Wo i geh und steh ...| Teil 02
Von allen Seiten DU

Gott nennt sich selber der „Ich-bin-da“. Wo immer i geh und steh, könnte also ein Ort der Begegnung mit Gott sein. Machen wir uns in diesem Sommer gemeinsam auf die Suche …
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...im Wasser

Du umschließt mich von allen Seiten und hältst deine Hand auf mich. Psalm 139

Alle meine Quellen entspringen in dir,
mein guter Gott.
Du bist das Wasser, das mich tränkt
und meine Sehnsucht stillt.
Du bist die Kraft, die Leben schenkt.
Du lässt wachsen, gedeihen,
blühen, reifen und ernten.
Du unerschöpfliche Quelle,
in deinen Strom lebendigen Wassers
darf ich mich im Sommer stellen.
Du erfrischst mich.
Du lässt mich aufleben.
Dir sage ich Dank!

nach dem Lied von Sr. Leonore Heinzl, OSF., GL 891


Impuls

Wenn es heiß ist, gehören viel trinken und gießen zu unseren wichtigsten Beschäftigungen. Ohne Wasser kein Leben.
Es ist schon eine Zeit her, da bereiteten wir unsere Tochter und ihre Freundinnen als Tischmütter auf die Erstkommunion vor. Das Motto war: „Wie ein Fisch im Wasser, so bin ich geborgen in Gott.“ Die Geschichte vom kleinen Fisch, der das Wasser sucht und erst beim weisen Wal hört: „O ihr dummen Fische! Im Wasser lebt und bewegt ihr euch. Ihr lebt im Wasser, aber ihr wisst es nicht!“, ist mir damals nahegegangen: So wie die Fische nicht wissen, dass um sie herum überall Wasser ist, so spüren viele Menschen nicht, dass sie ganz von Gott umgeben sind, in Gott leben, ja ohne ihn nicht da wären.
Warum das wichtig ist? Weil ich Jesu Auftrag „Geht hinaus und verkündet das Reich Gottes!“ so verstehe: Lass alle Menschen miterleben: „Gott trägt dich. Die göttliche Gegenwart umschließt dich von allen Seiten – wie das Wasser des Meeres, wenn du schwimmst.“ Dieser Glaube befreit von der Last, alles durch eigene Leistung erreichen zu müssen. Das letzte Jahr hat uns gelehrt, wie wenig wir selbst in der Hand haben. Also: hinein ins Wasser! Gott trägt, erfrischt, belebt! Und wenn du nicht springen kannst oder willst: Halte die Sehnsucht nach dem Wasser lebendig!


konkret: Den Sommer eingehen

  • Egal ob Meer, Bergsee oder Schwimmbad: Es ist eine einfache Vertrauensübung, sich im Wasser auf den Rücken zu legen, die Arme auszubreiten und die Füße vom Boden zu lösen.
  • Sich so eine gute Zeit dem Wasser anvertrauen, in den Himmel schauen oder die Augen schließen und im Herzen einen Satz sprechen, z. B.: „In Gott bin ich geborgen.“ Oder: „Du umschließt mich von allen Seiten.“ Mach diese Übung immer wieder.
  • „Gott, mach mich lebendig.“ – Dieser Satz funktioniert gut in der Dusche und ganz besonders im Whirlpool.

Marlies Prettenthaler-Heckel
ist Mutter von vier Kindern und Fachreferentin für Glaube & Verkündigung im Fachbereich Pastoral & Theologie.

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Marlies Prettenthaler-Heckel
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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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