#songsofspirit
Musik, inspiriert von der Bibel

„Und meine Worte lege ich wie Blumen auf den Weg, den du gehst, wenn du kommst, wenn du bleibst“, singt Florian Pfannhofer, inspiriert vom Hohelied Salomos, und erreichte damit den ersten Platz beim Songwettbewerb #songsofspirit.
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  • „Und meine Worte lege ich wie Blumen auf den Weg, den du gehst, wenn du kommst, wenn du bleibst“, singt Florian Pfannhofer, inspiriert vom Hohelied Salomos, und erreichte damit den ersten Platz beim Songwettbewerb #songsofspirit.
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Der Songwettbewerb #songsofspirit ist geschlagen. Das Finale und die Preisverleihung gingen am 4. Oktober im „Dom im Berg“ in Graz über die Bühne.

Die Diözese Graz-Seckau rief im Frühjahr 2020 zum Wettbewerb #songsofspirit auf und lud in der Steiermark lebende oder geborene MusikerInnen dazu ein, der Bibel ihre Stimme zu geben. 26 Talente kamen dem Aufruf nach und haben beeindruckende Lieder eingereicht. Die SiegerInnen wurden nach einem Juryurteil und einem Onlinevoting am Sonntag, 4. Oktober, im Grazer „Dom im Berg“ ausgezeichnet.
Der Publikumspreis ging an Rose Bartu. Der Sieger der Jurywertung ist Florian Pfannhofer, gefolgt von Magdalena Schmutz und Anna-Maria Sagmeister. Rückhalt beim Liveauftritt bekamen die MusikerInnen vom Vocalforum Graz unter der Leitung von Franz M. Herzog.

Zeitlose Botschaft der Bibel

Ist die Bibel veraltet? Unverständlich? Hat sie noch etwas mit meinem Leben heute zu tun? Für Bischof Wilhelm Krautwaschl ist die Antwort klar: „Die Bibel ist nicht nur das meistgedruckte Buch der Welt, ihre Botschaften sind zeitlos. Eben erst hat Papst Franziskus in seiner Enzyklika ‚Fratelli tutti‘ die Botschaft vom barmherzigen Samariter in unsere Zeit gesetzt.“ Würde der steirische Bischof einen Song intonieren, wäre er geprägt von seinem Wahlspruch „Gott ist Liebe“ oder von seinem Primizthema „Ich lasse Dich nicht los“.
Die SiegerInnen
Die Publikumsfavoritin aus dem Online-Voting Rose Bartu komponierte „Whom shall we fear“ mit virtuosem Geigenspiel auf Basis von Psalm 27 – als Dank an ihre Eltern, die sie und ihre fünf Geschwister ins Leben begleitet haben. Der Sieger der Jurywertung, Florian Pfannhofer, nutzte das Hohelied Salomos als Inspiration für sein Lied „Wenn du bleibst“. Das Hohelied der Liebe von Paulus habe er bereits vor einigen Jahren vertont, erzählt der Musiker. Die Zweitplatzierte Magdalena Schmutz bezog sich in ihrem experimentellen Song „Wie lange noch?“ auf den Beginn des Buches des Propheten Habakuk und macht sich damit gegen die Missstände unserer Welt stark. Anna-Maria Sagmeister landete mit ihrer Interpretation von Sprichwörter 20,24 auf Deutsch und Burgenland-Kroatisch namens „Schritt für Schritt – korak po korak“ auf Platz drei. Sie will mit ihrem Song dem schicksalhaften „Warum?“ eine Stimme geben und schrieb ihn im Gedenken an einen verstorbenen Freund.

„Wohin führen mich meine Wege? Was wird morgen vor mir sein?
Wie weit ich heut noch weitergehe, das weißt nur du, mein Herr, allein.“
aus „Schritt für Schritt – korak po korak“
von Anna-Maria Sagmeister

Auseinandersetzung mit Gott
Die Organisatoren Bruno Almer, Liturgiereferent der Katholischen Kirche Steiermark, und Michael Schadler, Kirchenmusikreferent der Katholischen Kirche Steiermark, waren voll des Lobes für alle Teilnehmenden. „Wir haben eine tolle musikalische Breite und tiefe persönliche Auseinandersetzungen mit der Bibel erfahren“, so Almer. „Bei Gott haben wir es mit etwas nicht Greifbarem zu tun, das uns durch Musik näher wird“, ergänzt Schadler, „Musik ist verbindend, begleitend und für Kirche unverzichtbar.“
Die vier Sieger werden neben einem Preisgeld von bis zu 1000 Euro mit professionellen Aufnahmen ihrer Songs belohnt.

Unter dem Motto „Gib der Bibel deine Stimme“ haben 26 KünstlerInnen eigene Songs beim Songwettbewerb der Diözese Graz Seckau eingereicht. Alle Lieder finden Sie als Videos unter songsofspirit.graz-seckau.at zum Nachhören.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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