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inpuncto: meine kirchenzeitung
Aktuelles ePaper

Österreichische Kirchenzeitungen feiern Jubiläen

Kirche hier und anderswo

inpuncto 75 Jahre KirchenZeitung
Sternstunden der „KirchenZeitung“

Für eine aktuelle Zeitung ist der Rückblick in die weitere Vergangenheit nicht die typische Ausrichtung. Aus Anlass eines Jubiläums aber lohnt sich der Blick auf erklommene Gipfel. Im Anfang waren die Amerikaner: „Genehmigung Nr. 76 des Information Service Branch“ steht auf der ersten Ausgabe des „Linzer Kirchenblatts“ vom 28. Oktober 1945. Im Herbst 1945, knapp vor der ersten Nationalratswahl der Zweiten Republik, erlaubte die Besatzungsmacht Österreichern durch Einzelgenehmigungen, eigene...

Sonderthemen
9 Bilder

Leserinnen und Leser sagen, das ist
Meine Kirchenzeitung

"Meine Kirchenzeitung" heißt auch die neue App der Kirchenzeitungen. Zu erkennen an dem roten Logo. Ebenso werden Sie die Logos der regionalen Kirchenzeitungen entdecken, wie sie in der Onlineplattform verwendet werden. Sie sind Teil der digitalen Kirchenzeitungen, mit denen Sie die besten Seiten über Glaube und Kirche in ihrer Region jetzt auch digital nutzen können. Und das sagen Leserinnen und Leser über ihre...

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Starke Stimme in der Steiermark
Ich bin’s, dein ­„Sonntagsblatt“

Seit September 1945 gibt es in der Steiermark das „SONNTAGSBLATT“. Durch alle Höhen und Tiefen trägt es wöchentlich Nachrichten und Nahrhaftes in die entlegensten Ecken der Diözese Graz-Seckau und wird dorthin auch von Austragenden gebracht. September 2020. Beginn des Schuljahres und des Arbeitsjahres, auch in unseren Pfarrgemeinden und Seelsorgeräumen. Heuer ist das alles nicht nur Routine. „Corona“ hat in den vergangenen Monaten vieles verändert, einen Lockdown hervor­gerufen....

Sonderthemen
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75 Jahre Kirchenzeitung
Wir gratulieren von Herzen

Die Kirchenzeitungen sind wichtige Informationsträgerinnen für soziales und karitatives Engagement in Österreich. Der Dank gilt jedoch in erster Linie jener halben Million wöchentlicher Leserinnen und Leser der Kirchenzeitungen, die durch ihre Spendenbereitschaft vieles möglich machen!                                                                                                               Generaloberin ­Franziska Bruckner und Erzabt ­Korbinian Birnbacher, Ordensgemeinschaften...

Sonderthemen
Mit dem „­Sonntag“ unterwegs nach Rom. Pilgerfahrt im ­November 2016.
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„Sonntag“ feiert 75 Jahre Bestand
Blick zurück und auch voraus!

75 Jahre spannende, mitunter lehrreiche Geschichten rund um Kirche, Gesellschaft und Politik. Der „Sonntag“, die Kärntner Kirchenzeitung, blickt mit Dankbarkeit und Demut auf seine Leserfamilie und ein Dreivierteljahrhundert Bestand zurück. Maria Koitz aus Ebenthal ist genauso alt wie die ­Kirchenzeitung: Nämlich 75 Jahre jung! Und genauso lange ist ihr der ­„Sonntag“ ein treuer Lebensbegleiter. Koitz ist ­quasi mit der ­Kirchenzeitung aufge-wachsen. ­„Meine Mutter Antonia Novak hat sie...

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Von 1848 bis ins digitale Zeitalter
Die älteste aller Kirchenzeitungen

Sie hat schon eine wechselvolle Geschichte hinter sich. 1848 – wenige Wochen nach den revolutionären Märztagen als „Wiener Kirchenzeitung“ gegründet und somit mit ­Unterbrechungen 172 Jahre alt – startet der „SONNTAG“ ­gerade erneut durch: ins digitale Zeitalter mit E-Paper, unter www.dersonntag.at erneut mit einer eigenen Homepage und einem Social-Media-Auftritt. Österreich hatte gerade ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ­ermöglichte. Einer, der die ­Gelegenheit...

Sonderthemen
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
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Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher...

Sonderthemen
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
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Schwieriger Anfang für das St. Pöltner Kirchenblatt

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in...

Nachrichten - Steiermark | SONNTAGSBLATT

Kirche hier und anderswo
Die erste Frau an der Spitze der steirischen Landesregierung wird 75 – Waltraud Klasnic engagiert sich nach ihrer politischen Tätigkeit besonders im Hospizbereich und für Missbrauchsopfer in der Unabhängigen Opferschutzkommission.
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Unermüdlicher Einsatz

Zum 75. Geburtstag wünscht sich Waltraud Klasnic die Regelfinanzierung des Hospizbereichs. Die sozial engagierte erste weibliche Landes-Chefin Österreichs im Gespräch. Waltraud Klasnic 1945 in Graz geboren, stand die dreifache Mutter von 1996 bis 2005 als erste Frau der steirischen Landesregierung vor. Derzeit ist sie u. a. Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich und seit 2010 Opferschutzanwältin. Gegen aktive bzw. kommerzielle Sterbehilfe in Österreich hat sich einmal mehr...

Serien
Der Priester und der Psychologe. Hermann Glettler (links) und Michael Lehofer im Gespräch (Archivbild).
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In Zeiten der Trauer Kraft fürs Leben|Teil 01
Überwältigende Trauer

Hermann Glettler, Bischof und Künstler (= HG), und Michael Lehofer, Psychiater und Psychologe (= ML), zeichnen in ihren vielschichtigen Gesprächen einige Wegspuren aus der Verlorenheit – anspruchsvoll und nachhaltig. HG: Trauer kann Menschen gänzlich überwältigen, manchmal sogar in die Verzweiflung treiben. Ich erinnere mich an ein Trauergespräch mit einem Vater, dessen Sohn bei einem Lawinenabgang tödlich verunglückte. Der junge Mann wollte seinen Freunden seine Kenntnisse über das...

