Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT - Kirche hier und anderswo

Beiträge zur Rubrik Kirche hier und anderswo

Pfarrsekretärin Andrea Treffer organisiert gemeinsam mit der Stadtpfarre St.Vitus unbürokratische Hilfe für Menschen, die in Not geraten sind.

Pfarre
Helfen, wo es geht

Zahlreiche Pfarren in der Erzdiözese Salzburg engagieren sich für Menschen in Not. Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist die Tiroler Stadtpfarre Kufstein. Großzügige Spenden und viele fleißige Hände ermöglichen hier unbürokratische Hilfe. Das ganze Jahr über. Jahr für Jahr sammelt der Pfarrverband Kufstein im Advent Lebensmittel für bedürftige Menschen. Die Coronakrise machte dem einen Strich durch die Rechnung, obwohl aktuell „so viele, die kein Geld für das Nötigste haben, kommen“, berichtet...

  • 14.01.21
Die Katholische Aktion hat ein Angebot für Führungskräfte und alle, die in der Krise hilfreiche Worte oder Gedanken suchen. Im Bild: KMB-Referent Andreas Oshowski (l.) und KA-Generalsekretär Simon Ebner.

Katholische Aktion
KA hilft, Mut und Kraft zu schöpfen

Woher die Kraft zum Weitermachen nehmen? Die Katholische Aktion (KA) hat ein Angebot und lädt zur „Ever-Changing-Mission“ ein. Salzburg. Es gibt keine Berufsgruppe, keine Gesellschaftsschicht, keinen Menschen, der nicht von der Coronapandemie betroffen ist. Papst Franziskus sprach im Frühjahr davon, dass wir alle im selben Boot sitzen. Die Katholische Aktion der Erzdiözese Salzburg hat auch eine Gruppe im Blick, die in der Coronazeit auf eine sehr spezifische Art und Weise gefordert wird:...

  • 12.01.21
Ihre Pfarrgemeinderäte wählen Katholikinnen und Katholiken österreichweit das nächste Mal im Frühling 2022.

Pfarrgemeinderat
Erste Hinweise auf die PGR-Wahl

Pfarren in ganz Österreich wählen 2022 ihre neuen Pfarrgemeinderätinnen und -räte. Die Vorbereitungen sind bereits angelaufen, um möglichst viele Ehrenamtliche zu gewinnen. Was die Salzburger Gemeinde Saalfelden mit der bundesweiten Aktion zu tun hat. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – dieses Motto galt im vergangenen Coronajahr auch für den Ende Mai geplanten Pfarrgemeinderatskongress in der Pinzgauer Pfarre Saalfelden. Delegierte aus ganz Österreich sollten dort zum Kraftholen und zum...

  • 05.01.21
Sternsingen im Coronajahr im Bischofsgarten: Familie Wiesinger-Hartinger aus Salzburg-Mülln mit Erzbischof Franz Lackner.

Sternsinger
Segen für den Erzbischof

Trotz Coronapandemie war die Familie Wiesinger-Hartinger aus der Salzburger Stadtpfarre Mülln als Sternsinger unterwegs – freilich unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts. Ihre Sprüche trugen Vinzenz, Rosa, Martin, Mary, Elisabeth und Virgil sowie etliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Erzdiözese Salzburg im Freien vor. Wo keine Sternsingergruppen von Haus zu Haus gehen konnten, gelangte die Botschaft der Heiligen Drei Könige auf andere Weise zu den Menschen: per Videogrüßen...

  • 05.01.21
Der Glaube gibt uns die Hoffnung, dass es gut ausgeht.
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Interview mit Erzbischof Franz Lackner
Glauben, dass es gut wird

Für viele war 2020 ein Katastrophenjahr, sagt Erzbischof Franz Lackner. „Die Coronapandemie hat den Menschen Unvorstellbares zugemutet.“ Im Rupertusblatt-Interview zum Jahreswechsel blickt er aber auch auf die positiven Seiten in dieser Ausnahmezeit: „Es ist eine große Solidarität entstanden.“ Als Mutmacher für 2021 verweist er auf das Gebet und den Glauben: „Darauf können wir vertrauen. Das ist sehr viel.“ RB: Die Salzburger Armutskonferenz hat 2020 so zusammengefasst: ein Jahr zwischen Armut...

