Religionsunterricht
„Kunst und Kirche“ für die Schneegitter

Schneeschutz mit Botschaft: Lena Huber (BAFEP-Schülerin) und ihrem Bruder Christoph (Ministrant) gefallen die „Guten Aussichten“ rund um die Stadtpfarrkirche in St. Johann im Pongau.
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  • Schneeschutz mit Botschaft: Lena Huber (BAFEP-Schülerin) und ihrem Bruder Christoph (Ministrant) gefallen die „Guten Aussichten“ rund um die Stadtpfarrkirche in St. Johann im Pongau.
  • Foto: Stadtgemeinde St. Johann/Pg.
  • hochgeladen von Ingrid Burgstaller

Gute Aussichten rund um den Pongauer Dom: Eigentlich sind Schneegitter kein besonderer Blickfang. Anders ist das in St. Johann, hier gibt es bunte Transparente zu bestaunen. „Verantwortlich“ dafür ist der Religionsunterricht.  

Hildegard Stofferin unterrichtet an der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik, kurz BAFEP, in Bischofshofen Religion. Sie schätzt ihren Beruf sehr – „vor allem die große Vielfalt“. Und da die Pongauerin ein kreativer Tausendsassa ist, war es naheliegend, dass sie mit einer ihrer Klassen den Unterrichtsstoff „Kunst und Kirche“ auf originelle Art und Weise umsetzte. Das Distance-Learning war dabei keine Hürde. Schnell gefunden war auch das Thema. „Ich gehöre zum Team der Pongauer Dom-Musik und bin der Pfarre St. Johann verbunden. Deshalb haben wir uns am kirchlichen Jahresmotto orientiert: Gute Aussichten. Sich damit auseinander zu setzen ist gerade in Coronazeiten wichtig“, ist Stofferin überzeugt.

Die Schülerinnen und Schüler malten sich daheim die Zukunft aus und verpackten ihre Überlegungen in Worte, Fotos und Zeichnungen. „Das waren einerseits kritisch reflektierende und auf der anderen Seite optimistisch motivierende Beiträge.“ Die Nachdenk-Ergebnisse finden sich heute auf den Bannern rund um den Pongauer Dom wieder. Möglich machte das die Kooperation mit der Pfarre und der Agentur Tintifax. „Die Bilder und Texte sollen die vorbeigehenden Menschen kurz innehalten lassen“, wünscht sich Stofferin. Zwei Transparente lassen besonders Pfarrer Andreas Jakober und die ganze Pfarrgemeinde positiv in die Zukunft blicken, zeigen sie doch das bunte Ministrantenleben in St. Johann.

Religionslehrerin und noch einiges mehr

Hildegard Stofferin ist eine begeisterte Religionslehrerin. Und trotzdem ist das nur eine Facette ihres Daseins. Sie ist Sängerin, Komponistin, Dirigentin, Chorleiterin, Kirchenmusikerin und Autorin. Vor kurzem veröffentlichte sie ihre erste CD mit dem Titel „Schattenrufe“. Das Werk ist eine Mischung aus Liedern mit sozial- und gesellschaftskritischen sowie religiösen Texten – es finden sich aber genauso Liebessongs auf dem Tonträger. Wer neugierig geworden ist, Bestellungen sind per mail möglich: info@hildegard-stofferin.at

Mein Traumberuf

„Ich liebe die Vielfalt am Beruf“

Das Schöne am Religionsunterricht und an meinem Beruf ist für mich der vielfältige Zugang: sei es über die Wertevermittlung, über biblische Geschichten, den interkulturellen- und interreligiösen Aspekt, trockene Zahlen und Fakten in der Kirchengeschichte oder über die Kunst. In meinem Schultyp steht die Kindergartenpädagogik im Fokus. Das heißt, ich kann religiöse Themen auch spielerisch angehen. Sehr beeindruckend ist es, innerhalb der fünf Jahre den Reifeprozess der Schüler und Schülerinnen mitzuerleben. In den philosophischen Diskussionen mit den jungen Menschen zeigt sich das sehr deutlich.

ICH GLAUBE – JA.Mag Gott mich immer? Gibt es Hoffnung für die Welt? Darf ich auch mal zweifeln? Diese und weitere Fragen junger Leute sind Kern einer österreichweiten Kampag-ne für den Religionsunterricht. Antworten kommen unter anderem von Pädagoginnen und Pädagogen aus der Erzdiözese wie Hildegard Stofferin: www.mein-religionsunterricht.at

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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