einfach leben. mein fasten für uns und für unsere Welt | Teil 03
MEIN FASTEN

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Stefanie Zauner ist Bildungsreferentin bei der Klima-Kollekte Österreich.
Soll man noch fliegen?
Um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 ° C zu begrenzen – dieses Ziel hat sich die internationale Gemeinschaft gesetzt – müssen die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen stark sinken. Laut Weltklimarat dürfte jeder/jede von uns nicht mehr als 2 Tonnen CO2 pro Jahr verursachen. Mit einer Flugreise nach Australien erzeugt man so viel CO2, wie ein Österreicher in einem Jahr verbraucht.
Soll man also nicht mehr fliegen? Die beste Möglichkeit, das Klima zu schützen, ist den Flug nicht anzutreten. Wer aus familiären oder beruflichen Gründen fliegen muss, kann seinen CO2-Ausstoß über die Klima-Kollekte finanziell kompensieren. Der Ausgleich der Flugreise nach Australien kostet dann ca. 230 Euro extra. Mit dem Geld werden „Gold Standard“-zertifizierte Projekte in Entwicklungsländern im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz unterstützt.
Zum Beispiel werden in Uganda ineffiziente Feuerstellen durch gemauerte Herde ersetzt. Pro Herd entstehen 3,8 Tonnen CO2 im Jahr weniger, die Gesundheit wird entlastet und die Wälder vor Rodung geschützt. Die Kompensation ist also besser als nichts. Am besten ist aber der Verzicht, oder die Flugreise durch klimafreundlichere Alternativen zu ersetzen.

Der Klimawandel ist real, und die Menschheit beschleunigt ihn. Klimaforscher*innen rechnen damit, dass die Durchschnittstemperatur in diesem Jahrhundert vermutlich um 2–4 Grad Celsius steigen wird.

Vom Menschen freigesetzte Treibhausgase und andere Emissionen sind die wichtigste Ursache des derzeitigen Klimawandels. Die größten Verursacher der THG-Emissionen sind die Sektoren Energie/Industrie, Verkehr, Landwirtschaft und Gebäude. Gemäß EU-Klimafahrplan 2050 (mit der gewünschten Einhaltung des 2°C-Ziels) bedeutet dies einen weitgehenden Verzicht auf den Einsatz fossiler Energieträger bis Mitte des Jahrhunderts.

Wie geht’s dem Klima?

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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