Kirche, Feste, Feiern
Allerheiligenstrietzel selbst gemacht.
Video

Allerheiligen
Wir backen einen Allerheiligenstriezel

Aus unserem sonntagsblatt.tv Archiv ALLERHEILIGEN – STRIEZEL … von Leonhard Leitinger: 1 kg Mehl glatt (Type 480) 1 Pkg. Germ (42 g Bierhefe) 3/8 lt. Milch (ev. etwas mehr) 160 g Butter 1 KL Salz 140 g Zucker 2 + 1 Eier (eines zum Bestreichen) Schuss Rum Abrieb ½ Zitrone 1 Pkg. Vanillezucker Dampfl: Zerbröckelte Germ mit 1/8 lt. lauwarmer Milch (maximal 30°C!), etwas Zucker und 1 Esslöffel Mehl verrühren und an einem warmen Platz gehen lassen. Mehl, Salz und Zucker kurz...

Serien

Enzyklika |Teil 02
Die Schatten einer abgeschotteten Welt

Der Grazer Sozialethiker Dr. Leopold Neuhold analysiert für das Sonntagsblatt die Grundlinien der soeben erschienenen Sozialenzyklika von Papst Franziskus. Im ersten Kapitel der Enzyklika lenkt der Papst den Blick auf eine Welt mit falschen Vorzeichen. Ein Papst auf Abwegen“, ein „erbitterter Kampf gegen die Marktwirtschaft“, den der Papst fortsetze, so die Breitseiten gegen die Enzyklika „Fratelli tutti“ von Franz Schellhorn in der Kleinen Zeitung. Und sind diese Beschwerden nicht...

Glaube & Spiritualität

Kontrapunkte - Heilige
Mit zwei Heiligen im Gespräch

Allerheiligen steht vor der Tür. Aber was sind Heilige? Was machte sie besonders? Zwei als katholische Heilige verehrte Menschen erzählen von ihrem Leben, ihrer Herkunft und dem, was sie bewegt hat. Stellvertretend für viele: Antonius von Padua und Hildegard von Bingen: Was sind Heilige? Dazu eine kleine Geschichte: Eva kommt beim Spaziergang mit ihrer Mama an einer Kirche vorbei. Sie sieht nach oben und meint: „Mama, die Fenster sind ja ganz schmutzig!“ Die Mutter sagt nichts, sondern...

Kirche hier und anderswo

Zum leibhaftigen Beten in der Kirche bietet eine neue Broschüre der Diözesansportgemeinschaft ebenso Ideen wie für sportliche Aktivitäten und Übungen im Freien, bei denen spirituelle Erfahrungen im Mittelpunkt stehen, die das Leben bereichern.
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Frischer Wind in der Bude

Mehr Sport in die Kirche bringen will die Diözesansportgemeinschaft mit neuen Initiativen. DSG-Obmann Georg Plank erzählt im Interview von aktuellen Offensiven. Die DSG hat eine Ideenbroschüre zum Thema „Kirche und Sport“ herausgegeben. Was kann man darin entdecken? Derzeit 36 mehr oder minder einfache Anregungen, wie jede Pfarre pastoral-sportlich aktiv werden kann. Wir hoffen, dass es laufend mehr werden, denn oft löst so eine Sammlung weitere kreative Ideen aus, die wir gerne sammeln und...

  • 28.10.20
Über die gelungene Sanierung der Pfarrkirche von Kapellen an der Mürz freuen sich mit Bischof Krautwaschl und Pfarrer Rot Bürgermeister Tautscher, Vizebürgermeister Nierer sowie Pfarrgemeinderäte und Wirtschaftsräte.

Dankgottesdienst
Zukunftsfit für den Glauben

Kapellen an der Mürz. Dankgottesdienst nach Innensanierung der Pfarrkirche. „Seid allzeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen.“ Diese Worte des Apostels Paulus waren am Nationalfeiertag, 26. Oktober, wie eine Überschrift über den Dankgottesdienst, den Bischof Wilhelm Krautwaschl mit Pfarrer Dariusz Rot und der Pfarrgemeinde feierte. Gedankt wurde besonders allen, die sich um die Generalsanierung der Kirche verdient gemacht hatten. Nach der letzten Renovierung...

  • 28.10.20
Überreichung des Dekretes an den Vorsitzenden der Diözesankommision für Liturgie, Kanonikus Alois Kowald, durch Bischof Wilhelm Krautwaschl im Steiermarkhof.

Diözesankommission für Liturgie
Im Dienste des liturgischen Lebens

Neue Funktionsperiode der Diözesankommission für Liturgie. Mit einem festlichen Abendlob in der Pfarrkirche Graz-Christkönig begann am 15. Oktober die Diözesankommission für Liturgie ihre neue Funktionsperiode. Bei einem anschließenden Abendessen im benachbarten Steiermarkhof überreichte Bischof Wilhelm Krautwaschl den Mitgliedern ihr Dekret für die jetzige Funktionsperiode. Vorsitzender der Kommission ist weiter Kanonikus Alois Kowald. Die Sektion für Pastoralliturgie wird von Pfarrer...

  • 28.10.20
Prof. Ingomar Tratz

Abschied - Prof. Ingomar Tratz
Trauer um engagierten Brückenbauer

Die Katholische Männerbewegung, das Ost-Mitteleuropa-Forum und viele andere Weggefährten trauern mit der Familie um Prof. Ingomar Tratz, der am 21. Oktober im 78. Lebensjahr überraschend gestorben ist. Er hat „durch seinen impulsiven Handlungsstil die KMB Steiermark zu einer dynamischen Teilorganisation der Katholischen Aktion des Landes ge-macht“, würdigt Ernest Theußl für die KMB deren langjährigen Vorsitzenden. Ingomar Tratz unterrichtete viele Jahre Religion am Grazer BG/BRG Carnerigasse....

