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Nachrichten - Steiermark | SONNTAGSBLATT

Kirche hier und anderswo
Homeschooling sollte anders aussehen. In Ländern wie dem Südsudan fehlen dem Großteil der Kinder die technischen Voraussetzungen für 
Fernunterricht. Auch Esther (im Bild mit ihren kleineren Geschwistern) ist seit Corona mit Hausarbeit beschäftigt anstatt mit Lernen.
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Wenn die Schule fehlt

Der Welttag der Bildung am 24. Jänner zeigt: Bildung ist der Schlüssel für nachhaltige Entwicklung. Heuer wünschen sich viele rund um den Erdball den Schulalltag zurück. Jaaa!“ Wenn er gefragt wird, ob er gern zur Schule geht, leuchten Jermaines Augen. Erst im September fing für den Buben aus Graz der viel zitierte Ernst des Lebens an. Gleich vom ersten Tag an fühlte sich der Siebenjährige in der Schule pudelwohl – doch leider nur für wenige Wochen. Denn seit Oktober ist auch für Erstklässler...

Kirche hier und anderswo
Herzlich willkommen sind auch in Zeiten ohne große gemeinsame Gottesdienste die Menschen in den Kirchen, wo sie sich durch Gebet und Stille, aber auch durch Worte der Ermutigung (wie hier in der Grazer Grabenkirche) Kraft holen können.

Lockdown-Maßnahmen
Weiter im Lockdown

Öffentliche Gottesdienste müssen leider weiterhin ausgesetzt bleiben. Analog zu den allgemein geltenden Lockdown-Maßnahmen haben die Kirchen und Religionsgemeinschaften in Absprache mit Kultusministerin Susanne Raab die bisher geltende Corona-Vereinbarung verlängert. Somit werden auch öffentliche Gottesdienste bis zum Ende der ersten Februarwoche ausgesetzt. Danach wird entsprechend den nächsten Regelungen eine neue Vereinbarung getroffen. Für den Bereich der katholischen Kirche werden damit...

Glaube & Spiritualität
Dem Buch mit den Lesungen, Psalmen und Evangelien für die Messe, dem Lektionar, gebührt ein besonderer Platz. Es ist auch Symbol für das Wort Gottes, für die Gegenwart des Herrn.

Ich bin angesprochen

Zum „Sonntag des Wortes Gottes“, der heuer am 24. Jänner begangen wird. Rabbi Mosche lehrte: „Wenn du ein Wort vor Gott sprichst, geh du mit allen deinen Gliedern in das Wort ein.“ Ein Hörer fragte: „Wie soll das möglich sein, dass der große Mensch in das kleine Wort hineinkomme?“ Der Rabbi antwortete: „Wer sich für größer hält als das Wort, von dem reden wir nicht.“ Sonntag. Was für das Wort gilt, das wir im Gebet zu Gott sprechen, gilt erst recht für das Wort, das wir von ihm hören. Den...

Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Dr. Inge Lang
Ein Fest des Wortes

Wozu ein „Sonntag des Wortes Gottes“? Wir feiern heuer am 24. Jänner zum zweiten Mal den von Papst Franziskus weltweit eingeführten „Sonntag des Wortes Gottes“. In der Liturgie und durch Bibellesen „… müssen wir zu einer ständigen Vertrautheit mit der Heiligen Schrift gelangen, sonst bleibt das Herz kalt und die Augen verschlossen …“, betont der Papst. Doch braucht es überhaupt diesen „Bibel-Sonntag“? Wir hören ohnehin in jedem Gottesdienst die biblischen Texte. Oder wäre es nicht besser,...

Gesellschaft & Soziales

KAB - Online-Konferenz
Für eine Pflege in Würde

Pflegefachkräfte leisteten und leisten seit der Covid-19-Pandemie mehr denn je Unvorstellbares, um kranke und pflegebedürftige Menschen fachgerecht zu versorgen – in der Hoffnung, so viele Menschen wie möglich lebend und gesund durch die Pandemie zu bringen. Viele isolieren sich zusätzlich in ihrer Privatzeit, um durch die berufsbedingte Exposition ihr privates Umfeld nicht zu gefährden. In diesen belastenden Situationen wurde auch die Bedeutung der Pflegeheimseelsorge neu deutlich. Die...

Kirche hier und anderswo

Die Kirche in Ungarn hofft den Eucharistischen Weltkongress, der Coronabedingt verschoben werden musste, 2021 abhalten zu können - eventuell inklusive Papstbesuch.

Ungarn
Hoffnung auf Papstbesuch

In der katholischen Kirche in Ungarn gibt es anhaltend große Hoffnung auf einen Papstbesuch und die Durchführung des für September geplanten Eucharistischen Weltkongresses (NEK) in Budapest. Man sei „entschlossen“, das Pandemie-bedingt von 2020 auf 2021 verschobene kirchliche Großereignis abzuhalten, und hoffe fest darauf, dass dies nicht nur online möglich sein wird, sagte Primas Kardinal Peter Erdö in einem aktuellen Interview des Nachrichtenportals „Valasz“. In welcher Form der Weltkongress...

  • 20.01.21
Andauernde Regenfälle und Temperaturen um die null Grad verschärfen die menschenunwürdigen Zustände in den provisorischen Zeltlagern auf Lesbos. Die Appelle an die Regierung, geflüchtete Menschen zu evakuieren, werden lauter.

