Augustsammlung der Caritas
Gegen drei Katastrophen

Läuten die Hungerhilfe durch die Augustsammlung ein: Von links KMB-Vorsitzender Ernest Theußl, Georg Gnigler (Caritas-Auslandshilfe), Caritasdirektor Herbert Beiglböck und Brigitte Kroutil-Krenn (Caritas-Auslandshilfe).
  • Läuten die Hungerhilfe durch die Augustsammlung ein: Von links KMB-Vorsitzender Ernest Theußl, Georg Gnigler (Caritas-Auslandshilfe), Caritasdirektor Herbert Beiglböck und Brigitte Kroutil-Krenn (Caritas-Auslandshilfe).
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Die Augustsammlung der Caritas unterstützt den Einsatz gegen Hunger, Corona und Heuschrecken.

Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter auf unserer Erde darum, dass ihre Kinder nicht hungrig einschlafen müssen. Weltweit leiden mehr als 800 Millionen Menschen an chronischem Hunger. Besonders hart trifft es die Kinder. In Afrika ist jedes dritte Kind chronisch unterernährt. Diese Situation wird nun durch strenge Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus verstärkt: Ausgangsbeschränkungen, Schulschließungen und damit Entfall der Schulspeisungen, Einstellung internationaler Hilfsprogramme. Als dritte Katastrophe kommt eine Heuschreckenplage extremsten Ausmaßes dazu.
In einem Pressegespräch anlässlich der jährlichen „Augustsammlung“ stellte die steirische Caritas ihre Projekte in Burundi und im Südsudan vor und rief gemeinsam mit der Katholischen Männerbewegung („Sei so frei“) zu Spenden auf, um die erfolgreiche Hilfe weiterführen zu können. Die Augustsammlung wird auch in den Kirchen durchgeführt. Die Projekte in den Schwerpunktländern werden auch in „Caritas aktuell“ vorgestellt, das diesem „Sonntagsblatt“ zusammen mit einem Zahlschein beiliegt. Spenden sind auch möglich unter IBAN AT08 2081 5000 0169 1187, Kennwort: Hungerhilfe 2020, Empfänger: Caritas der Diözese Graz-Seckau.
Die Zahl der Menschen, die an chronischem Hunger leiden, steigt jährlich um zehn Millionen, erläuterte beim Pressegespräch Georg Gnigler, Länderreferent Auslandshilfe der Caritas Steiermark, anhand des Welternährungsberichtes. 144 Millionen Kinder unter 5 Jahren sind in ihrem Wachstum beeinträchtigt, 47 Millionen sind untergewichtig. Rund 2 Milliarden Menschen sind von mittlerer bis schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen. Über 3 Milliarden Menschen sind zu arm, um sich gesund ernähren zu können. Das alles ist kein Problem der Produktion, sondern der sozialen Ungerechtigkeit.
Gerade in der Corona-Krise erleben wir, dass wir in unserem Land auch in einer Ausnahmesituation zu den Privilegierten gehören, meinte Caritasdirektor Herbert Beiglböck. Dankbarkeit dafür könnte Motivation sein, anderen gerne zu helfen.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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