Unsere Mitmachaktion
Frieda, Fred und die grantige Fee, Folge 4

  • Foto: Illustration: Alexandra Kittel-Völkl
  • hochgeladen von Wolfgang Zarl

Folge 4: Auch an Menschen, die nerven, kann man etwas Gutes finden. Der grantigen Fee fällt das schwer.

Ruhe bitte! Hört ihr nicht? Dieser Lärm ist unerträglich!“, schreit die Fee, die heute besonders grantig zu sein scheint. Ein wenig muss man sie auch verstehen, denn im sonst so ruhigen Wäldchen ist es heute tatsächlich ungewöhnlich laut. Die fleißigen Forstarbeiter mit den Motorsägen haben den Auftrag, erkrankte Bäume zu fällen.

Das ohrenbetäubende Ge­räusch der Sägen dringt sogar bis ins naheliegende Wohngebiet. Auch Frieda und Fred bemerken den Lärm. „Hörst du das?“, fragt Frieda ihren Zwillingsbruder, „Die arme Fee! Hoffentlich vertreibt der Lärm sie nicht!“ Auch Fred ist besorgt: „Lass uns nachschauen, möglicherweise braucht sie unsere Hilfe!“

Gesagt, getan! Wenig später treffen sie im Wald auf die völlig entnervte Fee, die aufgeregt herumschreit: „Ich hasse diese Männer mit den Motorsägen!“ Frieda versucht sie zu beruhigen: „Die Leute machen hier ihre Arbeit. Sie dafür zu hassen wäre unfair!“ – „Unfair? Der Lärm ist unfair! Böse Menschen sind das!“, entgegnet die Fee, „Ich hasse die Maschinen, den Lärm und die bösen Menschen!“

„Menschen, die Lärm machen, sind deswegen nicht böse! Herr Gruber, unser Schulwart, hat während der Religionsstunde im Schulgarten den Rasen gemäht. Das war störend. Frau Sommer, unsere Religionslehrerin, hat sehr laut sprechen müssen. Trotzdem hat sie uns erzählt, dass Herr Gruber ein guter Mensch ist, weil er seine kranke Mutter pflegt“, berichtet Fred, und Frieda erzählt gleich weiter: „Wir haben Frau Sommer noch nie über andere schimpfen hö­ren! Wenn Robert mit seinem Bank­nachbarn schwätzt, bittet sie ihn aufzupassen. Und uns erzählt sie, wie großartig Robert beim Ratschen mitgemacht hat!“

Die grantige Fee kann es kaum fassen: „Ratschen?! Rasenmähen?! Um Himmels willen! Ich soll gut reden über die, die mich ärgern? Das schaff ich nie! Da gibt es sicher einen Trick, den ich nicht kenne!“ Trotzdem aber beginnt die Fee nachzudenken: „Wahrscheinlich gibt es gute Menschen, aber es sind sicher ganz, ganz wenige!“
Frieda und Fred verabschieden sich für heute: „Wir kommen wieder … mit weiteren Beweisen." Paul Sieberer

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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