Hilfe muss erlaubt sein

Evakuieren jetzt! So lautet der Ruf angesichts der menschen-unwürdigen Zustände auf Lesbos. Es geht darum, Menschen aus der Notsituation von Lesbos aufzunehmen, nicht um die Frage, ob Österreich mehr oder weniger Flüchtlinge aufzunehmen hat“, erklärt der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler, der sich im Dezember selbst ein Bild von der Lage auf Lesbos gemacht hat, in seinem dringenden Appell (siehe Spalte). Denn ein humanitärer Notfall verlange nach einer Notmaßnahme und nicht nach einer...

  • 20.01.21
Erinnerungstafel für den Vorstand des Wohlsein-Clubs österreichischer UN-Soldaten, der das MOSAN Center in Tyre, Südlibanon, unterstützt. Rechts Vizeleutnant Vieeider.

Hilfe aus Graz
Katholische Soldaten halfen im Libanon

Soforthilfe aus Graz ermöglicht das Backen von Brot gegen die Not. Bei der verheerenden Explosion in Beirut vergangenen August wurden auch die Getreidesilos am Hafen zerstört. Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten beim Kommando Streitkräfte in der Grazer Belgierkaserne unter Oberst a. D. Peter Paul Pergler griff einen Hilferuf im „Sonntagsblatt“ auf. Für die hauseigene Bäckerei im MOSAN Center für Kinder mit besonderen Bedürfnissen wurden 3500 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt....

  • 20.01.21
Schifra und Pua, Schönheit und Glanz, hier auf einem indischen Fastentuch. Am Tag des Judentums, den die Grazer Kirchen gemeinsam feierten, wurde die Geschichte dieser Mutmacherinnen für heute weitererzählt.

Tag des Judentums
Courage, Courage

Tag des Judentums. Ökumenischer Gottesdienst über Livestream. Wer Gott fürchtet, tötet nicht. Die evangelische Grazer Heilandskirche ist am 17. Jänner Gastgeberin für eine ökumenische Feier zum „Tag des Judentums“. Da sich keine größere Feiergemeinde versammeln kann, nehmen viele die Einladung zur Teilnahme über Livestream an. Die Besinnung auf die Wurzeln des christlichen Glaubens im Ersten Testament und im Volk Israel, dem auch Jesus von Nazaret angehört hat, soll auch die solidarische...

  • 20.01.21
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Texte zum Sonntag

3. Sonntag im Jahreskreis|24.Jänner 2021
Kommentar

Die Zeit, die zur Umkehr bleibt, ist kurz Allmählich erwacht inmitten der Corona-Pandemie immer mehr das Bewusstsein dafür, dass alle Krisenerscheinungen unserer Zeit ganz unmittelbar zusammenhängen. Der Klimawandel, die unkontrollierte Ausbeutung der Ressourcen dieser Erde, die Zurückdrängung natürlicher Lebensräume, das Artensterben und das Auftreten von Pandemien – all diese Phänomene sind ursächlich miteinander verknüpft und können nur gemeinsam bewältigt werden. Wir lernen auch, dass die...

  • 20.01.21

3. Sonntag im Jahreskreis|24.Jänner 2021
Meditation

Wähle den Weg über die Bäche Allein die Studienausgabe des Hauptwerkes des Dominikaners Thomas von Aquin († 1274), die „Summa theologica“, umfasst nicht weniger als 60 Bände. Der Thomismus war für alle katholischen Theologen bis weit in das 20. Jahrhundert hinein die maßgebliche Weise katholischen Denkens und Forschens. In dem von Thomas von Aquin (Gedenktag: 28. Jänner) verfassten Lehrbuch kommt ein umfassendes christliches Weltbild zum Ausdruck, das die gesamte Wirklichkeit vom Stein über den...

  • 20.01.21

Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Alexander Hackl

Die drei neuen Vorsitzenden der Katholischen Jugend (KJ) Steiermark stellen wir in diesen Wochen im Sonntagsblatt kurz vor. Auf die Murtalerin Elisabeth Grangl und den Mürztaler Daniel Holzer folgt heute der Südsteirer Alexander Hackl. Gern „technische Sachen gezeichnet“ habe er als Kind, erzählt Alexander Hackl. Er wurde am 18. März 1998 geboren und wuchs in St. Veit am Vogau auf. Sein Vater arbeitete am Bau, die Mutter ist Hausfrau. An der Höheren Technischen Bundes-Lehranstalt in Kaindorf an...

  • 20.01.21

Steirerin mit Herz
Berta F. Prassl

Weihnachtspost mit Motiven von Prof. Franz Weiß schickte der einstige Kölner Kardinal Joachim Meisner in alle Welt, bis zum Papst. Die Kontakte zum steirischen Maler liefen über die Grazerin Berta F. Prassl. Sie hat unter anderem zehn Bildbände über Franz Weiß herausgegeben. „Franz Weiß. Eine Hommage zum 100. Geburtstag“ erscheint bald. An diesem Tag, 18. Jänner, sprachen wir mit Berta Prassl. „Ja nicht etwas über mich schreiben!“, bat sie „innig“, nur die Kunst vom „verehrten Herrn Professor“...

