Im Gedenken
Pfarrer i. R. Rupert Rechberger

Rupert Rechberger, 1967 bis 2019 Pfarrer von Ligist, starb am 
9. Februar.
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    9. Februar.
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Aktiv und vorausschauend

Pfarrer i. R. Rupert Rechberger in seiner Pfarre Ligist verabschiedet und in Pöllauberg beigesetzt.
Von einer „Ära Rechberger“ könnte die weststeirische Pfarre Ligist sprechen. Seit 1962 hatte Geistl. Rat Rupert Rechberger fünf Jahre als Kaplan und dann 52 Jahre als Pfarrer die Pfarrgemeinde seelsorglich begleitet. Zuvor war der 1930 in Wien Geborene Kaplan in Fladnitz an der Teichalpe und St. Ruprecht an der Raab gewesen. Im Dekanat Voitsberg war er Dechantstellvertreter, für den Souveränen Malteser-Ritterorden Magistralkaplan.
Nach dem gesundheitlich bedingten Ruhestand 2019 blieb er in Ligist, betreut von seiner Haushälterin Juliana Hasawend. Zunehmende Leiden zwangen ihn zu verschiedenen Spitalsaufenthalten. Am 9. Februar legte er sein Leben in die Hand Gottes zurück.
Rupert Rechberger war ein sehr aktiver und vorausschauender Seelsorger. Generationen von Menschen begleitete er mit den Sakramenten und mit persönlichem Zuspruch. Seine seelsorglichen Schwerpunkte richteten sich vor allem an die Erwachsenengeneration. So begleitete er eine Bibelrunde mit Frauen. Mit einer monatlichen Männerrunde arbeitete er Enzykliken der Päpste, biblische Themen und andere Religionen durch. In Dörfern und Pfarrvierteln wurde durch Christenlehren der Glaube gestärkt. Immer wieder gewann er zwölf Männer als „Apostelbrüder“, die sich im Pfarrleben engagierten. Zu großen Höhepunkten wurden von ihm begleitete Wallfahrten und Pilgerreisen. Die Vereine, allen voran die Feuerwehr, waren ihm wichtig, ebenso die Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Er war auch Ehrenbürger von Ligist.
Vorausschauend bemühte er sich früh um Wortgottesdienstleiter und förderte die Ausbildung von Diakon Jermann. Pfarrkirche, Pfarrhof und Turm wurden saniert. Er begegnete den Menschen leutselig und humorvoll, konnte aber auch sehr strikt erscheinen.
In der Pfarrkirche Ligist konnten viele am Sarg Abschied nehmen. Das Begräbnis am 13. Februar wurde coronabedingt im kleinen Kreis begangen. Nach der Eröffnung durch Pfarrer Gerald Krempl leitete Generalvikar Erich Linhardt die Feier, auch mit den Heimatpriestern Städtler, Schmiedbauer und Keil. Pfarrer i. R. Franz Lebenbauer erinnerte in der Predigt an den volksnahen Prediger und Seelsorger und langjährigen Katecheten. Namens der Pfarre, der Bürgermeister, der Vereine und des Malteser-Ritterordens ließ PGR-Vorsitzender Karl Farmer sein seelsorgliches Wirken lebendig werden. Die Glocken verabschiedeten ihn zur Überführung nach Pöllauberg, wo er beigesetzt wurde.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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