Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem
Christen im Heiligen Land brauchen dringend Hilfe

Leer gefegte Straßen in Jerusalem

Die von der Pandemie leer gefegten Straßen in Jerusalem sind wie ein Hilferuf. Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem bittet um Spenden, um helfen zu können.

Dieses Jahr ist unser Haus leer“: Dieser lapidare Satz steht in vielen Mitteilungen von Häusern aus dem Heiligen Land, die mit dem Pilgertourismus zu tun haben. Die Corona-Pandemie hat – mit den dadurch ausgelösten Lock­downs und Reisebeschränkungen – den Pilgertourismus, aber auch den Tou­ri­s­mus allgemein im Heiligen Land zum Erliegen gebracht. Für die Chris­ten im Heiligen Land – in Israel ebenso wie in den palästinensischen Gebieten – ist der Tourismus mit allem, was dazu gehört, der wichtigste Wirtschaftszweig, unzählige Arbeitsplätze hängen davon ab. Im Tourismusbereich ist im Heiligen Land bis Ende 2021 Kurzarbeit angesagt. Das bedeutet, dass es auch 2021 praktisch keine Pilgerströme nach Jerusalem, Nazareth, Betlehem usw. geben wird. Man kann sich ausmalen, was das für viele Chris­ten im Heiligen Land bedeuten wird.

Das spürt auch das Lateinische Pat­riarchat von Jerusalem, das der bedeutendste christliche Schulträger im Heiligen Land ist. Pierbattista Pizzaballa ist jetzt der neuernannte Patriarch von Jerusalem – und Großprior der Grabesritter. Für ihn ist es eine schwere Zeit. Seine Sorge gilt unter anderem dem Schulsystem des Patriarchats für die etwa 20.000 Schü­ler aus 44 Schulen und den insgesamt 1.795 Lehr­kräften; Aber auch den armen Familien, denen durch die Flaute des Tourismus oft die einzige Einkommensquelle genommen ist.

Auf humanitärer Ebe­ne hat das Leid exponenziell zugenommen und die Bemühungen mussten so eingerichtet werden, dass so viele Menschen wie möglich mit Hilfe erreicht werden können. Es sind dies Medikamente und medizinische Notfallbetreuung, Sozialhilfe, Familien mit Grundbedürfnisse versorgen und das Schulgeld zu erlassen.

Die Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem, die Grabesritter, bitten um Spenden, damit die finanzielle und somit administrative Grundlage des Lateinischen Patriarchats gewährleistet bleibt, um den Christen im Heiligen Land über diese schwere Zeit zu helfen und um Hoffnung zu schenken.

Spenden sind möglich auf das Konto der Österreichischen Gesellschaft für das Heilige Land. IBAN: AT80 1200 0516 0720 0315.

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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