  • 20.01.21

Leserbriefe

Bedeutungsverlust der Kirchen? In der medialen Diskussion über eine mögliche schrittweise Aufhebung des Lockdowns ist mir aufgefallen, dass über alle möglichen Geschäfte und Dienstleister berichtet wurde, die Kirchen aber mit keinem Wort vorkamen. Das zeigt das erschreckende Absinken unter die Wahrnehmungsschwelle dieser ursächlich sinngebenden Institutionen, von einer Systemrelevanz gar nicht zu sprechen. Das, obwohl mehr als 50 % der Bevölkerung katholisch bzw. christlich sind und viele an...

  • 13.01.21

Leserbriefe

Ist die Kirche untergetaucht? Zu „Der Christ als Taucher“, Nr. 1 Das Sonntagsblatt ist ein wichtiges Medium für alle, die für das (Mit-)Leben mit der Kirche Interesse haben. Wöchentlich bekommen wir wichtige Informationen und gute Impulse zum Nachdenken über unseren Auftrag aus Taufe und Firmung. In der Ausgabe vom 10. Jänner 2021 hat Dr. Herbert Meßner nicht nur auf Seite zwei gute Gedanken weitergegeben. Wertvolles zum Weiterdenken fanden wir diesmal auch auf Seite 23. In unserer...

  • 13.01.21

Bewusst leben & Alltag

Putzige Augen und weiches Fell – auf der Beliebtheitsskala von uns Menschen sind sie ganz oben. Doch Eichhörnchen sind keine zahmen Haustiere, sondern kleine Räuber. Sie plündern auch Vogelnester.
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Familie
Der flinke Nussknacker

Eichhörnchen fressen nicht nur Bucheckern, Nüsse oder Samen. Schon früh im Jahr drehen sich die Gedanken des Eichhörnchens um das Thema Fortpflanzung. Denn falls kein strenger Winter herrscht, beginnt seine Paarungszeit bereits Ende Jänner. Für einen Beobachter erscheint das Werben aber eher wie eine wilde Verfolgungsjagd: Die Anwärter rennen dem angebeteten Weibchen hinterher und folgen ihm dabei von Ast zu Ast. Ein wichtiges Hilfsmittel für diese akrobatischen Künste ist der buschige Schwanz...

  • 20.01.21
Jahrestage und Ehejubiläen sind immer ein Grund, sie zu feiern.
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Ehe -Familie
Danke für die Jahre mit dir

Ehejubiläen – ein guter Grund zum Feiern. Originelle Möglichkeiten des Sich-Erinnerns bieten die Hochzeits-Jubiläen. Jeder Jahrestag trägt mittlerweile einen eigenen Namen, welcher lokal variieren kann. Oft weisen die Bezeichnungen auf Geschenke hin. Die „Grüne“ oder auch Weiße Hochzeit ist der Hochzeitstag selbst – die Braut trägt oft ein weißes Kleid. Wie gutes Holz erfreut sich die Hölzerne Hochzeit (5 Jahre) ihrer Beständigkeit. Zur Rosenhochzeit (10 Jahre) erinnert sich das Paar der Rosen...

  • 14.01.21

Steirischer Kochtopf

Szegediner Gulasch 30 g Speck 2 mittelgroße Zwiebeln Paprika, Salz, Pfeffer 400 g Schweinefleisch 250 g Sauerkraut 2 Kartoffeln 2 EL Sauerrahm Knoblauch Tomatenmark Wasser. Den geselchten Speck würfelig schneiden und zerlassen. Darin die fein gehackten Zwiebeln anlaufen lassen, das würfelig geschnittene Fleisch zugeben, würzen und zugedeckt eine halbe Stunde dünsten. Dann das rohe Sauerkraut und die geschälten, geschnittenen rohen Kartoffeln zugeben und alles mit ein wenig Wasser zugedeckt...

  • 06.01.21
Es ist nie zu spät. Auch im Alter können sich Frauen und Männer mit Tablet, Smartphone und Internet vertraut machen.
3 Bilder

Familie
Unsere digitale Welt

Senioren nehmen an digital ablaufenden Prozessen teil. Smartphones, WhatsApp, Zoom, MS-Teams, Skype, Facebook, Twitter, Instagram – all diese Begriffe gehören zum Leben der jüngeren Generation dazu. Beschränken sich digitale Kompetenzen alleinig auf die Jugend? Mitnichten! Digitale Dienste und Anwendungen haben bei Menschen in der nachberuflichen Lebensphase längst Einzug gehalten, wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Die Nutzung digitaler Medien gewinnt in dieser Altersgruppe immer mehr...

  • 06.01.21

Gesellschaft & Soziales

KAB - Online-Konferenz
Für eine Pflege in Würde

Pflegefachkräfte leisteten und leisten seit der Covid-19-Pandemie mehr denn je Unvorstellbares, um kranke und pflegebedürftige Menschen fachgerecht zu versorgen – in der Hoffnung, so viele Menschen wie möglich lebend und gesund durch die Pandemie zu bringen. Viele isolieren sich zusätzlich in ihrer Privatzeit, um durch die berufsbedingte Exposition ihr privates Umfeld nicht zu gefährden. In diesen belastenden Situationen wurde auch die Bedeutung der Pflegeheimseelsorge neu deutlich. Die...

  • 20.01.21
Pflegefachkräfte leisteten und leisten seit der Covid-19-Pandemie mehr denn je Unvorstellbares. Die Katholische ArbeiterInnenbewegung Steiermark nimmt sich des Themas Pflege an und wird über die Anliegen mit VertreterInnen der politischen Parteien ins Gespräch kommen.