  • 28.10.20
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Texte zum Sonntag

Allerheiligen | 01. November 2020
Kommentar

Der Schlüssel zum Glück „Glücklich wie Lazzaro“. So heißt ein Film, der mich gerade beschäftigt. Lazzaro ist ein herzensguter und völlig argloser Mensch, der von niemandem etwas Schlechtes denkt, immer wahrhaftig ist und mit Freude jede Arbeit verrichtet. Dieser junge Mann wird für naiv gehalten und schamlos ausgenützt. Trotzdem ist er glücklich. Er ist der Prototyp eines Menschen, auf den der Satz „Selig, die rein sind im Herzen“ in destillierter Form zutrifft, mit einem Wort: ein...

  • 28.10.20

Allerheiligen | 01. November 2020
Meditation

Am Mittag werde ich Kürbissuppe für dich kochen und Pfannkuchen backen. Etwas musst du schließlich essen, solange du noch lebst. Solange du nicht unter der Narkose stirbst, was du dir wünschst, aber seit wann richtet sich das Leben nach unseren Wünschen? All die Bitten um einen gnädigen Tod, sie füllen das Weltall, suchen ein Ohr, ein allerbarmendes Ohr, suchen von Anbeginn, strömen in Ewigkeit, nunc et in hora mortis nostrae, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Nur einen der drei...

  • 28.10.20

Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Andreas Lechner, Konsistorialrat

„Einfach, weil er da ist“, habe einer auf die Frage geantwortet, warum er auf einen Berg steigen müsse, berichtet Pfarrer Mag. Andreas Lechner. Bergsteiger ist auch er. Der Berg sei wie in der Bibel sein „Fels“, der festen Halt gebe. Zudem schätze er die Gemeinschaft, die „Seilschaft“ im guten Sinn, die am Berg Leben rette. Wie der barmherzige Samariter dem „im gebirgigen Land“ unter die Räuber Gefallenen geholfen habe, sei er auch Mitglied der Bergrettung. Der Pfarrer von Schladming leitet...

  • 28.10.20

Steirerin mit Herz
Traude Schönherr

Sehr geborgen fühle sie sich in der Franziskusgemeinschaft Pinkafeld, gesteht Traude Schönherr. Sie ist die einzige Steirerin in der burgenländischen Gemeinschaft, in der gegenwärtig 14 Mitglieder leben, darunter auch Ehepaare. Der Altersdurchschnitt liege bei 70 Jahren. Weil sich die Bewohner schon so lange kennen und Jesus in der Mitte stehe, gebe es viel weniger Konflikte. Zudem: „Solange wir Konflikte haben, sind wir Menschen, sind wir nicht gestorben.“ Schlimm wäre es, „wenn wir keine...

  • 28.10.20

Vorgestellt
Sabine Konrad, Kirchenrecht

Das Lebensgefühl in Graz und die Atmosphäre an der Theologischen Fakultät haben für sie gleich „gut gepasst“. So übersiedelte Prof. Dr. Sabine Konrad von München nach Graz. Sie freute sich, Leiterin des Instituts für Kanonisches Recht zu werden (als Nachfolgerin von Prof. Dr. Johann Hirnsperger). Durch konkrete Fragen nach dem „richtigen Leben“ könne das Kirchenrecht auch begeistern, erfährt die Niederbayerin. Kirchenrecht sei „das, was die Kirche zusammenhält“. Sie wolle mit den Studierenden...

  • 21.10.20

Leserbriefe
Aus Dankbarkeit

Aus Dankbarkeit über ihre schöne Heimat ließ uns Anna Syen aus Grundlsee – gewandet in einem traditionellen Ausseer Dirndl – dieses schöne Bild zukommen. Das beeindruckende Kruzifix an der Wand wacht als Zeichen des Glaubens über die Region und ihre BewohnerInnen.

  • 21.10.20

Bewusst leben & Alltag

Das Empfinden und Durchleben von Trauer ist immer ein individueller Prozess.
3 Bilder

Geht Sterben wieder vorbei?

Kinderfragen zum Tod in einem neuen Buch vom Gabriel-Verlag. Marlene und Paul lieben ihren Opa über alles. Als er stirbt, erleben die Kinder alles, was danach passiert: wie die Beerdigung abläuft, warum man anschließend noch zusammenkommt. Aber auch, wie sie die Erinnerung an ihn bewahren können. Das Buch „Geht Sterben wieder vorbei?“ (Gabriel Verlag) ist von der erfahrenen Familien-Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper geschrieben worden und gibt Antworten auf Kinderfragen zu Tod...

  • 28.10.20

Sonntagsblatt_Plus
Was mein Leben reicher macht

Zeit haben für ein gutes Buch, im Garten arbeiten, meinen Kaninchen beim Dösen zusehen, gutes Essen genießen, über einsame Feldwege spazieren, neue Orte erkunden, liebe Menschen treffen, miteinander lachen – lauter kleine Sachen, die mein Leben schöner, bunter und reicher machen. Katharina Grager, St. Anna/A. Was für ein Geschenk! Es war eigentlich eine blöde Geschichte, weil ich bei meinem Besuch im Stift Melk mein Handy vergessen hatte. Am nächsten Tag kam ich zurück: das Handy holen. Ich...

  • 23.10.20
Heidekraut – oder auch Erika genannt – gehört zu den beliebtesten Pflanzen für die Grabgestaltung.
3 Bilder

Gräber - Allerseelen - Garten
Gräber herbstlich bepflanzen

Immergrüne Pflanzen als Grabbegleiter. Oft ist die Bepflanzung der Gräber schon in die Jahre gekommen, und manchmal will man das Grab immer wieder frisch und neu machen. Hierzu ein paar Tipps: Am besten setzt man eine Basisbepflanzung, wenn man eine dauerhafte Grabbepflanzung haben möchte. Zum Beispiel sind Euonymus, Immergrün und Efeu immergrüne Pflanzen, die das Erdgrab bedecken. Dazu kann man auch saisonale Bepflanzungen einbauen wie Zwiebelblumen. Dichternarzissen, Traubenhyazinthen,...

