Firma aus Neuhofen an der Krems arbeitet an einer Kirche in Manhattan mit

Die Kirche ist inzwischen so weit fertiggestellt, dass die laminierten Glaselemente des oberösterreichischen Familienunternehmens „glass-inspiration“ montiert werden können. Die Elemente bilden eine Hülle um das gesamte Kirchengebäude.
  • Die Kirche ist inzwischen so weit fertiggestellt, dass die laminierten Glaselemente des oberösterreichischen Familienunternehmens „glass-inspiration“ montiert werden können. Die Elemente bilden eine Hülle um das gesamte Kirchengebäude.
  • Foto: @PHOTOSALONHELGA
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Gebannt blickte am 11. September 2001 die ganze Welt auf New York: auf den Einsturz der Twin Towers im Stadtteil Manhattan. Dass am Rande des Komplexes des World Trade Centers auch eine Kirche zerstört wurde, ging dabei unter. Ihr Wiederaufbau steht nun vor dem Abschluss.

Während die Gedenkstätte „Ground Zero“ in New York schon längst vollendet ist, dauern die Arbeiten am griechisch-orthodoxen Gotteshaus „St. Nikolaus“ noch an. Geplant wurde der Wiederaufbau der Kirche vom spanisch-schweizerischen Stararchitekten Santiago Calatrava. St. Nikolaus ist das einzige nicht säkulare Bauwerk auf dem Gelände der 9/11-Gedenkstätte im Liberty Park, entsprechend groß ist seine Bedeutung. Der vorgesehene Weihetermin zum 20. Jahrestag des Terroranschlags im September 2021 konnte zwar nicht eingehalten werden, aber der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel hat inzwischen Anfang

November schon einen Gottesdienst in der Kirche gefeiert. Mit der Errichtung der Kirche sei ein starker Kontrapunkt zu den „Werken der Dunkelheit und des Fanatismus“ gesetzt worden. Die Kirche stehe für „Liebe, Hoffnung und Zuversicht“, betonte Patriarch Bartholomaios I. An der Hülle des Gebäudes wird noch gearbeitet. Diese kommt von dem oberösterreichischen Familienunternehmen „glass-inspiration“ mit Produktionsstandort Neuhofen an der Krems. Für die Verkleidung wurden drei Millimeter dünne Steinplatten zwischen Glas laminiert. Die insgesamt rund 2.800 Teile in unterschiedlichen Formen und Dimensionen werden nach und nach montiert. Die Fassade wird von innen beleuchtet werden können und die Struktur der Steine zum Leuchten bringen.
Noch sind die Außenarbeiten nicht abgeschlossen und die Inneneinrichtung ist nicht fertig, doch plant der Kirchenvorstand die Weihe im kommenden Jahr 2022.

Autor:

KirchenZeitung Redaktion aus Oberösterreich | KirchenZeitung

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