Katholische ArbeiterInnenbewegung Steiermark
Plädoyer für "Pflege in Würde"

Eine Online-Konferenz der KAB Steiermark beschäftigte sich mit der Situation der Pflegewelt. Covid-19 brachte die ohnehin schon sehr angespannte Pflegewelt national und transnational an und teilweise weit über ihre Grenzen. Die Pandemie machte mit ungeheurer Wucht die strukturellen Defizite, vor allem im Pflegeheimbereich, sichtbar. Berufliche Überforderung, Krankenstände, Ansteckungen und Todesfälle waren und sind die Folge. Pflegefachkräfte leisteten und leisten seit der Covid-19-Pandemie...

  • 20.01.21

Maßnahmen zum Schutz des gemeinsamen Hauses Erde

Umwelt. Die Kirchen unterstützen das Klimavolksbegehren und appellieren an Politik und Gesellschaft. Umweltgerechtigkeit muss das „gute Leben“ für alle, unter Berücksichtigung der Lebensräume für Pflanzen und Tiere, ermöglichen: Diesen Appell haben katholische und evangelische Umweltbeauftragte zwei Tage vor der zweiten Sitzung des parlamentarischen Umweltausschusses zu den Forderungen des Klimavolksbegehrens (KVB) in Richtung Politik gestellt. Das KVB weise den Weg „in die richtige Richtung“,...

  • 13.01.21

Diskussion - Paul Zulehner
Ein Lockdown der Menschlichkeit?

Das Leiden der Kinder in griechischen Flüchtlingslagern verlangt aus christlicher Sicht klare Positionierungen und keine lebensferne „Wohnzimmer-Ethik“ gut bestallter Beamter an der Uni Wien: Mit scharfen Worten hat sich der Wiener Theologe und Werteforscher Paul Zulehner gegen Äußerungen der Sozialethikerin Ingeborg Gabriel und des Moraltheologen und Medizinethikers Matthias Beck bei einer Online-Diskussion über das Buch „Christlich-soziale Signaturen“ gewandt. Zur auch kirchlicherseits viel...

  • 05.01.21

Reisen

Sonntagsblatt_Reisen
SONNTAGSBLATT_Reisen und Corona

Eine Pandemie berührt derzeit alle unsere Lebensbereiche, und Corona wird uns auch im Jahr 2021 beschäftigen. Dennoch haben wir mit Zuversicht und Sorgfalt auch für das Jahr 2021 SONNTAGSBLATT_Reisen geplant, in der Gewissheit, dass es auch eine sichere, verantwortbare und heitere Reise-Zeit nach Corona gibt. Für unsere SONNTAGSBLATT_Reisen gilt: Wenn Sie sich schon für eine Reise angemeldet haben, bleiben die Buchungen aufrecht. Sie müssen sich nicht noch einmal anmelden.Für alle Reisen gibt...

  • 19.11.20

Sonntagsblatt_Reisen
Baltikum 2021

Dünen, Bernstein, Städte und noch Meer Samstag, 14., bis Mittwoch, 25. August 2021 Ostmitteleuropa, Zwischeneuropa und andere Namen wurden den Ländern, die wir „erfahren“ werden, schon gegeben. Doch in Litauen liegt der Mittelpunkt Europas! Die baltischen Staaten mit ihrer wechselvollen Geschichte und ihren schönen Seiten wollen wir erkunden und uns an Landschaften erfreuen, die es in unserer Heimat nicht gibt: Dünen und die Ostsee (ausgiebige Schifffahrt inklusive!). 1. Tag • Samstag, 14....

  • 19.11.20
Auf unserer Reise besuchen wir die Elbmetropole Hamburg, bedeutende Hansestädte, die Insel Rügen und Nordfriesland.

Unterwegs mit dem Sonntagsblatt
Faszination Norddeutschland

Hansestädte, Rügen, Nordfriesland Mi., 14., bis Mi., 21. Juli 2021 | Auf unserer Reise besuchen wir die Elbmetropole Hamburg, bedeutende Hansestädte, die Insel Rügen und Nordfriesland. Mit Herbert Meßner und Barbara Zwickler 1. Tag • Mittwoch, 14. Juli Flug von Graz über Frankfurt nach Hamburg und Fahrt nach Stralsund. Auf einem Stadtrundgang sehen wir den historischen Stadtkern und die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hier sind wir für die beiden kommenden Nächte untergebracht. ANF...

  • 18.11.20

Unterwegs mit dem Sonntagsblatt
Blütenmeer am Lago Maggiore …

Gartenreise zu Fronleichnam Mittwoch, 2., bis Sonntag, 6. Juni 2021 Schon immer ging von den oberitalienischen Seen ein besonderer Reiz aus. Malerisch erstrecken sie sich vor einer grandiosen Bergkulisse und grünen Tälern. Auf dieser Reise erleben wir in der wohl schönsten Blütezeit des Jahres die imposanten Gärten rund um den Lago Maggiore, den Comer See und den Gardasee. Mit Roman Malli und Kordula Klass 1. Tag • Mittwoch, 2. Juni Anreise über die Südautobahn vorbei an Padua nach Norditalien...

