St. Peter im Sulmtale. Besondere Reliquie aus Rom.
Erde vom Petrusgrab

Petrus-Ensemble mit der einer Darstellung im Petersdom nachempfundenen Bronzestatue und der Monstranz mit Erde aus dem Petrusgrab in Rom in der Pfarrkirche St. Peter im Sulmtale. Im Bild von links Pfarrer Franz Ehgartner, Christa und Edgar Huber sowie P. Wolfgang Fischer-Felgitsch aus dem Vatikan.
  • Petrus-Ensemble mit der einer Darstellung im Petersdom nachempfundenen Bronzestatue und der Monstranz mit Erde aus dem Petrusgrab in Rom in der Pfarrkirche St. Peter im Sulmtale. Im Bild von links Pfarrer Franz Ehgartner, Christa und Edgar Huber sowie P. Wolfgang Fischer-Felgitsch aus dem Vatikan.
  • Foto: Pfarre
  • hochgeladen von Elisabeth Wimmer

Die Pfarre St. Peter im Sulmtale ist seit dem 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Marias in den Himmel, um ein besonderes Geschenk reicher: In die Säule der anlässlich des 775-Jahr-Jubiläums der Pfarre am 30. Juni durch Bischof Wilhelm Krautwaschl gesegneten Bronzestatue des heiligen Petrus wurde feierlich Erde aus dem Petrusgrab eingesetzt. Die Statue hatte der Bildhauer Edgar Huber für das Jubiläum der weststeirischen Petruspfarre geschaffen.
Die Erdreliquie, in einer kleinen goldenen Monstranz eingelassen, wurde von Vittorio Lanzani, Bischof am Petersdom in Rom, mit den Worten „Terra sepulcri Sancti Petri Apostoli in Vaticano“ (Erde vom Grab des heiligen Apostels Petrus im Vatikan) schriftlich beglaubigt. Beim Festgottesdienst am 15. August wurde sie der Pfarre St. Peter vom Admonter Benediktiner P. Wolfgang Fischer-Felgitsch, einem Mitarbeiter von Erzbischof Georg Gänswein im Vatikan, feierlich übergeben.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Projektchor Deutschlandsberg mit der „Missa lumen“ von Lorenz Maierhofer. Einen weiteren musikalischen Höhepunkt bot dann ein Kirchenkonzert am Nachmittag: Die Kantorei Graz unter der Leitung von Karl Schmelzer-Ziringer brachte Marienlieder sowie Gebete und Texte des Marienlobes mit Orgelmusik zu Gehör.
Die Pfarrkirche St. Peter im Sulmtale hat durch diese besondere Reliquie eine doppelte Verbindung zum Petersdom in Rom bekommen: Edgar Hubers Bronzestatue ist ja jener Petrusstatue nachempfunden, die im Petersdom durch die Berührung unzähliger Pilger verehrt wird. Der Apostel Petrus als Fels, auf den Jesus seine Kirche baute, ist für die Pfarrgemeinde Vorbild für die verlässliche Treue zu Christus und seiner Kirche und dem Petrusdienst der Päpste.

Autor:

Elisabeth Wimmer aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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