auch zuviel, und er zieht sich an einsame Orte...

  • 26.02.21

Meine Lieblings-BIBELSTELLE
2 Makk 7, Hannes Mayer

Nachhaltig beeindruckt hat mich 2 Makkabäer 7. In diesem Abschnitt geht es um sieben Brüder und ihre Mutter, die während des Makkabäer-aufstands gegen die seleukidische (hellenistische) Herrschaft in Judäa das Martyrium erleiden. Während dieser Zeit kamen traditionelle jüdische Gebräuche und Lebensweisen immer stärker in Bedrängnis – einerseits durch die seleukidischen Herrscher selbst, aber auch durch zunehmende Anpassung Einheimischer an hellenistische Gepflogenheiten. So wurde zum Teil auf...

  • 26.02.21
Das Weltgebetstags-Bild 2021 stammt von der Künstlerin Juliette Pita und trägt den Titel „Pam II“. Es stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam 2015 über Vanuatu zog und weite Teile zerstörte. Zu sehen ist eine Frau, die sich schützend über ihr kleines Kind beugt und betet.

Weltgebetstag der Frauen
Land, das aufsteht

Der Weltgebetstag der Frauen dreht sich heuer um den Inselstaat Vanuatu. Die Frauen stellen die Frage: „Worauf bauen wir?“ Frauen aus Vanuatu – einem Inselstaat im Südpazifik – haben entlang der Frage „Worauf bauen wir?“ den ökumenischen Gottesdienst für den Weltgebetstag 2021 vorbereitet. Corona hin oder her – der Weltgebetstag der Frauen 2021 findet statt. Er wird am Freitag, 5. März, rund um den Erdball in 170 Ländern gefeiert – vor allem mit ökumenischen Gottesdiensten, von denen viele...

  • 24.02.21
Before I die – bevor ich sterbe … steht auf einer Tafelwand im Univiertel in Graz und lädt ein, mit Kreide festzuhalten, was einem im Leben wirklich wichtig ist. Gertraud Schaller-Pressler sprach mit P. Wolfgang Dolzer, SJ., über Vergängliches und Ewiges.

Interview
„Memento mori“ heute

P. Wolfgang Dolzer, SJ., im Gespräch mit Gertraud Schaller-Pressler über Tod und Leben. Pater Dolzer, Sie sehen vom John-Ogilvie-Haus der Jesuiten in der Zinzendorfgasse in Graz direkt auf die Tafel „Before I die …“ („Bevor ich sterbe …“), die ein „Memento mori für die Moderne“ sein möchte. Welche Bedeutung hat so ein „Gedenke des Todes“ heute? „Memento mori“, sei dir der Sterblichkeit bewusst, kommt aus dem Mönchslatein des Mittelalters. Das Erinnern des Todes hat Sinn. Je mehr ich es mir...

  • 24.02.21

Geschichtliches & Wissen

Als östlichstes Bundesland Österreichs ist das Burgenland bekannt für seine scheinbar endlos weiten Ebenen und den Wind, der sich gut für erneuerbare Energie nutzen lässt. Das Land entwickelte sich in seinen ersten 100 Jahren vom Armenhaus zur vielsprachigen Brücke zwischen Ost und West.

100 Jahre Burgenland
Ein Brückenland

100 Jahre Burgenland. Bischof Zsifkovics und Bischofsvikar P. Karl Schauer blicken auf die Geschichte. Heuer feiert das Burgenland seine 100-jährige Zugehörigkeit zur Republik Österreich. Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns 1918 beanspruchte der neu gegründete Staat Deutschösterreich den deutschsprachigen Teil Westungarns für sich. Im Vertrag von St. Germain wurde das Gebiet 1919 Österreich zuerkannt und am 5. Dezember 1921 offiziell übergeben. Die Aufnahme des Landes in die Republik wurde...