  • 18.11.20

Redaktionelles

Sonntagsblatt
Bücherquiz: Unsere 100 ­Quizgewinner

Die Preise aus dem „Bücherquiz“ (Nr. 46) erhalten Sie per Post. Das Sonntagsblatt gratuliert allen Gewinnenden sehr herzlich. Papst Franziskus: Enzyklika „Fratelli tutti“ Edeltraud Pölzl, St. Veit/S. – Ulrike Paar, Langenwang. – Judith Lamprecht, Leutschach. – Maria Köberl, St. Stefan ob Stainz. – Grete Leschanz, Mureck. – Stefan Konrad, Gnas. – Marianne Mühlhauser, Burgau. – Sr. Sonja Ziergoi, Graz. – Theresia Zach, Pertlstein. – Sr. Gerlinde Melbinger, Graz. Madeleine Delbrêl: Der kleine...

  • 02.12.20

www.meinekirchenzeitung.at
Aus der Redaktion

Mittwoch, 17. Juni 2020, war für das SONNTAGSBLATT ein wichtiges Datum. Nach einer einjährigen Probephase haben alle neun österreichischen Kirchenzeitungen festgelegt, künftig ihre digitalen Initiativen auf der gemeinsamen Plattform www.meinekirchenzeitung.at zu bündeln. Ein großes Signal der Zusammenarbeit der katholischen Kirche in Österreich. Neben dem Webportal gibt es auch einen gemeinsamen Kiosk für die ePaper aller Kirchenzeitungen. (z. B. sonntagsblatt.at) Das innovative Projekt wurde...

  • 25.06.20

SONNTAGSBLATT
Redaktioneller Service

Das SONNTAGSBLATT bringt wöchentlich kulturelle, religiöse und allgemein menschliche Themen zur Sprache. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Kirche in der Steiermark. Das SONNTAGSBLATT unterstützt aber auch die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit in den Regionen: Pfarr- und Regionsseiten im SONNTAGSBLATT Es findet eine besondere Veranstaltung statt, unkonventionelle neue Wege in der Pastoral, interessante Personen aus der Pfarre, besondere Projekte - das Das SONNTAGSBLATT berichtet gerne...

  • 06.08.19

Kunst & Kultur

Witze
Humor

Eine große Firma wechselt den Inhaber. Der Chef kommt nachmittags in sein neues Unternehmen und will sich erst einmal mit jedem bekannt machen. Da sieht er, wie ein Mann eine Zeit lang faul in die Luft starrt, anstatt zu arbeiten. Verärgert geht er auf den Mann zu und fragt ihn: „Wie viel Gehalt verdienen Sie im Monat?“ – Dieser erwidert: „1500 Euro.“ – Der Chef zückt 1500 Euro aus seiner Geldbörse, gibt sie ihm und sagt zornig: „Ich möchte Sie hier nie wieder sehen!“ – Kurz nachdem der Mann...

  • 20.01.21

PSALM.
Echte Zukunfts-Musik

PSALM. „for future“ geht drängenden Zukunftsfragen nach. Im vorigen Sommer gelang es den Veranstaltern der „styriarte“, trotz einschränkender Corona-Auflagen ein Programm zu präsentieren, bei dem alle Sicherheitsauflagen eingehalten wurden und der musikalische Genuss voll zur Geltung kam. So ist auch in der Zeit von Karwoche und Ostern das beliebte Festival PSALM geplant. Unter dem Motto „for future“ greift es mit unterschiedlichsten musikalischen Mitteln Fragen nach der Zukunft auf in einer...

  • 20.01.21

Witze
Humor

Ein Ei sieht ein anderes Ei und fragt: „Warum bist du so behaart?“ – Erwidert dieses: „Ich bin eine Kiwi!“ Sebastian geht in die Bäckerei und fragt den Bäcker: „Haben Sie 200 Semmeln?“ – Der Bäcker entgegnet: „Nein, haben wir nicht.“ – Am nächsten Tag fragt Sebastian noch einmal: „Haben Sie heute 200 Semmeln?“ – Der Bäcker wieder: „Nein, haben wir nicht.“ – So geht es eine ganze Weile. Eines Abends erzählt der Bäcker seiner Frau davon: „Der Nachbarsbub fragt immerzu, ob wir 200 Semmeln haben.“...

  • 14.01.21
7 Bilder

Prof. Franz Weiß. Zum 100. Geburtstag
Er hat gesät, wir ernten

Prof. Franz Weiß. Zum 100. Geburtstag eines Künstlers, der die Steiermark mit seinem Werk so reich beschenkt hat. Franz Weiß, säe Du, und lass uns ernten für die Zeit nach dem Tod.“ So endet Hermann Masser sein Gedicht „Franz Weiß. Ein Versuch“ in der 1988 von Ernst Lassnik herausgegebenen Künstlerbiographie „Franz Weiß“. Und das Schaffen des weststeirischen Künstlers hat eine enorm reiche Ernte beschert. Sein 100. Geburtstag am 18. Jänner gibt Gelegenheit, diese Ernte erneut in den Blick zu...

  • 13.01.21

Serien

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Ich glaube – ja. Religinsunterricht Fokus Teil 6 - Ende
Hat das etwas mit mir zu tun?

Franz Hackstock ist an der Landesberufsschule Bad Gleichenberg als Religionslehrer tätig und ist Diözesaninspektor für Religions-unterricht an Berufsschulen. Spielen aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen eine Rolle in deinem Unterricht? Hackstock: Natürlich! Das Leben der SchülerInnen und ihr Glaube bilden sozusagen die Mitte des Religionsunterrichtes. Alles, was im Hier und Jetzt eine Rolle spielt, wird von uns gemeinsam aus der Perspektive des christlichen Glaubens reflektiert und...