  • 21.10.20
Durch den Erhalt der Waldflächen wird der Fortbestand vieler Tiere gesichert.
3 Bilder

Familie
Lebensraum Wald

Der Wald – wichtiges Refugium für viele Tierarten. Seinen Bewohnern bietet der grüne Lebensraum vielfältige Nahrung auf Basis eines einzigartigen Teamworks. Pilzgeflechte und Wurzeln tauschen Nährstoffe aus; Mikroben, Ameisen, Würmer und viele mehr erschaffen aus abgestorbenem Pflanzenmaterial feinsten Humus. In jeder Handvoll Waldboden sind mehr Lebewesen zu finden, als es Menschen auf der Erde gibt – eine unvorstellbare Tatsache. Eichhörnchen „pflanzen“ neue Bäume. Jeder Waldbewohner hat...

  • 21.10.20

Gesellschaft & Soziales

Die neue Caritas-Generalsekretärin Anna Parr fordert einen „Pakt gegen Kinderarmut“ für materielle Absicherung, Bildung und Gesundheit aller Kinder in Österreich.

Caritas
Pandemie der Armut

Die Caritas Österreich stellt zum Start der Inlands-Kampagne Anstieg der Armut in der Krise fest. Auch Armut ist ansteckend. Wir müssen eine Pandemie der Armut verhindern.“ Mit diesen drastischen Worten hat Caritas-Präsident Michael Landau angesichts der anhaltenden Corona-Krise vor den drohenden sozialen Folgen der Pandemie und Rekordarbeitslosigkeit sowie steigender Kinderarmut gewarnt. Die Sozialberatungsstellen der Caritas würden die Auswirkungen der Krise bereits jetzt spüren. Sie...

  • 28.10.20
In der adaptierten Küche des Marienstüberls bedankte sich Hans Roth (2. v. l.) für die „Freunde des Marien-stüberls“ mit Überraschungsgast August Schmölzer (2. v. r.), Bischof Wilhelm Krautwaschl (r.) und Franz Waltl (l.) von der Caritas bei den zahlreichen Spendern.

Leib und Seel’ stärken

Zum Baustellen-Frühstück lud das Marienstüberl anlässlich eines notwendigen Umbaus. Das Marienstüberl der Caritas in Graz ist eine Begegnungsstätte für Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Es ist gelungen, diesen Treffpunkt zur Heimat vieler bedürftiger Menschen werden zu lassen. Täglich werden hunderte Personen von Schwester Elisabeth und ihrem Team mit heißen Mahlzeiten, einer warmen Stube und einem offenen Ohr versorgt. Und jeden Tag werden es mehr. Kürzlich musste das...

  • 21.10.20
August Hojas bei Vortrag und Diskussion am 30. September in der Caritas-Akademie in der Grazer Keplerstraße.

Drahtseilakt Überleben

Sozialunterstützung Neu. Verschlechterungen für Armutsbetroffene. Die Mobile Integrationsbetreuung der Caritas, welche Konventionsflüchtlinge und subsidiär Schutzberechtige bei Integrationsschritten in der Steiermark begleitet, lud im Zuge des Gesetzesentwurfes Sozialunterstützung Neu zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Der Vortragende August Hojas von der Sozialrechtsberatung der Caritas machte auf vorgesehene Änderungen und Streichungen für bereits armutsbetroffene Menschen aufmerksam....

  • 15.10.20
Bei seiner Uganda-Reise war P. Altenburger mit seinen Mitreisenden auch im St. Kizito Krankenhaus in Matany zu Besuch, das von der katholischen Diözese Moroto getragen und zur Hälfte durch Spenden finanziert wird. Ein Schwerpunkt ist die Versorgung Schwangerer und Babys. Neben Krankheiten wie Malaria und AIDS ist Unterernährung eine Hauptursache für Kindersterblichkeit.
3 Bilder

Weltmissionssonntag
Entschieden für Christus

Uganda steht heuer im Mittelpunkt des Weltmissionsmonats. P. Josef Altenburger erzählt von seiner Zeit in Uganda und zwei jungen afrikanischen Katechisten, die für ihren Glauben starben. Zwei junge Katechisten aus dem Volk der Acholi reihen sich ein in eine große Zahl von jungen Christen, die ihren Glauben überzeugend lebten und ihn mit dem Tod bezahlen mussten: Daudi Okelo (1902 bis ca. 1918) and Jildo Irwa (1906 bis ca. 1918). Nach ihrer Taufe durch den Comboni-Missionar Gambaretto...

  • 14.10.20

Reisen

En Gedi in der judäischen Wüste ist ein Naturreservat mit reizvollen Wasserfällen.Alle vier Gruppen luden zur Wanderung zur Davidsquelle ein, so auch die durch weiße Hüte gekennzeichnete Gruppe B mit vielen Pilgerinnen und Pilgern aus dem Seelsorgeraum Graz Süd-Ost.
18 Bilder

Heiliges Land - Reisebericht
Eine vierfärbige Pilgerreise

Im Heiligen Land erlebten 185 steirische Pilgerinnen und Pilger die Orte der Bibel und die Schönheiten und Probleme des Gebietes. Wo haben Sie Ihre Hüte her?“, fragt mich der Security-Mann bei der Sicherheitskontrolle im Flughafen nahe Tel Aviv. Sogar ihm ist aufgefallen, dass sich zwischen 15. und 23. Februar unter die vielen Heiligen-Land-Pilger solche mit roten, weißen, grünen und blauen Hüten gemischt haben. Sie kennzeichnen die vier Pilgergruppen der vom „Sonntagsblatt“ mit GEO-Reisen...

