Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT - Kirche hier und anderswo

Beiträge zur Rubrik Kirche hier und anderswo

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Umwelt
„Schöpfung ist keine Randnotiz“

Fünf Jahre sind seit der Veröffentlichung der Enzyklika „Laudato si“ vergangen. Umweltreferentin Kathrin Muttenthaler erklärt im Rupertusblattinterview, warum das Schreiben revolutionär ist und was jeder Einzelne im aktuellen Laudato-si-Jahr zum Schutz der Umwelt beitragen kann. RB: 2015 hat Papst Franziskus die Enzyklika „Laudato si“ veröffentlicht. Warum gibt es nun, fünf Jahre später, ein Laudato-si-Jahr? Muttenthaler: Mit dem Jahr sollen wir uns noch einmal neu in die Verantwortung nehmen....

  • 10.06.20

Im Gespräch
„St. Peter übersteht das“

Gebet, Arbeit, Lesung. Dieser Dreischritt der Benediktinermönche in St. Peter ist in Zeiten von Corona einerseits gestärkt und andererseits stark geprüft worden. Wie es dem „großen Bauernhof“ derzeit wirtschaftlich und spirituell geht. „So fromm, so klösterlich waren wir schon lange nicht mehr“, beschreibt Erzabt Korbinian Birnbacher im Gespräch mit dem Rupertusblatt die Lage in den vergangenen Wochen. „Niemand hatte Termine draußen. Bei meinen Mitbrüdern ist viel mehr Tiefe da, mehr Präzision...

  • 02.06.20
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Caritas Ägypten
„Die Kinder sind verunsichert“

Die Coronakrise zeigte, das eigene Zuhause als sicherer Ort ist von unschätzbarem Wert. Aber nicht alle Menschen haben ein eigenes Daheim. Wie geht es da Straßenkindern? Aida Emad koordiniert die Straßenkinderprojekte der Caritas im ägyptischen Alexandria. Mit dem Rupertusblatt spricht sie über die prekäre Lage ihrer Schützlinge und über Hoffnungen. RB: Wie stark ist Ägypten betroffen? Was passiert zur Eindämmung der Coronapandemie? Aida Emad: Die Zahl der Infizierten hat stark zugenommen,...

  • 02.06.20

LeserInnenbefragung
Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Ihre Anregungen sind wertvoll für uns. Schließlich ist der Dialog mit seinen Leserinnen und Lesern die wichtigste Grundlage für den Erfolg des Rupertusblatts. Denn wir wollen, dass Ihnen gefällt, was Sie bei uns lesen und sehen. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn Sie an unserer großen Leserinnen- und Leser-Umfrage teilnehmen. Helfen Sie uns, die Wochenzeitung der Erzdiözese Salzburg zu verbessern. Ihre Hinweise nehmen wir gerne auf. Wir möchten unser redaktionelles Angebot noch stärker an...

  • 29.05.20

Abschied
Trauer um Gottfried Bachl

Die Erzdiözese Salzburg trauert um Gottfried Bachl, der am Samstag, 23. Mai, im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Der Priester war emeritierter Universitätsprofessor für Dogmatik und langjähriger Geistlicher Assistent des Katholischen AkademikerInnen Verbands (KAV) Salzburg. 28 Jahre Geistlicher Assistent des KAV Gottfried Bachl wurde am 16. April 1932 in Linz geboren und wuchs in Pregarten (OÖ) auf. 1953 bis 1963 studierte er Theologie in Rom, 1959 wurde er zum Priester geweiht. 1963 bis...

  • 28.05.20

Pfingsten
Hl. Geist: nicht nur zu Pfingsten

Der Hl. Geist ist da. Egal ob während der Coronapandemie oder zum Pfingstfest. Wie die Kraft von oben in den vergangenen Wochen gewirkt hat, erzählen Bernadette Lang und Andreas Huber-Eder. Der Hl. Geist war in der Zeit des coronabedingten Lockdowns präsent – davon ist Andreas Huber-Eder überzeugt. „Er ist die Urkraft Gottes. So habe ich das selber in diesen speziellen Wochen erfahren. Trotz der Krise gab es Lebendigkeit und ein Zusammenrücken“, sagt der Leiter der Jungen Kirche Salzburg.Im...