  • 20.01.21
2 Bilder

Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 5
Hoffnung ist Lebenselixier

RELIGIONSUNTERRICHT IM FOKUS Teil 5 Hoffnung ist das Lebenselixier, der Motor unserer Existenz! Um aus einer Krise wie der gegenwärtigen, die für viele Jugendliche sowohl eine Gesundheitskrise als auch eine soziale, politische, wirtschaftliche und ökologische Krise ist, besser herauszukommen, ist jede/r von uns aufgerufen, seinen Teil der Verantwortung zu übernehmen. Wir Religionslehrerinnen an der BAfEP/Bruck versuchen mit SchülerInnen, einen wertschätzenden Umgang mit dem Menschen und der...

  • 14.01.21
Der heilige Franziskus (im Bild ein Fresko in der Basilika San Francesco in Assisi mit der ältesten Darstellung der Vogelpredigt von Maestro di San Francesco um 1265) hat durch sein Leben die Welt in Erstaunen versetzt. Die Enzyklika „Fratelli tutti“ ermuntert: Dies ist auch heute möglich.

Serie zur Sozialenzyklika | Teil 10 Ende
Einladend und ermutigend

Schlussbetrachtung - Was uns die Enzyklika Zumutet Ende der Serie Vielleicht könnten wir die Welt in Erstaunen versetzen: mit auf verschiedenen Ebenen gelebter Geschwisterlichkeit. Leopold Neuhold Heinrich Böll schrieb in seinem 1957 erschienenen Aufsatz „Eine Welt ohne Christus“: „Unter Christen ist Barmherzigkeit wenigstens möglich, und hin und wieder gibt es sie: Christen; und wo einer auftritt, gerät die Welt in Erstaunen.“ Und an späterer Stelle folgt ein bemerkenswertes Bekenntnis:...

  • 11.01.21
Für eine bessere Welt zusammenwirken wollen Papst Franziskus und Großimam Ahmad Al-Tayyib (hier ein Archivbild von einem gemeinsamen Treffen in Abu Dhabi).
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Serie zur Sozialenzyklika | Teil 09
Geschwisterlich begegnen

Im achten Kapitel der Enzyklika von Papst Franziskus geht es um den Dienst der Religionen für die Welt. Vor ein paar Jahren wurde ein kleines Büchlein mit einem Appell des Dalai Lama an die Welt unter dem Titel „Ethik ist wichtiger als Religion“ im Buchhandel und in Trafiken angeboten. Angesichts der Gewalt, die im Namen von Religion verbreitet wird, angesichts von religiösem Terror, der im Namen welches Gottes auch immer ausgeübt wird, ruft der Führer des tibetischen Buddhismus nach einer...

  • 11.01.21

Kirche, Feste, Feiern

Festprofi - Feste feiern
Heiliger Abend

Warum heißt der 24. Dezember Heiliger Abend und nicht Heiliger Tag? Na, du stellst Fragen! Dass ein ganzer Tag Abend heißt, muss wohl einen besonderen Sinn haben. Als Kinder haben wir uns am 24. Dezember schon den ganzen Tag auf den Abend gefreut, weil es dann die Weihnachtsfeier gab mit Christbaum und Geschenken. Der 24. Dezember heißt deshalb Heiliger Abend, weil er ganz auf den Abend ausgerichtet ist. Und mit dem Abend beginnt ja dann die Heilige Nacht. Sie erinnert uns, dass Jesus in einer...

  • 20.12.20
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Festprofi - Feste feiern
Christbaum schmücken

Warum hängt man zu Weihnachten Kugeln an den Christbaum? Ich habe gelesen, dass man ursprünglich nur Äpfel und Nüsse an den Christbaum hängte. Erst später wurden diese durch silber- und goldfarbene Glaskugeln ersetzt. Die Kugel ist ein sehr schönes Symbol für die Welt. Sie erinnert uns daran, dass Gott diese Welt erschaffen hat und dass er sie nach wie vor liebt. Deshalb sieht man auf alten Bildern in Kirchen häufig, wie Gott-Vater die Weltkugel liebevoll in seinen Händen hält. Eine Glaskugel...

  • 20.12.20

Feste feiern - Festprofi
"Mariä Empfängnis" (8.12.)

In meinem Kalender steht am 8. Dezember „Maria Empfängnis“. Was heißt das? Es ist ein Tag, an dem wir an Maria, die Mutter Jesu denken. Auf den Bildern wird sie meist als junge Frau dargestellt. Aber Maria war auch einmal ein Kind – wie du jetzt. Sie war auch ein Baby und vor ihrer Geburt im Bauch ihrer Mutter, so wie du im Bauch deiner Mama warst. Den Augenblick, wo durch das Zusammenwirken von Vater und Mutter im Bauch der Frau ein Kind entsteht, nennt man Empfängnis. Am 8. Dezember feiern...

  • 03.12.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung in...

  • 20.10.20
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
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Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher der...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
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Die Anfänge der Kirchenzeitung in Niederösterreich
Fern aller Parteipolitik

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in dem...

