Konflikte einkochen - Teil 01
„Wenn alles überkocht“, 
ist es Zeit, anzurichten

 

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Konflikte einkochen“ ist ein Titel, der Lust macht zu lesen. Die Assoziation ist positiv, erinnert an Marmelade einkochen mit der Großmutter, eine gute Zeit haben, und das, obwohl niemand Konflikte haben möchte. Aber Fakt ist: Jeder hat sie!

Daher ist es sinnvoll, für den Fall der Fälle geeignete Rezepte parat zu haben. „Konflikte einkochen“ ist ein Buch, welches sich auf angenehmste Weise mit dem Thema Konflikt – Prävention und Umgang damit – beschäftigt, und das außerdem auf verständliche Art.

Am Beispiel Küche und Kochen führen die Juristin und Mediatorin Kathrin Erhardt-Neger und die Klinische und Gesundheitspsychologin sowie Mediatorin Susanne Lederer zusammen mit der Grazer Psychologin, Mediatorin und Grafikerin Monika Frick durch das gesamte Feld der Konfliktbearbeitung.

Letzten Endes wird es wohl so sein wie mit dem „echten“ Kochen. Ein feines Kochbuch allein macht noch keinen guten Koch, aber es hilft beim Einstieg und ermöglicht ein rasches Nachschlagen. Das war auch das Ansinnen der Autorinnen – ein Buch zu schreiben, das man gerne zur Hand nimmt, mit dem man gut arbeiten kann und durch das man die individuelle Handlungskompetenz Stück für Stück erweitern kann.

Das Buch zeigt, dass die Beschäftigung mit einer in Wahrheit unangenehmen Materie Spaß und Freude bereiten kann, wenn sie „lecker angerichtet“ ist. Also: „Guten Appetit!“

Prof. Dr. Cristina Lenz/Prof. Mag. Dr. Sascha Ferz

25 erprobte Methoden zur Streitbeilegung
Wo immer Menschen miteinander kommunizieren – ob in der Familie, am Arbeitsplatz, unter Freunden – sind Konflikte etwas ganz Natürliches. Dennoch gibt es Situationen, in denen das zwischenmenschliche Wirrwarr unauflöslich erscheint. Mit diesem Buch werden Betroffenen einfach anwendbare Rezepte für Konfliktsituationen vorgestellt und Fachleuten ein Werkzeug für ihre Arbeit mit Konflikten in die Hand gegeben.
Das Buch umfasst fünf Kapitel mit je fünf Rezepten. Der Aufbau orientiert sich an verschiedenen Bedürfnissen: von der schnellen Hilfe in emotional aufgeladenen Konflikten bis hin zur Selbstreflexion und Vorbeugung.

Die richtigen Rezepte wählen: Die Speisekarte
Das Buch „Konflikte einkochen“ hält sich an folgende Menüfolge:
•    Zum Start gibt es einige Anmerkungen zur „Warenkunde“ (Kapitel 1) bei Konflikten.
•    Als Vorspeise gibt es Rezepte „Wenn der Streit überkocht“ (Kapitel 2). Sie helfen, Situationen zu deeskalieren.
•    Beim zweiten Gang „Gesprächseintöpfe“ (Kapitel 3) lernen Sie Gespräche konstruktiv zu führen.
•    Einen Konflikt können Sie lösen, indem Sie einen „Blick in die Schränke“ (Kapitel 4) werfen und erkennen, was der Situation zugrunde liegt.
•    Als Hauptspeise schmeckt die Versöhnung sicherlich gut – „Zutaten zur Versöhnung“ (Kapitel 5) stärken Sie.
•    Der krönende Abschluss jedes Menüs ist die Nachspeise. Hier werden Sie „Lösungen finden und servieren“ (Kapitel 6).

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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