  • 28.05.20
Die Diözese Graz-Seckau trauert um Altbischof Johann Weber

Diözese Graz-Seckau trauert
Altbischof Johann Weber verstorben

Altbischof Johann Weber ist in der Nacht auf den 23. Mai 2020 im 94. Lebensjahr in Graz verstorben. Er war von 1969 bis 2001 Bischof der Diözese Graz-Seckau. Voll Trauer gibt die Katholische Kirche Steiermark bekannt, dass Altbischof Johann Weber, der 56. Bischof der Diözese Graz-Seckau, am 23. Mai friedlich verstorben ist, nachdem er zuletzt noch gemeint hat, er blicke voll Dankbarkeit auf sein Leben zurück und sei bereit, über die letzte Brücke zu gehen. Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl...

  • 23.05.20

Trotzdem Sonntag
Sonntagsbraten leicht gemacht

Der Sonntag ist ein kirchlicher Feiertag. Ob Gasthausbesuch oder Familientisch: Auch kulinarisch darf der Tag des Herrn etwas Besonderes sein. „Wir haben die ganze Woche voll mit Terminen, Arbeit, Verpflichtungen. Und dann gibt es den Sonntag“, sagt Reinhard Weinmüller, Wirtschaftsdirektor von St. Virgil. „Der Sonntag ist für jede Person in anderer Weise die Möglichkeit, sich mit sich selbst, der Familie und den Freunden zu beschäftigen, seine Spiritualität zu leben und sich Zeit zu...

  • 20.05.20
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Kirchen sind offen
Lasst die Leute zu uns kommen

Erleichterung in den Pfarren der Erzdiözese Salzburg: Der erste Sonntag nach der Coronasperre lief gut. Die Messbesucher kamen – wenn auch noch zaghaft. Sonntag, zehn Uhr im Dom zu Salzburg: „Klick, klick, klick“ macht es, wenn Mesner Jan Fila auf sein Zählgerät drückt. Das tut er jedes Mal, wenn jemand die Bischofskirche betritt. Mehr als 300 Personen dürfen sich nicht darin aufhalten. Vorschrift wegen des Coronavirus.Beim Hochamt mit Weihbischof Hansjörg Hofer ist es allerdings wie an den...

  • 19.05.20

Gebetshaus Rattenberg
„Nimm dir eine Stunde für Gott“

Zum gemeinsam „Glauben erleben“ lädt ein junges, sechsköpfiges Team ins „Gebetshaus Rattenberg“. Der Einladung „Nimm dir eine Stunde Zeit für Gott“ folgen Menschen aller Altersklassen. Nach der coronabedingten Pause ist jetzt alles auf den Neustart ausgerichtet. „Probieren wir es.“ Mit dem Mut, etwas Neues zu starten, hoben einige junge Tiroler das „Gebetshaus Rattenberg“ aus der Taufe. Das war vor gut einem Jahr. Mittlerweile kommen ein Mal im Monat mehr als 30 Junge und Junggebliebene...

  • 19.05.20
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Mission
„Die Welt muss umkehren“

„Diese Krise holte alle ins gleiche Boot“, sagt Sr. Katharina Fuchs. Sie ist eine von 20 Missionarinnen und Missio-naren aus der Erzdiözese, die in Afrika, Asien und Südamerika wirken. Über die Päpstlichen Missionswerke (Missio) halten sie Kontakt in ihre Heimatdiözese. „Wie geht es unseren Missionaren? Wie hat Corona ihren Alltag verändert?“, wollten Diözesandirektor Pfarrer Virgil Zach und Referentin Therese Mayrhofer wissen. Sie schrieben Briefe und bekamen berührende Antworten – das...

  • 13.05.20

Krankenpfleger und Diakon
Menschen brauchen Menschen

Der Alpbacher Johannes Moser ist leidenschaftlicher Krankenpfleger und ehrenamtlicher Diakon. Er ist da, wenn er gebraucht wird. Egal, ob in seinem Pflegeberuf oder zum Zuhören, Reden, Beruhigen, Trösten und Begleiten. Mit Bedacht, sehr feinfühlig, keineswegs aufdringlich, eher im Hintergrund. Er hat ein besonderes Gespür für die Nöte seiner Mitmenschen: „Im Pflegeberuf und in der seelsorglichen Arbeit steht der Mensch im Mittelpunkt. Jeder ist einzigartig. Auf jeden lasse ich mich gerne ein“,...