  • 20.10.20

Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - CR Herbert Meßner
Hausaufgaben im Homeschooling Corona

„Du darfst auf keinen Fall deinen inneren Frieden verlieren, auch dann nicht, wenn die ganze Welt aus den Fugen zu geraten scheint.“ Ein guter Rat des Heiligen vom 24. Jänner, Franz von Sales. Ein guter Rat in der Zeit, wo Corona und seine Mutationen die ganze Welt vor Probleme stellen. Das Warten geht weiter. In eine harte Schule der Geduld hat uns die Pandemie geführt. Für die einen ist es das verlängerte Warten auf Möglichkeiten und Annehmlichkeiten. Für die anderen ist es eine harte...

  • 20.01.21

Offen gesagt - Dr. Inge Lang
Ein Fest des Wortes

Wozu ein „Sonntag des Wortes Gottes“? Wir feiern heuer am 24. Jänner zum zweiten Mal den von Papst Franziskus weltweit eingeführten „Sonntag des Wortes Gottes“. In der Liturgie und durch Bibellesen „… müssen wir zu einer ständigen Vertrautheit mit der Heiligen Schrift gelangen, sonst bleibt das Herz kalt und die Augen verschlossen …“, betont der Papst. Doch braucht es überhaupt diesen „Bibel-Sonntag“? Wir hören ohnehin in jedem Gottesdienst die biblischen Texte. Oder wäre es nicht besser,...

  • 20.01.21

Positionen - Monika Prettenthaler
Tun-Lassen

Aktuelle Ereignisse machen wieder einmal bewusst: Kirche lässt sich nie (nur) verwalten und schon gar nicht „verrechten“. Kirche lebt viel mehr von Vertrauen, von Zutrauen und Tun-Lassen … Beispiel eins ist die Sache mit den Frauen, deren Würde und Rechten: Als ich Kind war, gab es in meiner Murtaler Heimatpfarre keine Ministrantinnen oder Lektorinnen. Im Jugendalter konnte ich beides im Gottesdienst erleben – also bereits vor Jahrzehnten oder anders gesagt: im vorigen Jahrtausend. Seit 11....

  • 20.01.21

Mutworte - Ruth Zenkert
Was klingt im Leben?

In dem dunklen Gang sah ich fast nichts, doch ein Klopfen war zu hören. Den Rhythmus hatte ich am Vortag mit den Kindern einstudiert. Dann entdeckte ich den kleinen Buben in der Ecke; wieder einmal war er aus der Klasse hinausgeschickt worden. Die Lehrerin verzweifelte, weil er nur störte. Als ich bei ihm stand, trommelte er begeistert an die Wand, um mir zu zeigen, wie gut er den Takt schlagen konnte. Was würde wohl aus Dumitru werden? Als wir unsere Musikschule aufbauten, war Dumitru einer...

  • 20.01.21

Leserreporter

27 Bilder

„Eichkögl (b)rennt – Auf dem Weg zur Krippe“

Ein außergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende zu. Vieles war anders und ist anders! Das betrifft natürlich auch das kirchliche Geschehen im Wallfahrtsort Klein Mariazell – Eichkögl. Weihnachten wurde gefeiert, aber anders als in gewohnter Weise. Dieses Jahr fand keine Krippenfeier am Nachmittag statt und am Jahresanfang werden die Sternsinger nicht die Häuser und Wohnungen in gewohnter Weise besuchen, so wie all die Jahre zuvor. Doch die Verantwortlichen der Pfarre Eichkögl wollten dieses für...

  • 28.12.20
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Religionsunterricht
Eröffnungsfeier für alle

Das Schuljahr an der HTL Weiz startete nicht wie sonst üblich mit einem Gang in die Basilika auf den Weizberg. So wie schon zu Schulschluss entschied man sich für einen Livestream, den alle Klassen in den Klassenräumen mitverfolgen konnten. Damit die Religionsfreiehit gewahrt werden konnte, wählte man die Form einer "Eröffnungsfeier mit religiösen Elementen". Das ist in einer plauralen Schulsituation mit verschiedenen Bekenntnissen und weltanschaulichen Positionen neben dem katholischen...

  • 17.09.20

Glaube & Spiritualität

Sonntag des Wortes Gottes
Gott lässt sich nicht wörtern

Texte zum Sonntag des Wortes Gottes. schriftgelehrte … gotteserörterer … sie örtern wir örtern gott vergeblich mit wörtern doch er ist der geist und lässt sich nicht örtern er ist das wort und lässt sich nicht wörtern Aus: Kurt Marti, geduld und revolte Schweigen möchte ich, Herr, und wartend Ausschau halten nach dir. Schweigen möchte ich, Herr, damit du mich erkennen lässt, was um mich herum geschieht. Schweigen möchte ich, Herr, damit ich aus den vielen Stimmen jene höre, die es gut mit mir...

  • 20.01.21
Dem Buch mit den Lesungen, Psalmen und Evangelien für die Messe, dem Lektionar, gebührt ein besonderer Platz. Es ist auch Symbol für das Wort Gottes, für die Gegenwart des Herrn.

Ich bin angesprochen

Zum „Sonntag des Wortes Gottes“, der heuer am 24. Jänner begangen wird. Rabbi Mosche lehrte: „Wenn du ein Wort vor Gott sprichst, geh du mit allen deinen Gliedern in das Wort ein.“ Ein Hörer fragte: „Wie soll das möglich sein, dass der große Mensch in das kleine Wort hineinkomme?“ Der Rabbi antwortete: „Wer sich für größer hält als das Wort, von dem reden wir nicht.“ Sonntag. Was für das Wort gilt, das wir im Gebet zu Gott sprechen, gilt erst recht für das Wort, das wir von ihm hören. Den...