  • 26.02.20
23 Bilder

Heiliges Land 2020_DO, 20.2.2020
Hier war Jesus

Nach dem Frühstück Fahrt zum See Gennesaret. In Magdala, dem Heimatort der Maria Magdalena feiern die Gruppen C und D eine Heilige Messe in der Boot-Kapelle im Magdala Center. Direkt am See Genessaret gelegen würdigt das Spiritualitätszentrum "Duc In Altum" ("Auf, ins Weite") sieben verschiedene Frauen aus dem Neuen Testament, die Jesus gefolgt sind. Eine achte Säule würdigt alle Frauen, die den christlichen Glauben gelebt haben. In der Boot-Kapelle erinnern der Altar in Boot-Form und der Blick...

  • 21.02.20
25 Bilder

Heiliges Land 2020_MI, 19.2.2020
Auf zum See Gennesaret

Betlehem – Jerusalem: Yad Vashem – Jericho – Yardenit – Berg der Seligpreisungen – Nazaret Nach dem Check-Out im Hotel geht es zunächst nach Yad Vashem, der bedeutendsten Gedenkstätte, die an die nationalsozialistische Judenvernichtung erinnert. Yad Vashem (hebräisch יד ושם für „Denkmal und Name“) erhielt seinen Namen nach Jes 56,5 EU: „Ihnen allen errichte ich in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal, ich gebe ihnen einen Namen, der mehr wert ist als Söhne und Töchter: Einen ewigen...

  • 20.02.20
  • 1
25 Bilder

Heiliges Land 2020_DI, 18.2.2020
Zwei Brennpunkte des Glaubens

Der heutige Tag führt uns zu den wichtigsten Eckpunkten im Leben Jesu und unseres Glaubens. In Jerusalem meditieren wir auf der Via Dolorosa den Leidensweg Jesu. Er geht hinauf nach Golgotha und in die Grabeskirche. Wir reihen uns ein in die große Anzahl der Pilger heute und jener, die sich über Jahrhunderte von den materiellen Zeugen der letzten Stunden Jesu berühren lassen. Freilich darf auch ein Gruppenfoto auf der Stiege vor der Grabeskirche nicht fehlen. Beim Altstadtbummel erleben, atmen,...

  • 19.02.20

Redaktionelles

www.meinekirchenzeitung.at
Aus der Redaktion

Mittwoch, 17. Juni 2020, war für das SONNTAGSBLATT ein wichtiges Datum. Nach einer einjährigen Probephase haben alle neun österreichischen Kirchenzeitungen festgelegt, künftig ihre digitalen Initiativen auf der gemeinsamen Plattform www.meinekirchenzeitung.at zu bündeln. Ein großes Signal der Zusammenarbeit der katholischen Kirche in Österreich. Neben dem Webportal gibt es auch einen gemeinsamen Kiosk für die ePaper aller Kirchenzeitungen. (z. B. sonntagsblatt.at) Das innovative Projekt wurde...

  • 25.06.20

SONNTAGSBLATT
Redaktioneller Service

Das SONNTAGSBLATT bringt wöchentlich kulturelle, religiöse und allgemein menschliche Themen zur Sprache. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Kirche in der Steiermark. Das SONNTAGSBLATT unterstützt aber auch die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit in den Regionen: Pfarr- und Regionsseiten im SONNTAGSBLATT Es findet eine besondere Veranstaltung statt, unkonventionelle neue Wege in der Pastoral, interessante Personen aus der Pfarre, besondere Projekte - das Das SONNTAGSBLATT berichtet...

  • 06.08.19

Kunst & Kultur

8 Bilder

Stift Rein - Ausstellung

Stift Rein Im Licht - Hubert Tuttner 31.10.2020 bis 01.11.2020 10:00 Uhr, Ort: Cellarium Veranstalter: Bildungs- und Kulturinitiative St. Martin Die Ausstellung IM LICHT zeigt Arbeiten des Künstlers Hubert Tuttner (1920 - 2007). Das Schöne kann wahr sein (Hubert Tuttner) und dieses gesehene, wahrgenommene und erarbeitete Schöne fand bei Hubert Tuttner als Ölbild, Aquarell oder als plastische Arbeit seinen Ausdruck. In jeder Linie, in jeder kleinsten Farbfläche und in jeder Form sowie...

  • 27.10.20

Witze
Humor

Meint ein Hobbygärtner zu einem Freund: „Pflanzen sind sehr sensibel, sie merken es, wenn man mit ihnen spricht.“ – Darauf entgegnet der andere trocken: „Dann beweis das bitte, und schick das Unkraut weg!“ Ein recht gewichtiger Mann kommt in ein Zoogeschäft, sieht einen Papagei und meint schmunzelnd zu ihm: „Na, Vögelein, kannst du auch sprechen?“ – Darauf erwidert der Papagei: „Na, Dickerchen, kannst du auch fliegen?“ Ein Philosoph und ein Priester streiten sich über Philosophie. Da sagt...

  • 21.10.20

Steirische Landeswappen
HIB.art.chor.

In der „Bluebox“ – der Sporthalle des BG/BORG HIB Liebenau – verlieh Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im Rahmen eines Festakts am 16. Oktober der erfolgreichen Grazer Kinder- und Jugendsingakademie „HIB.art.chor Liebenau“ das Steirische Landeswappen. Nicht nur zahlreiche internationale Auftritte zählen zu den Meriten des Chors unter der Leitung von Maria Fürntratt, die Jugendlichen haben auch unzählige Chorwettbewerbspreise ersungen.

