Papst Franziskus
Aufruf zu Einheit im Gebet

Papst Franziskus rief zum Patronatsfest Peter und Paul die Gläubigen zu Einheit im Gebet auf.

In einer Messe im Petersdom erläuterte er, dass die Apostel Petrus und Paulus „zwei sehr unterschiedliche Gestalten gewesen“ seien. Gott habe sie trotzdem zu Brüdern gemacht. Ein wesentliches Element dieser Verbundenheit sei das gemeinsame Beten gewesen, sagte der Papst.
Bemerkenswert sei zudem, dass während der Anfangsphase der Kirche niemand über Unheil geklagt habe: „Es ist unnütz und auch unerquicklich, wenn Christen ihre Zeit damit verschwenden, über die Welt, über die Gesellschaft und alle möglichen Probleme zu lamentieren. Gejammer ändert nichts“, betonte der Papst.
In der Predigt sprach Franziskus auch über Prophetie: Wir benötigten keine „Schwätzer“, sondern Zeugen dafür, dass das Evangelium möglich sei. „Wir brauchen keine wunderbaren Auftritte, sondern Biografien, an denen das Wunder der Liebe Gottes sichtbar wird.“
Wie jedes Jahr zu Peter und Paul segnete der Papst bei der Messe im Petersdom auch die sogenannten Pallien, die für im vergangenen Jahr ernannte Metropolitan-Erzbischöfe bestimmt sind. Bei diesen Ehrenzeichen handelt es sich um mit Kreuzen bestickte weiße Schulterbänder; sie sollen die besondere Verbundenheit der Erzbischöfe mit Rom ausdrücken.
Gemäß einer im Pontifikat von Johannes Paul II. begonnenen Tradition legte Franziskus am 29. Juni auch dem neuen Dekan des Kardinalskollegiums, Kardinal Giovanni Battista Re, persönlich ein Pallium um. Der 86-jährige steht seit Jänner als Nachfolger von Kardinal Angelo Sodano als Dekan dem Kardinalskollegium vor.
Seit mehr als 40 Jahren kommt zum Apostelfest normalerweise auch eine orthodoxe Delegation des orthodoxen Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel nach Rom. Diesmal war ein solcher Besuch coronabedingt erstmals nicht möglich.
Die katholische Kirche gedenkt am 29. Juni der Apostel Petrus und Paulus. Sie sind Schutzheilige der Stadt; deshalb ist der Tag in Rom und im Vatikan Feiertag.

KATHPRESS

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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