  • 13.05.20

Gottesdienste
„Niemand soll vergeblich kommen“

Zählkarten für Gottesdienste, Registrierung im Internet – oder ein ganz anderer Weg? Das Rupertusblatt hat sich umgehört, wie Pfarren mit der Lockerung ab 15. Mai umgehen werden. Dann dürfen Gläubige wieder in die Gotteshäuser zurückkehren und Messen wieder öffentlich stattfinden. Welche Auflagen es zu erfüllen gilt, was eingehalten werden muss und was keinesfalls passieren darf. Es ist ein abwechslungsreiches Stimmungsbild, das sich durch alle Teile der Erzdiözese Salzburg zieht. Seit Beginn...

  • 08.05.20

Tag des Herrn
Der Sonntag ist ein Kulturgut

Um einen bewussten, freien und schönen „ersten Tag der Woche“ geht es bei den Angeboten unter dem Motto #trotzdemsonntag. Im Russischen wird das Wort für Sonntag auch für das Osterfest verwendet. Jede Woche Ostern und Auferstehung feiern – wenn das kein Grund zur Freude ist! Auf der Plattform trotzdemnah präsentiert die Erzdiözese derzeit unter dem Motto „trotzdem Sonntag“ allerhand Angebote für den Sonntag. Den schönsten Tag der Woche bewusst gemeinsam zu feiern und zu genießen ist nicht...

  • 06.05.20
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Muttertag
Mit Hilfe geht‘s leichter

Blumen und Frühstück ans Bett. Das ist der Klassiker unter den Muttertagsgeschenken. Diese einmalige Wertschätzung ist nett. „Im Alltag brauchen Mamas allerdings etwas anderes“, weiß Johanna Schweighofer. Sie leitet Calimero, das Caritas-Freiwilligenprojekt für wachsende Familien. Corona stoppte diesen Einsatz – bald geht es wieder los. Das Prinzip von Calimero ist simpel, dafür umso wirksamer: Freiwillige gehen in den ersten zwei Jahren nach Geburt eines Kindes in die Familien. Dabei schenken...

  • 06.05.20

Sei So Frei in Afrika
Maasai-Klinik rüstet sich gegen Corona

Kenia hat in der Coronapandemie mit 355 bestätigen Infektionen und 14 Todesfällen bislang moderate Zahlen gemeldet (Stand Ende April). Doch der Höhepunkt steht dem ostafrikanischen Land noch bevor: Eine Modellrechnung der Weltgesundheitsorganisation prognostiziert mindestens 300.000 Todesopfer in Afrika, davon 12.500 in Kenia. Die Klinik von Entasekera bereitet sich intensiv auf die kommenden Herausforderungen vor. Das Buschspital liegt in den Loita Hills auf 2.000 Meter Seehöhe im Süden...

  • 06.05.20

30. April – Tag der Arbeitslosen
Jetzt geht‘s um Existenzsicherung

So aktuell wie heuer war der am Vortag des 1. Mai begangene Tag der Arbeitslosen noch nie. Die Existenzsicherung von Tausenden Arbeitslosen in Österreich ist dringender denn je. Darauf weist die Betriebsseelsorge in der Katholischen Aktion der Erzdiözese Salzburg hin. Es ist zu erwarten, dass sich die Zahl der 400.000 Arbeitslosen vor der Krise auf bis zu 700.000 erhöht und ein rascher Rückgang ist „nachher“ nicht zu erwarten. Salzburg und Tirol sind besonders betroffen.
Daher müsse nun...

  • 29.04.20
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Segen für Harley-, Motorrad- und Mopedfahrer
Harleyluja!

Siezenheim. Sie verkörpern weniger ein Fortbewegungsmittel, als vielmehr ein Lebensgefühl: Motorräder der Marke Harley Davidson. Albert Hötzer, Diakon in der Pfarre Siezenheim, hat sich selbst vor ein paar Jahren einen solchen „heißen Ofen“ zugelegt. In und um Salzburg erkennt man ihn am knatternden Geräusch seiner Maschine. In Coronazeiten hat er seine Bekannten eingeladen, sich den Segen vor der Kirche im Vorbeifahren abzuholen – mit ausreichend Abstand. „Die Kirche ist lebendig und verbirgt...