  • 21.10.20
11 Bilder

KHG Graz
"Obacht Obdach"

Im „Paradise L.“ vor der Grazer Leechkirche wurde Markus Wilflings begehbare Außenraumskulptur „Obacht Obdach“ im Rahmen der Uni-Opening-Tage der Katholischen Hochschulgemeinde offiziell eröffnet. Ein schiefer, quasi im Boden versinkender überdimensionaler Tisch, eine monumentale Leiter, Küchenmobiliar und ein Treppenpodest, die zum Sitzen und Verweilen einladen, wollen Kindheitserinnerungen wachrufen und schaffen ein assoziationsreiches Bild vor der ältesten Kirche im Stadtzentrum von Graz....

  • 09.10.20

Serien

Enzyklika |Teil 02
Die Schatten einer abgeschotteten Welt

Der Grazer Sozialethiker Dr. Leopold Neuhold analysiert für das Sonntagsblatt die Grundlinien der soeben erschienenen Sozialenzyklika von Papst Franziskus. Im ersten Kapitel der Enzyklika lenkt der Papst den Blick auf eine Welt mit falschen Vorzeichen. Ein Papst auf Abwegen“, ein „erbitterter Kampf gegen die Marktwirtschaft“, den der Papst fortsetze, so die Breitseiten gegen die Enzyklika „Fratelli tutti“ von Franz Schellhorn in der Kleinen Zeitung. Und sind diese Beschwerden nicht...

  • 28.10.20
Der Priester und der Psychologe. Hermann Glettler (links) und Michael Lehofer im Gespräch (Archivbild).
2 Bilder

In Zeiten der Trauer Kraft fürs Leben|Teil 01
Überwältigende Trauer

Hermann Glettler, Bischof und Künstler (= HG), und Michael Lehofer, Psychiater und Psychologe (= ML), zeichnen in ihren vielschichtigen Gesprächen einige Wegspuren aus der Verlorenheit – anspruchsvoll und nachhaltig. HG: Trauer kann Menschen gänzlich überwältigen, manchmal sogar in die Verzweiflung treiben. Ich erinnere mich an ein Trauergespräch mit einem Vater, dessen Sohn bei einem Lawinenabgang tödlich verunglückte. Der junge Mann wollte seinen Freunden seine Kenntnisse über das...

  • 28.10.20
2 Bilder

Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 4
Fragen über Fragen

Nicht nur der Tod oder das Sterben selbst beunruhigt die Menschen, sondern auch die Meinungen und Beurteilungen darüber. Viel bedeutsamer jedoch ist der Umgang mit dem Leben. Wie viel Leben haben wir, bevor das Sterben und die Auseinandersetzung mit dem Tod unsere Gedanken bestimmt? Oft beginnt ein Gespräch über ein Leben nach dem Tod in meinem Religionsunterricht mit einer kleinen Rechenaufgabe: Ein Jahr hat zumeist 365 Tage, 100 Lebensjahre ergeben somit zirka 36.500 Tage. 36.500 Tage Zeit,...

  • 21.10.20
Mit beiden Beinen fest in der Luft? Warum man das vom Papst mit seiner Vision von einer geschwisterlichen Welt nicht behaupten kann, dem geht unsere neue Artikelserie nach.
2 Bilder

Serie zur Sozialenzyklika | Teil 01
Vom Traum einer geschwisterlichen Welt

Die Würde jedes Menschen nimmt Papst Franziskus zum Ausgangspunkt seiner Sozialenzyklika. Der Grazer Sozialethiker Dr. Leopold Neuhold analysiert für das Sonntagsblatt die Grundlinien der soeben erschienenen Sozialenzyklika von Papst Franziskus. Wenn du jung bist, verbietet dir alles der Pfarrer, wenn du alt bist, der Doktor!“ So hieß es früher spaßhaft, wenn es darum ging, wie kirchliches Reden wahrgenommen wurde: als einschränkend, verbietend, aber doch vielleicht auch notwendig wie...

  • 21.10.20

Kirche, Feste, Feiern

Allerheiligenstrietzel selbst gemacht.
Video

Allerheiligen
Wir backen einen Allerheiligenstriezel

Aus unserem sonntagsblatt.tv Archiv ALLERHEILIGEN – STRIEZEL … von Leonhard Leitinger: 1 kg Mehl glatt (Type 480) 1 Pkg. Germ (42 g Bierhefe) 3/8 lt. Milch (ev. etwas mehr) 160 g Butter 1 KL Salz 140 g Zucker 2 + 1 Eier (eines zum Bestreichen) Schuss Rum Abrieb ½ Zitrone 1 Pkg. Vanillezucker Dampfl: Zerbröckelte Germ mit 1/8 lt. lauwarmer Milch (maximal 30°C!), etwas Zucker und 1 Esslöffel Mehl verrühren und an einem warmen Platz gehen lassen. Mehl, Salz und Zucker kurz...

  • 27.10.20

Feste feiern - Festprofi
Allerseelen (2.11)

Ich hab einen Opa. Mein zweiter Opa ist schon gestorben. Ihn habe ich gar nicht kennengelernt. In ein paar Tagen gehen wir auf den Friedhof. Und dann stellen wir eine Kerze auf sein Grab. Glaubst du, dass er merkt, dass wir da sind? Ja, ich denke schon, dass er das merkt. Wir glauben ja, dass auch die Verstorbenen leben. Freilich wissen wir nicht genau, wie ihr Leben aussieht. Aus der Botschaft Jesu und der Apostel wissen wir aber: Wer am Ende seines Lebens für Gott offen ist und ein...

  • 20.10.20

Feste feiern - Festprofi
Rosenkranz

Meine Oma hat gesagt, sie betet manchmal den Rosenkranz. Das ist ein Gebet mit ganz vielen Strophen, die alle fast gleich klingen. Warum betet man da immer das Gleiche? Vielleicht hast du ein Lieblingslied. Das kannst du auch immer wieder hören und mitsingen, ohne dass dir fad wird. Beim Mitsingen fällt dir vielleicht auch manchmal etwas auf, das du beim ersten Hören noch gar nicht gemerkt hast. Es immer das Gleiche oder doch jedes Mal interessant. So ähnlich ist das auch mit dem...