  • 05.01.21
Kirche wird digital: Was an Bildern aus dem Dom zu Salzburg (im Bild Dietmar Koisser) kam, begeisterte. Gläubige konnten heuer auf vielen Kanälen vor Bildschirmen mitfeiern.
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Jahresrückblick
Das war 2020

Trotzdemnah – so lautete die Parole in der Erzdiözese, als die Coronapandemie Österreich ergriff. Schnell reagieren hieß es für die katholische Kirche, viele Aktivitäten und weite Teile des Glaubenslebens mussten sich ins Internet verlagern. Auf www.trotzdemnah.at gibt es seither Tipps zum Beten und Feiern daheim. Was in diesem Jahr dennoch möglich war, hat das Rupertusblatt in einigen Auszügen beleuchtet. 13. Jänner: Herwig Ortner übernimmt mit März die Leitung im Tagungshaus Wörgl. Er folgt...

  • 30.12.20

Sternsinger
Der Segen kommt auch heuer fix zu den Menschen

„Der Segen kommt auf jeden Fall“, verspricht Wolfgang Hammerschmid-Rücker, Geschäftsführer der Jungschar. Und er fügt an: „Er kommt nur auf eine ungewohnte Weise.“ Wenn die Heiligen Drei Königinnen und Könige zum 67. Mal Segen und Frohe Botschaft zu den Menschen bringen, tun sie das auf besondere Weise. Ab 28. Dezember gelten wieder verschärfte Lockdown-Regelungen für kirchliche Anlässe und Feiern. Viele Pfarren in Salzburg, Tirol und ganz Österreich verzichten in der jetzigen Situation...

  • 23.12.20
Lange verscholllen, vor einigen Jahren liebevoll und in unzähligen Stunden restauriert sowie ergänzt, ist die Stummer Krippe aus dem 19. Jahrhundert wieder zu sehen. Alle zwei Jahre ist dieser besondere Schatz in der Pfarrkirche aufgestellt – heuer ist es wieder so weit.
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Weihnachten
Stummer Krippenschatz

Alle zwei Jahre ist die „Schnitzer-Krippe“ aus dem 19. Jahrhundert in Stumm in ihrer vollen Pracht zu bewundern. Heuer schmückt der Krippenschatz auch die Titelseite der Rupertusblatt-Weihnachtsausgabe. 1876 schlug ein Blitz vom Turm bis zur Sakristei in die Pfarrkirche Stumm ein und zerstörte die Weihnachtskrippe. Eine junge Frau wurde beauftragt, eine neue Krippe anzufertigen. Die 25-jährige Sabina Schweinberger, aufgrund ihres Talents und ihrer Ausbildung als „Schnitzer Sabina“ bekannt,...

  • 23.12.20
Für Jung und Alt  sind die Bibliotheken in den Pfarren der Erzdiözese Salzburg ein beliebter Treffpunkt – im Bild zwei junge Leserinnen in Lamprechtshausen.

Pfarre und Bibliotheken
Ein Ziel: Gutes Leben für alle

Der Pfarrgemeinderat unterstützt Gemeinschaft. Ein Beispiel dafür ist die Wiedereröffnung der Bücherei in Abersee. Christa Hödlmoser erinnert sich noch gerne daran: „Wir haben alle hier unzählige Stunden inves-tiert, das Büchereiteam, unsere Familien, freiwillige Helfer, die Pfarrgemeinderätinnen und -räte. Wir haben mit- einander geplant und dann angepackt, nur so konnten wir den finanziellen Aufwand des Umbaus bewältigen.“   Ohne finanzielle Un-terstützung lassen sich Umbauten und...

  • 16.12.20
3 Bilder

Friedenslicht
Hoffnung aus Bethlehem

Seit 1986 wird jedes Jahr im Advent das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet. Anschließend reist es von Österreich ausgehend um die ganze Welt, um am Heiligen Abend als Zeichen des Friedens und der Hoffnung zu leuchten. Auch im Coronajahr 2020 ist die explosionssichere Laterne mit ihren Flammen sicher mit den Austrian Airlines angereist und nach einem Zwischenstopp im ORF-Landesstudio Ober- österreich in der Mozartstadt angekommen. „Dieses Friedenslicht ist eine leise...