  • 20.01.21
Ökumenische Unterstützung fand die evangelische Kirche der Steiermark 2019 bei einer Karfreitagsfeier auf dem Grazer Färberplatz, als der den Evangelischen zustehende Feiertag am Karfreitag in Diskussion geraten war. Leider kam es zu keiner befriedigenden politischen Lösung.

Ökumenisch bleiben

Für die Einheit der Christen wird in der Woche vom 18. bis 25. Jänner gebetet. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird gewöhnlich an vielen Orten mit ökumenischen Gottesdiensten begangen. Das Ökumenische Forum christlicher Kirchen in der Steiermark lädt meist zu einem „Ökumenischen Wochenende“ ein als Begegnung und Erfahrungsaustausch zwischen den Kirchen. Diese Veranstaltung kann heuer nicht stattfinden. Und auch sonstige gute Gewohnheiten werden wohl dem Lockdown zum Opfer fallen....

  • 14.01.21

Geschichtliches & Wissen

Auch wenn heute die Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz eine akademische Feier im Festsaal des „Augustinums“ abhält, geschieht dies unter den Auspizien von Bischof Zängerle (Gemälde oben), unter dem das Haus als Knabenseminar gegründet worden war.
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Diözesangeschichte
Ein Apostel der Steiermark

Roman Sebastian Zängerle. Von 1824 bis 1848 wirkte der vor 250 Jahren Geborene als seelsorglicher Reformbischof in der Steiermark. Zu den bedeutendsten Bischöfen unserer Diözese zählt Roman Sebastian Zängerle, der vor 250 Jahren am 20. Jänner 1771 in Oberkirchberg bei Ulm (damals Vorderösterreich) geboren wurde. Im Blick auf sein Leben lassen sich drei Phasen festmachen: als Benediktiner, als Theologieprofessor und als Diözesanbischof. Benediktiner. Franz Xaver Sebastian, so sein Taufname,...

  • 14.01.21
Hans Kelsen
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Interview
Ohne Recht kein Staat

Vor 100 Jahren, am 1. Oktober 1920, wurde das Bundes-Verfassungsgesetz beschlossen – die rechtliche Grundlage unserer Republik. Das zentrale Verfassungsdokument hat mehrere Mitgestalter, aber vor allem einen Architekten: Hans Kelsen, Rechtswissenschaftler und Denker von Weltrang. Über Kelsens Beitrag zur Verfassung, seine „Reine Rechtslehre“ und sein Verhältnis zur Religion spricht der Rechtshistoriker Thomas Olechowski im Interview. Er hat heuer eine umfassende Kelsen-Biografie veröffentlicht....

  • 21.10.20
Die Barmherzigen Schwestern gingen nicht nur mit Feuereifer an die Aufräumungs- und Aufbauarbeiten von Kirche und Kloster in der Grazer Mariengasse heran, sondern bildeten auch mit Feuerwehruniformen einen Löschtrupp.

Kriegsende
Neustart aus den Trümmern

Die steirische Kirche am Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945. Noch in den letzten Kriegsmonaten hatte die steirische Kirche mehrere Blutzeugen zu beklagen, die von der grausamen NS-Diktatur wegen ihres politischen Widerstands getötet wurden: Pfarrer Heinrich Dalla Rosa (geb. 1909) von St. Georgen bei Obdach wurde am 24. Jänner 1945 in Wien hingerichtet. Die Franziskaner Kapistran Pieller (geb. 1891) und Angelus Steinwender (geb. 1896) wurden drei Wochen vor Kriegsende (15. April) in Stein...

  • 06.05.20

Pfarrleben

Eggerstdorf: Degenhard, Friedrich, Rudolf und Gerhard mit Mama Anna Teresa Freisinger.

Eggersdorf

Weil heuer mehr denn je die Projektpartner der Dreikönigsaktion unsere Hilfe brauchen, betreuten Freiwillige einen Infostand vor drei Geschäften im Ort. Im Bild: Degenhard, Friedrich, Rudolf und Gerhard mit Mama Anna Teresa Freisinger.

  • 14.01.21
St. Radegund

St. Radegund

Da aufgrund der neuen Covid-19-Regelung auch die geplante Variante der Sternsingeraktion – verschiedene Wegkreuze und Kapellen im Pfarrgebiet zu besuchen – nicht durchführbar war, wurden an elf Stationen Ständer mit Weihrauch, Türaufkleber, Infomaterial zur Dreikönigsaktion und eine Kassa aufgestellt.

  • 14.01.21
Groß St. Florian

Gross St. Florian

Mit Masken und genügend Abstand waren 15 Sternsingergruppen im Pfarrgebiet unterwegs. Unterstützung erhielten sie von den Pfarrgemeinderäten, die sich ebenso für den guten Zweck auf den Weg machten.

  • 14.01.21
Wörschach

Wörschach

Sieben Gruppen mit 28 Kindern und Jugendlichen zogen unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen als Kaspar, Melchior, Balthasar mit ihren Sternträgern von Haus zu Haus, um die „Frohe Botschaft“ zu verkünden. Viele Einwohner empfingen die Gruppen mit großer Freude.

  • 14.01.21
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