  • 01.10.20
Miniatur: Heiliger Rupert von Salzburg und Heiliger Virgil von Salzburg - aus: Gebetbuch für Nonnen - BSB Cgm 128 | Bayerische Staatbibliothek (CC BY-NC-SA 4.0)

Diözesanpatrone
Unsere Diözesanpatrone: Die Heiligen Rupert und Virgil

Die Wichtigkeit der zwei „Baumeister“ der Erzdiözese Salzburg strahlt auch in unsere Diözese aus. Das Wort „Patron“ kommt vom Lateinischen patronus und bedeutet „Schutzherr, Anwalt“. Länder, Regionen, Orte, Berufsstände, Kirchen und eben auch unsere Diözese haben einen Patron – einen besonderen Heiligen, der durch sein Vorbild im Leben und Glauben auch den Menschen im jeweiligen Umkreis ein Beispiel geben soll. Der Heilige Rupert (althochdt. „der ruhmreich Glänzende“) , auch Rupert von...

  • 24.09.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung...

  • 20.10.20
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
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Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
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Schwieriger Anfang für das St. Pöltner Kirchenblatt

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in...

  • 20.10.20

Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht
Chefredakteur Herbert Meßner

Wenn wir die Ziellinie überqueren Langsam beginnt wieder die Wintersportsaison. Unsere Schi-Asse haben eine Abfahrt oder einen gesteckten Slalomkurs zu bewältigen. Dabei müssen sie das Ziel im Auge haben, auch wenn sie es noch nicht sehen. Gleichzeitig müssen sie achtsam bleiben für den Streckenabschnitt, um den es gerade geht. Können wir uns da etwas abschauen für das menschliche Leben? Einmal werden wir die Ziellinie überqueren. Der Tod ist wie eine Ziellinie. Wir müssen da drüber. Wir...

  • 28.10.20

Offen gesagt
Mit dem Tod umgehen

Was macht ein Totengräber? Zu den vielfältigen Aufgaben gehören zuerst einmal das Öffnen und Schließen der Grabstätte. Diese Arbeit muss bei uns händisch gemacht werden, was natürlich anstrengend und kräfteraubend ist, etwa im Winter bei gefrorenem Boden. Auch sonst ist alles für eine würdevolle Beisetzung zu tun. In St. Anna bin ich zudem für die Pflege und Instandhaltung des Friedhofs zuständig, dazu gehören vielerlei Tätigkeiten, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so...

  • 28.10.20

Positionen, Leopold Neuhold
Durchsichtig

Eine Mutter ging mit ihrem kleinen Sohn in eine Kirche. Es war Morgen, und die Sonne strahlte durch die Glasfenster, die von außen so schmutzig ausgesehen hatten. Eines leuchtete besonders hell in allen Farben. Auf die Frage des Kleinen, wer das auf dem Glasfenster sei, antwortete die Mutter: „Das ist ein Heiliger.“ Als die Lehrerin in der Schule fragte, was ein Heiliger sei, antwortete der kleine Junge, beeindruckt vom Farbenspiel in der Kirche: „Ein Heiliger, das ist ein Mensch, durch den die...

  • 28.10.20

Aus meiner Sicht
Chefredakteur Herbert Meßner

Wofür sich Ansteckung lohnt Als der letzte Besatzungssoldat Österreich verlassen hatte, wurde der Nationalfeiertag geboren. Derzeit ist Österreich wieder ein besetztes Land. Allerdings in weltweiter Gesellschaft. Das Coronavirus hält auch unser Land besetzt. Ob jemals das letzte Exemplar unser Land verlassen wird? Auch das Leben mit dieser Art von Besatzung verlangt gewisse Einschränkungen. Sie treffen leider auch viel Gemeinschaftliches, schränken manche Begegnung ein. Überängstliche Sorge...

  • 21.10.20

Leserreporter

5 Wege zur optimalen Nutzung preiswerter WPC-Boards

Waschbeton war gestern, oder vorgestern. Wer heute seine Terrasse neu gestalten will, kann zwischen vielen verschiedenen Bodenbelägen wählen. Und wird ziemlich bald auf denn Begriff WPC Dielen stoßen und sich vielleicht denken: Kunststoff Dielen? Niemals! Diese Aussage ist nicht ganz richtig, denn bei WPC Dielen handelt es sich nicht nur um Kunststoff, sondern um ein Mischgewebe aus Kunststoff und Holz, das sowohl gegenüber Kunststoff als auch gegenüber Holz gewisse Vorteile bietet. Was WPC...

  • 27.10.20

Blähungen - Ursachen, Behandlung und Komplikationen

Blähungen sind ein alltägliches Symptom und meistens völlig harmlos. Insbesondere beim Verzehr bestimmter Lebensmittel kann sich zu viel Luft im Darm befinden, es entsteht ein Blähbauch. Die Folgen sind oft unangenehmes Zwicken bis hin zu Bauchschmerzen. In diesem Artikel erläutern wir Ihnen etwas über die Ursachen von Blähungen, was dagegen hilft und worauf Sie achten müssen. Ursachen für BlähungenBlähungen entstehen im Darm, wenn die Bakterien unsere Nahrung zersetzen. Diese Gase gehen als...

  • 26.10.20
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Religionsunterricht
Eröffnungsfeier für alle

Das Schuljahr an der HTL Weiz startete nicht wie sonst üblich mit einem Gang in die Basilika auf den Weizberg. So wie schon zu Schulschluss entschied man sich für einen Livestream, den alle Klassen in den Klassenräumen mitverfolgen konnten. Damit die Religionsfreiehit gewahrt werden konnte, wählte man die Form einer "Eröffnungsfeier mit religiösen Elementen". Das ist in einer plauralen Schulsituation mit verschiedenen Bekenntnissen und weltanschaulichen Positionen neben dem katholischen...