  • 16.12.20
Gemeinsam gegen Not: Die Pfarre Wörgl packt an. Wie die Tiroler machen es etliche andere auch – sie kennen die, die es derzeit schwer haben und packen für sie an.

Helfen in der Not
Pfarren gegen Hunger

Leere Vorratsschränke und kein Geld für einen Einkauf: Wie Pfarren denen helfen, die wenig haben. Es gibt viele: engagierte Pfarren, die sich einsetzen, dass niemand hungern muss. Schnell und unbürokratisch lautet das Motto in der Pfarre Stumm im Zillertal, wo immer wieder Menschen anklopfen, die dringend Hilfe brauchen. „Wir sehen uns die jeweilige Situation genau an und helfen mit einem Warengutschein für Lebensmittel, der nicht für Zigaretten und Alkohol eingelöst werden kann“, sagt Pfarrer...

  • 09.12.20
Das Heranwachsen im Mukuru-Armutsviertel in Nairobi ist mit vielen Gefahren verbunden. Die Ordensgemeinschaft „Sisters of Mercy“ setzt konkrete Zeichen der Hoffnung und eröffnet den Weg in ein anderes Leben. Sie schenken ihnen Zuwendung und ermöglichen den Kindern und Jugendlichen eine Schul- und Berufsausbildung.
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Sei So Frei – Stern der Hoffnung
Bildung macht den Unterschied

Stern der Hoffnung. Die größten Armenviertel Afrikas befinden sich in Nairobi. Der Mukuru-Slum ist das Zuhause von 700.000 Menschen, sie leben im Elend auf engstem Raum. Tausende Kinder hungern, durchstöbern Müll, wissen nicht wo sie schlafen sollen. Der Stern der Hoffnung – die Adventsammlung von Sei So Frei, gibt ihnen die Chance auf Bildung und Gesundheit. Im Mukuru-Slum in Nairobi kommen 80.000 Menschen auf einen Quadratkilometer. Zum Vergleich: In Wien sind es 4.500. Toiletten, fließendes...

  • 04.12.20
Das Gebet und der Glaube als Hoffnungsquelle.�Fotos: RB/Dum-Tragut
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Karabach
Das christliche Erbe ist in Gefahr

Nach 44 Tagen gingen vor knapp einem Monat die Kampfhandlungen zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Kaukasusregion Karabach zu Ende. Unter russischer Vermittlung kam ein Friedensvertrag zustande. Für Armenien sind es tragische Monate. Die menschlichen und territorialen Verluste sind hoch. Jasmine Dum-Tragut ist Armenologin an der Universität Salzburg und seit Jahrzehnten mit dem Land verbunden. Sie erlebte an der Seite der Armenier vor Ort das große Leid, das der erbarmungslos geführte...

  • 02.12.20
Der Nikolaus kommt heuer anders.

Nikolaus
Grüße an die Kinder kommen per Video

Lasst uns froh und munter sein: Coronabedingt muss auch der Nikolaus in diesem Jahr umplanen – auch, wenn er eine „Sondergenehmigung“ der Regierung in seinem Sack hat. Große Familienfeste und Nikolausfeiern dürfen nicht stattfinden, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, außerdem ist Abstand halten angesagt.Freilich ist der beliebte Heilige heuer bei den Mädchen und Burschen – nur eben anders. Auf www.trotzdemnah.at ist alles gesammelt, was für eine gelungene, stimmungsvolle Feier im...

  • 02.12.20
Videodreh vom Adventkranzbinden.
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Adventbeginn
Adventkranz zum Selbermachen

In der Zeit vor Weihnachten gehört der Adventkranz einfach dazu, selbst für Menschen, die mit Glaube und Kirche wenig am Hut haben. Weil sie in der Hektik des Alltags nicht die Zeit haben, den Kranz selber zu binden, kaufen ihn viele Menschen einfach im Geschäft. Heuer ist so manches anders.Wer durch die coronabedingten Beschränkungen ungewohnt freie Zeit zur Verfügung hat, könnte sich darüber trauen einmal selbst Hand anzulegen. Wie das Adventkranzbinden geht, zeigt Marlene Huemer von der...

