Vorgestellt
Trude Sommerbauer, Haus der Frauen

Foto: Haus der Frauen

Sie sei „relativ geradlinig“ und halte sich kurz, wenn sie zum Beispiel etwas schreibe. Künstlerisch sei sie „überhaupt nicht begabt“, lacht Mag. Trude Sommerbauer. Ihr Schwerpunkt liege eher darauf, den Überblick zu bewahren. So ist es wohl ein Glücksfall, dass sie sich im Herbst zur Vorsitzenden vom Verein „Wir für das Haus der Frauen“ wiederwählen ließ. Seit 2012 hat sie dieses Ehrenamt.
Den Vorsitz führt Trude Sommerbauer aber auch im Ruanda-Komitee ihrer Heimatpfarre Puch bei Weiz; ihr sei nicht nur die gleiche Würde von Mann und Frau wichtig, sondern auch von allen Menschen auf der Welt, schildert sie. Bei der Weizer Pfingstvision war sie ebenso aktiv wie in der Katholischen Frauenbewegung, und sie war Vorsitzende des Vereins „Tagesmütter“ in der Steiermark.
Gertrude Sommerbauer wurde am 22. Jänner 1955 daheim in Elz geboren, nahe Puch bei Weiz. Ihre Eltern hatten einen Obstbauernhof. Sie studierte Chemie. „Jeder Gedanke ist ein chemischer Vorgang“, umreißt sie ihre Faszination für das Fach. Das Lehramt übte sie aber nicht aus, sondern heiratete den Obstbauern Ing. Werner Sommerbauer, mit dem sie vier erwachsene Kinder und fünf Enkelinnen hat.
Im Haus der Frauen in St. Johann bei Herberstein unweit ihrer Heimat habe sie sich immer wohl gefühlt. Eine Kirche, die für sie „stimmig“ war, habe sie erlebt, erzählt Trude Sommerbauer. Nicht das Strafende, Gesetzmäßige wie in ihrer Kindheit, sondern das Ganzheitliche und Positive an der Kirche spüre sie da.

Johann A. Bauer

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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