  • 17.09.20

Glaube & Spiritualität

Mutworte-Christina Carina Kokol
Haben Sie Glaubenszweifel?

Beim Besuch einer wohltätigen Stiftung in Rom wurde Papst Franziskus von einem jungen Mann mit einer sehr persönlichen Frage konfrontiert: „Hatten auch Sie Krisen im Glauben?“ Und der Papst antwortete in bewundernswerter Offenheit, dass er in seinen Zweifeln, ob das, was er glaube „wahr oder ein Traum“ sei, auch Gott getadelt habe, da dieser so etwas zulassen würde. Und das sei ihm als Priester, als Bischof und als Papst passiert. „Einem Christen“, so Papst Franziskus, „der sich nicht manchmal...

  • 28.10.20

Allerheiligen / Allerseelen
Am Grab meiner Lieben

Gemeinsam … Kreuzzeichen Wir haben uns beim Grab unserer Verstorbenen versammelt. Wir tun dies im Namen unseres lebendigen Gottes: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Vaterunser Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in...

  • 28.10.20
Die Zweitplatzierte Magdalena Schmutz (links) mit ihrer Band beim Finale des Songwettbewerbs „Songs of Spirit – Gib der Bibel deine Stimme“ im Dom im Berg in Graz. Sie singt über die Missstände in der Welt.

Songs of Spirit – Gib der Bibel deine Stimme
Musik & Bibel

Beim Songwettbewerb „Songs of Spirit – Gib der Bibel deine Stimme“, ausgeschrieben von der Diözese Graz-Seckau, haben etliche Künstlerinnen und Künstler, SängerInnen und MusikerInnen ihre Kreativität fließen lassen und – inspiriert von biblischen Texten – neue Lieder komponiert. Hier die Lieder der vier Gewinnerinnen und Gewinner und ihre biblischen Inspirationsquellen zum Nachlesen und Meditieren. Zum Nachhören: Die Gewinner-Songs und alle Einsendungen können Sie unter...

  • 21.10.20

Kontrapunkte - Heilige
Mit zwei Heiligen im Gespräch

Allerheiligen steht vor der Tür. Aber was sind Heilige? Was machte sie besonders? Zwei als katholische Heilige verehrte Menschen erzählen von ihrem Leben, ihrer Herkunft und dem, was sie bewegt hat. Stellvertretend für viele: Antonius von Padua und Hildegard von Bingen: Was sind Heilige? Dazu eine kleine Geschichte: Eva kommt beim Spaziergang mit ihrer Mama an einer Kirche vorbei. Sie sieht nach oben und meint: „Mama, die Fenster sind ja ganz schmutzig!“ Die Mutter sagt nichts, sondern...

  • 21.10.20

Geschichtliches & Wissen

Hans Kelsen
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Interview
Ohne Recht kein Staat

Vor 100 Jahren, am 1. Oktober 1920, wurde das Bundes-Verfassungsgesetz beschlossen – die rechtliche Grundlage unserer Republik. Das zentrale Verfassungsdokument hat mehrere Mitgestalter, aber vor allem einen Architekten: Hans Kelsen, Rechtswissenschaftler und Denker von Weltrang. Über Kelsens Beitrag zur Verfassung, seine „Reine Rechtslehre“ und sein Verhältnis zur Religion spricht der Rechtshistoriker Thomas Olechowski im Interview. Er hat heuer eine umfassende Kelsen-Biografie...

  • 21.10.20
Die Barmherzigen Schwestern gingen nicht nur mit Feuereifer an die Aufräumungs- und Aufbauarbeiten von Kirche und Kloster in der Grazer Mariengasse heran, sondern bildeten auch mit Feuerwehruniformen einen Löschtrupp.

Kriegsende
Neustart aus den Trümmern

Die steirische Kirche am Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945. Noch in den letzten Kriegsmonaten hatte die steirische Kirche mehrere Blutzeugen zu beklagen, die von der grausamen NS-Diktatur wegen ihres politischen Widerstands getötet wurden: Pfarrer Heinrich Dalla Rosa (geb. 1909) von St. Georgen bei Obdach wurde am 24. Jänner 1945 in Wien hingerichtet. Die Franziskaner Kapistran Pieller (geb. 1891) und Angelus Steinwender (geb. 1896) wurden drei Wochen vor Kriegsende (15. April) in...

  • 06.05.20

Pfarrleben

Priesterjubiläum
Anger

Die Pfarren Anger, Heilbrunn und Puch feierten am 18. Oktober mit Msgr. Ferdinand Köck (2. v. l.) und Seelsorgeraum-Leiter Toni Herk-Pickl (re.) das 40-Jahre-Priesterjubiläum von Pfarrer Johann Leitner (2. v. r.). Der Jubilar bekam von den Pfarren ein Messkleid mit Stola, das von den Schwestern vom Karmel St. Josef in Graz angefertigt wurde. Die Malerin Hilde Kulmer aus Floing überreichte Pfarrer Leitner ein Bild.

  • 22.10.20

Altausee
SR Steierisches Salzkammergut

Von Altaussee nach Lauffen in Oberösterreich war eine Pilgergruppe des Seelsorgeraumes Steirisches Salzkammergut unterwegs. Bei anhaltendem Regen ging es durch den Leislinggraben nach Bad Goisern und weiter die Traun entlang zur Wallfahrtskirche Maria im Schatten in Lauffen, wo Vikar Bartosz Poznansky mit den Wallfahrern einen Dankgottesdienst feierte.

  • 22.10.20

Konzert
ST. LAMBRECHT.

Bei einem Konzertabend in der Stiftskirche stellten (v. l.) Stefan Leitner aus St. Peter am Kammersberg (Trompete) und Elisabeth Rohloff (Orgel) ihre CD vor. Prior P. Gerwig Romirer dankte den Künstlern und freute sich über den schönen Abschluss des Kirchweihfestes.

  • 22.10.20
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