  • 25.11.20
Der Nikolaus in Coronazeiten – aufmunternde Worte auf www.trotzdemnah.at

Nikolaus in Coronazeiten
Jede und jeder kann in die Rolle schlüpfen

Die Bischofsmütze aus Karton, ein roter Pulli statt des Umhangs und ein umfunktionierter Besenstiel als Bischofsstab: Coronabedingt muss auch der Nikolaus in diesem Jahr ein bisschen umplanen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Wie am Mittwoch bekannt wurde, wird ein Nikolausbesuch zwar möglich sein, jedoch nur bis zur Haus- bzw. Wohnungstüre und unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln. Das hat das Kultusministerium nach Beschluss einer neuen COVID-Verordnung mitgeteilt....

  • 25.11.20
Simone Dankl ist Obfrau des Pfarrgemeinderates in Kaprun. Sie stellt sich auf die Herausforderungen ein, die Covid-19 brachte und sagt: „Jammern bringt niemanden weiter. Wir setzen das um, was aktuell  möglich ist.“

Pfarrgemeinderat
Wir lassen uns nicht drausbringen

Die Obfrau des Pfarrgemeinderates (PGR) in Kaprun, Simone Dankl, spricht zum Start der Serie „Dranbleiben“ über Strategien in der Krise. „Die Pfarre Kaprun bildet gemeinsam mit Niedernsill, Piesendorf und Uttendorf einen Pfarrverband. Hier bei uns hat Diakon Toni Fersterer gute Grundlagenarbeit geleistet, auf der wir jetzt alle weiter aufbauen können“, beschreibt Simone Dankl die aktuelle Situation. Die 53-Jährige ist seit 2012 im Pfarrgemeinderat, seit dem Jahr 2017 hat sie die Funktion der...

  • 18.11.20
Johannes Shin Sung won hat zehn Jahre lang eines von Salzburgs Fenstern in die Weltkirche weit offen gehalten. Er war Südkoras „Vertretung“ in der Mozartstadt. Jetzt kehrt er heim. Für di Diözesanpartnerschaft setzt er sich weiter ein, verspricht er. Im Bild: Johannes mit einem Kreuz, dass die Verbindung zwischen den Partnerdiözesen symbolisiert: Erzdiözese Salzburg, Bokungu-Ikela in der DR Kongo, San Ignacio de Velasco in Bolivien und Daegu in Südkorea.
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Partnerdiözese
Abschied mit Vorfreude

Einen Grund zum Wiederkommen hat Johannes Shin Sung won auf jeden Fall: Er muss die Promotionsfeier nachholen, die der Coronapandemie zum Opfer gefallen ist. Es ist also ein Abschied mit Vorfreude aufs Wiedersehen. Als der Priester aus der südkoreanischen Partnerdiözese vor zehn Jahren nach Salzburg kam, beherrschte er nur zwei Wörter: Grüß Gott. „Ich habe sehr viel gelernt“, sagt Johannes und meint damit nicht nur die Sprache. Diese Rupertusblatt-Ausgabe schaffte es gerade noch rechtzeitig ins...

  • 18.11.20
Greti Pirchmoser ist mit Toni Pirchmoser verheirat, einem Diakon.

Gemeinsamer Weg
Als Frau eines Diakons

Herausforderung. In den österreichischen Diözesen haben die ersten Diakone 1969 und 1970 ihre Weihe empfangen. Wie erleben die Frauen das Diakonat ihres Mannes? Im Rupertusblatt-Interview spricht Greti Pirchmoser aus Thiersee über die Höhen und Tiefen einer solchen Beziehung und die Vereinbarkeit mit der Familie. RB: Wie war es für Sie, als Ihnen Ihr Mann gesagt hat, dass er Diakon werden möchte? Greti Pirchmoser: Die Entscheidung war für mich überraschend, obwohl er sich schon länger dafür...

  • 11.11.20
Kerzen und Kränze stehen nach der Terrornacht von Wien am Friedmannplatz. Täglich kommen neue Lichter und Blumen hinzu. Orte der Trauer sind in diesen Tagen gefragt.�

Nach Terror in Wien
Hoffnung gibt Halt

Liebe ist stärker als Hass: Botschaften wie diese stecken auf Zetteln zwischen Tausenden Grablichtern im ersten Wiener Gemeindebezirk. Dort sind kürzlich vier Menschen ermordet worden. Wie kann Zuversicht in diesen dunklen Tagen gelingen? Ermittlungsarbeit, Tatrekonstruktion, politisches Hick-Hack: Nach dem Terroranschlag von Wien läuft die Aufarbeitung. Mit dem schrecklichen Angriff und seinen Folgen müssen sich die Hinterbliebenen der Todesopfer ebenso auseinander setzen wie jene Leute, die...

