Kirche Steiermark
„Mit Gottes Hilfe Bin ich bereit!“

Foto: Gerd Neuhold/Sonntagsblatt
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Die zwölf neuen Diakone kommen aus der ganzen Steiermark: (v. l.) Johannes Chum aus dem SR Kaiserwald, Kurt Edelsbrunner aus dem SR Sonnenland Südost, Peter Hirschbauer aus dem SR Weiz, Robert Matejka aus dem SR an der Eisenstraße, Christoph Paar aus dem SR Leibnitzer Feld, Michael Tiefengruber aus dem SR Rein, Klaus Zorn-Pauly aus dem SR Graz-Nordwest, Stephan Reicher aus dem SR Rein, Michael Murg aus dem SR Graz-Nordwest, Robert Langmann aus dem SR Schilcherland, Martin Formanek und Thomas Csanády aus dem SR Graz-Südost. 

Die Welt braucht gute Menschen

Zwölf neue Ständige Diakone wurden im Grazer Dom geweiht.

Zwölfmal „Hier bin ich!“ und sechsmal ein zwölffaches „Ich bin bereit!“ hallten am Sonntag, dem 9. November, durch den Grazer Dom. In der bis auf den letzten Platz besetzten Bischofskirche weihte Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl zwölf verheiratete Männer zu Ständigen Diakonen. Ein Festtag für die ganze Diözese sei dieser Sonntag, so der Bischof. Ganze Seelsorgeräume freuten sich über die Bereitschaft dieser Männer und zeigten dies, indem sie busweise zur feierlichen Weiheliturgie nach Graz gekommen waren.

Während des Weiheversprechens standen die Ehefrauen hinter ihren Männern – aber nicht nur an diesem Tag. Das Amt eines Ständigen Diakons anzustreben ist eine Familienentscheidung. So bekräftigten auch die Frauen ihre Zustimmung und Bereitschaft mit einem hörbaren „Ich bin bereit“. „Nutzt die Chance, die sich aus eurem Leben im Sakrament der Ehe ergibt“, bestärkte der Bischof die Weihekandidaten in seiner Predigt.
Als Diakon stehe der Dienst an den Armen und Bedrängten aller Art im Vordergrund, so der Bischof. „Ihr müsst sie nicht suchen, sie leben mitten unter uns, begegnen euch jeden Tag“, führte er aus. „Und ihr könnt ihnen allen – ohne Unterschied – zum Nächsten werden.“ Die neuen Diakone stammen aus Seelsorgeräumen in ländlichem und städtischem Gebiet (siehe Bildunterschrift oben). „Seid einfach durch und durch gute Menschen“, bat der Bischof die angehenden Diakone. Denn die Welt brauche gute Menschen.

Katharina Grager

Ständiger Diakonat
Verheiratete Kandidaten können frühestens nach Vollendung des 35. Lebensjahres und mit Zu­stim­mung der Ehefrau geweiht werden. Eine theologische Ausbildung ist vor dem vierjährigen Ausbildungslehrgang abzuschließen. Am 8. 12. 1975 wurden in der Diözese Graz-Seckau erstmals Ständige Diakone geweiht. Zu diesem 50-Jahr-Jubiläum berichten wir demnächst.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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