  • 27.01.21
  • 1
Auch wenn heute die Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz eine akademische Feier im Festsaal des „Augustinums“ abhält, geschieht dies unter den Auspizien von Bischof Zängerle (Gemälde oben), unter dem das Haus als Knabenseminar gegründet worden war.
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Diözesangeschichte
Ein Apostel der Steiermark

Roman Sebastian Zängerle. Von 1824 bis 1848 wirkte der vor 250 Jahren Geborene als seelsorglicher Reformbischof in der Steiermark. Zu den bedeutendsten Bischöfen unserer Diözese zählt Roman Sebastian Zängerle, der vor 250 Jahren am 20. Jänner 1771 in Oberkirchberg bei Ulm (damals Vorderösterreich) geboren wurde. Im Blick auf sein Leben lassen sich drei Phasen festmachen: als Benediktiner, als Theologieprofessor und als Diözesanbischof. Benediktiner. Franz Xaver Sebastian, so sein Taufname,...

  • 14.01.21
Hans Kelsen
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Interview
Ohne Recht kein Staat

Vor 100 Jahren, am 1. Oktober 1920, wurde das Bundes-Verfassungsgesetz beschlossen – die rechtliche Grundlage unserer Republik. Das zentrale Verfassungsdokument hat mehrere Mitgestalter, aber vor allem einen Architekten: Hans Kelsen, Rechtswissenschaftler und Denker von Weltrang. Über Kelsens Beitrag zur Verfassung, seine „Reine Rechtslehre“ und sein Verhältnis zur Religion spricht der Rechtshistoriker Thomas Olechowski im Interview. Er hat heuer eine umfassende Kelsen-Biografie veröffentlicht....

  • 21.10.20
Die Barmherzigen Schwestern gingen nicht nur mit Feuereifer an die Aufräumungs- und Aufbauarbeiten von Kirche und Kloster in der Grazer Mariengasse heran, sondern bildeten auch mit Feuerwehruniformen einen Löschtrupp.

Kriegsende
Neustart aus den Trümmern

Die steirische Kirche am Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945. Noch in den letzten Kriegsmonaten hatte die steirische Kirche mehrere Blutzeugen zu beklagen, die von der grausamen NS-Diktatur wegen ihres politischen Widerstands getötet wurden: Pfarrer Heinrich Dalla Rosa (geb. 1909) von St. Georgen bei Obdach wurde am 24. Jänner 1945 in Wien hingerichtet. Die Franziskaner Kapistran Pieller (geb. 1891) und Angelus Steinwender (geb. 1896) wurden drei Wochen vor Kriegsende (15. April) in Stein...

  • 06.05.20

Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Frohnleiten

Der Vorstand des Faschings-Clubs Frohnleiten war am Faschingssonntag, dem 14. Februar, unter den Gottesdienstfeiernden und lauschte der gereimten Predigt von Pfarrer Ronald Ruthofer. Auch für den Club heißt es jetzt hoffen, dass die Sitzung 2022 wieder stattfinden kann.

  • 25.02.21
Weißkirchen

Im Blickpunkt
Pfarre Weißkirchen

Gerne nahmen Kinder und Erwachsene die Einladung an, zur Messe am Rosenmontag mit Pfarrer Gerald Wimmer verkleidet zu kommen. Besonders die Kinder freuten sich, dass sie auf diese Weise die „fünfte Jahreszeit“ heuer doch noch feiern konnten.

  • 25.02.21

Im Blickpunkt
Pfarre Gnas

Unter dem Motto „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ wurde am 14. Februar in der Pfarre Gnas der alljährliche Faschingsgottesdienst gefeiert – mit Mindestabstand und Masken. Über einen Livestream konnten viele weitere Gläubige den Gottesdienst miterleben.

  • 25.02.21

Katholische Bildungswerk
Schreibende Frauen

St. Lorenzen und St. Marein im Mürztale: „Schreibende Frauen“ lautete das Motto auch der zweiten Veranstaltung von „Literatur im Schloss“, zu der das Katholische Bildungswerk St. Lorenzen – St. Marein im Mürztal als Online-Meeting eingeladen hatte. Elisabeth Pabst stellte das Leben und bekannte Werke von Lida Winiewicz vor, einer österreichischen Schriftstellerin, die im Oktober 2020 gestorben ist. Nach Gesangs- und Sprachstudium wirkte sie auch als Übersetzerin von literarischen Werken und...

  • 25.02.21
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