  • 11.11.20
Die beiden Flachgauer Kinder Katharina (6) und Johannes (4) bereiten sich auf das Martinsfest vor und platzieren ihre selbst gemachten Laternen im Fenster.
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Mitmach-Aktion zu St. Martin
Hoffnungslichter in dunklen Tagen

Da die diesjährigen traditionellen Martinsumzüge heuer coronabedingt nicht in gewohnter Weise stattfinden können, ist auch in diesem Fall Kreativität gefragt. Das kirchliche Referat für Kindergärten der Erzdiözese Salzburg lädt deshalb alle Familien dazu ein, die selbst gemachten Laternen zu Hause im Fenster aufzuhängen und zum Leuchten zu bringen. Damit erinnern sie nicht nur an das Leben und Wirken des heiligen Martin, sondern erfreuen zudem andere Menschen, Familien und Passanten, die beim...

  • 06.11.20
Ist Salzburg sicher? Die Frage stellten sich am Dienstag auch Dietmar Koisser (l.) und sein Mesnerteam vom Dom zu Salzburg. „Wir sind noch aufmerksamer als sonst“, sagt der Sarkisteidirektor. Vor dem Eingang ist „Salzburg betet für Wien“ am Bildschirm zu lesen.
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Nach dem Anschlag
Die Lage ist angespannt

Entsetzen und scharfe Verurteilungen nach dem Terroranschlag in Wien. Ein Salzburger Experte schätzt die Lage als „angespannt“ ein. Welche Rolle verletztes religiöses Empfinden bei den jüngsten Attentaten zwischen Paris, Nizza und Wien spielt. Tote, Verletzte, Angst: Was am Allerseelen-Abend nahe der Synagoge sowie an mehreren weiteren Tatorten in der Wiener Innenstadt passiert ist, entsetzt und lähmt die Menschen, die in Österreich leben. „Der mutmaßlich islamistische Anschlag kam ausgerechnet...

  • 04.11.20
Erzbischof Franz Lackner segnete die ersten Weihwasserflaschen in seiner Hauskapelle. „Wir rufen alle Menschen auf, die Tote zu beklagen haben, auf den Friedhof zu gehen und mit dem Weihwasser die Gräber zu besprengen“, sagt der Oberhirte.
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Allerheiligen und Allerseelen
Gräbersegnung mit Weihwasser aus Flaschen

Mit Weihwasser und Gebetsfoldern möchte Dominik Elmer für ein wenig Beständigkeit im Coronajahr sorgen. Damit ausgerüstet können Katholikinnen und Katholiken in der Erzdiözese Salzburg zu Allerheiligen persönlich Andacht halten. Rund 45.000 kleine Glasfläschchen hat Dominik Elmer in den vergangenen Tagen aufgetrieben. Diese wollen in den nächsten Tagen an alle Pfarren der Erzdiözese Salzburg verschickt, mit Weihwasser aufgefüllt und an die Gläubigen vor Ort verteilt werden.Weil heuer die...

  • 29.10.20
Die Nr. 1 des 1. Jahrgangs des Kirchenblatts der Erzdiözese Salzburg, „Rupertibote“, erschienen zum Christkönigsfest, 28. Oktober 1945.
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75 Jahre Rupertusblatt
Die Botschaft zu den Mens chen bringen

Freude wecken am wahren Glauben und stolz, ein Kind der Kirche Christi, ein Sohn und eine Tochter Gottes sein zu dürfen; so hat Fürsterzbischof Andreas Rohracher in der ersten Nummer des von ihm ins Leben gerufenen Kirchenblatts der Erzdiözese Salzburg dessen Aufgabe umschrieben. Der „Rupertibote“ bekam seinen Namen vom Diözesanpatron, dem hl. Rupert, der einst nach dem Niedergang des Römerreichs den christlichen Glauben wieder in unser Land gebracht hatte. Nun sollte das „Rupertusblatt“, wie...

  • 21.10.20

Beiträge zu Kirche hier und anderswo aus

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