  • 29.04.20

Da sein, helfen und begleiten
So ist Kirche trotzdem da

In der Krise zeigen sich zwei Dinge: Die Not derer, die ohnehin wenig zum Leben haben. Und die Spenden- und Einsatzbereitschaft jener, die es besser haben, und die sich gerade jetzt für ihre Mitmenschen ins Zeug legen. Das Rupertusblatt hat sich umgehört. Für viele Leute ist es eine unangenehme Vorstellung, dass das Handyguthaben ausgehen und man nicht mehr telefonieren oder Nachrichten schreiben kann. Jene, die ohnehin nur wenig zum Leben haben, stehen derzeit unter besonderem Druck. „Deshalb...

  • 21.04.20
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Initiative Christlicher Orient
Libanon ist doppelt getroffen

Im Libanon kommt zum drohenden Staatsbankrott nun auch noch Corona. Wie die doppelt hart getroffenen Menschen damit umgehen und was die Projektpartner vom Hilfswerk Initiative Christlicher Orient (ICO) tun können, darüber spricht Stefan Maier mit dem Rupertusblatt. Immer wenn sich ICO-Referent Stefan Maier die vergangenen Monate bei seinen Projektpartnern über die Lage im Libanon informierte, hatte sich die Lage noch einmal verschlechtert. Das mit einer schweren Wirtschaftskrise kämpfende Land...

  • 21.04.20

Fünf Jahre Bibelwelt Salzburg
Zum Dank: Hilfe für Bethlehem

Das biblische Erlebnishaus in Salzburg gibt es seit fünf Jahren. Das Fest zum Jubiläum musste abgesagt werden. Hilfe für das Waisenhaus in Bethlehem soll es trotzdem geben. Das Fest, mit dem ein halbes Jahrzehnt Bibelhaus gefeiert werden sollte, muss wegen der Coronakrise verschoben werden. Das Waisenhaus in Bethlehem, dem die Spenden bei diesem Fest zugutekommen sollten, soll aber nicht auf das Geld verzichten müssen. „Das kann nicht verschoben werden“, meint Bibelwelt-Direktor Eduard Baumann....

  • 17.04.20

Betriebsseelsorge
Wie machen wir weiter?

Die Coronakrise erschüttert den Arbeitsmarkt. Österreich verzeichnet mit Ende März 562.522 Arbeitslose – ein historischer Rekord. Wie die Betriebsseelsorge in der Erzdiözese Salzburg die Situation einschätzt, schildern die Verantwortlichen dem Rupertusblatt. Österreich veranlasste Mitte März als erstes europäisches Land den Lockdown – und ist jetzt wieder eines der ersten, das Schritte zur Normalität setzt. Doch zunächst eine Rückblende: Der Schreck am 13. März war groß, als das Herunterfahren...

  • 15.04.20

Radiogottesdienst aus dem Salzburger Dom
Festlich trotz schwerer Zeiten

Der Radiogottesdienst kommt an diesem Sonntag aus dem Dom zu Salzburg. Domkapitular und Diözesankonservator Roland Kerschbaum feiert ihn – wie es in der Coronazeit vorgeschrieben und wichtig ist – mit nur wenigen Mitwirkenden in dem ansonsten völlig leeren Gotteshaus. Trotzdem ist die Schar der Mitfeiernden groß, denn diese heilige Messe wird im Radio auf Ö-Regional in ganz Österreich übertragen. Start ist um 10 Uhr.  Gläubige können nicht nur bei diesem Radiogottesdienst Messen täglich im...

  • 15.04.20

Gründonnerstag bis Ostern
#trotzdemnah – schöne und würdige Feiern daheim

Die Coronakrise ändert viel. Es wird ein Ostern, das wir nie vergessen werden. „Den Auftakt zum sogenannten Triduum bildet der Gründonnerstag. Ihm folgen der Karfreitag und die Osternacht beziehungsweise das Osterfest", erklärt Michael Max, Liturgieexperte und Hochschulpfarrer in der Salzburger Kollegienkirche. Er rät, diese Tage wie einen großen Gottesdienst auf mehreren Stationen zu sehen. Er lädt auch dazu ein, die Tage ganz bewusst mitzufeiern und etwa die Speisenweihe selbst für sich oder...

  • 08.04.20

Beiträge zu Kirche hier und anderswo aus

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