Musikfestspiele im Nationalpark hohe Tauern: Ein ganz besonderes Erlebnis
Und danach auf ein Glaserl mit den Wiener Philharmonikern

Musik live in Mallnitz: Künstlerinnen und Künstler weihen Kultur.
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  • Foto: pro musica mallnitz
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Seit 33 Jahren finden in der Pfarrkirche in Mallnitz im Sommer klassische Konzerte des Außergewöhnlichen statt. Heuer dürfen nach derzeitigem Stand der Covid-Verordnungen wieder alle Plätze in der Kirche besetzt werden.
von Ingeborg Jakl

Den Musiksommer gab es auch im vergangenen Jahr. Ein Konzertreigen vom Feinsten, aber, wie Kassier Erich Glantschnig von Pro Musica Mallnitz bedauert, „nur mit wenigen Besuchern“. Das wird in diesem Sommer wieder anders. Pro Musica Mallnitz darf vor vollem Haus, sprich Kirche, spielen, und das lassen sich die Freunde dieser einmaligen Kulturinitiative nicht zweimal sagen. Ein ausgesuchtes Programm wartet auf die Gäste aus nah und fern.
Begonnen hat die außergewöhnliche Musikgeschichte vor über 33 Jahren. Damals gab es im hochmusikalischen Haus von Wolfgang und Karin Pflegerl regelmäßig musikalische Nachmittage. Zu diesem Zweck hatte der beliebte Arzt im Ort das Wohnzimmer in einen kleinen Konzertsaal vergrößert. Hier trafen sich musik-
afine Nachbarn und Besucher, um sich an den Aufführungen der Familie und den Gästen aus Wien und Salzburg zu erfreuen. Musiker aus bekannten österreichischen Orchestern traten hier auf, um die Freundschaft mit der Familie zu pflegen. Das Interesse wurde im Laufe der Zeit immer größer und somit auch der Kreis jener, die hier auftreten bzw. zuhören wollten. „Irgendwann mussten wir uns nach einem anderen Ort umsehen“, sagt Obfrau Karin Pflegerl. Die nahegelegene Pfarrkirche bot sich an, zumal die Akustik in der Kirche von den Musikern bereits nach den ersten Proben sehr geschätzt wurde.
„Für Kammermusik und kleine Orchester eine geradezu ideale Bühne“, erklärt Pflegerl und kann inzwischen auf viele Vorstellungen, u. a. auch mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, verweisen. Da diese im Sommer in Salzburg wegen der Festspiele weilen, kommen sie gern in einer Aufführungslücke für ein Konzert nach Mallnitz, um am nächsten Tag wieder in der Stadt an der Salzach zu proben. Da kann es schon vorkommen, dass Besucher nach den Konzerten mit den Musikern bei einem Glaserl zusammenstehen und über den gelungenen Abend philosophieren, bevor diese in den Zug steigen und nach Salzburg zurückfahren.
In diesem Jahr startet der Konzertsommer am 15. Juli, 20 Uhr, mit den Wiener Instrumentalsolisten. Sie spielen unter anderem Beethoven. Weitere Termine: 22. Juli, Duoabend mit Johannes Pflegerl und Luca Monit; 5.8. Kammermusikkonzert mit Emmanuel Tjeknavorian and friends; 12.8. ensemble minui; 19.8. Orchesterkonzert, Festspielorchester Mallnitz, Saint-Saëns (Violinkonzert, Poet und Muse), Schubert (Unvollendete). Rainer Küchl: Violine, Janko Kastelic: Dirigent; 26.8. Koll Trio; 2.9. Klaviertrio Rainer Küchl – Stefan Stroissnig – Wilhelm Pflegerl; 9.9. Abschlusskonzert des Mallnitzer Musiksommers, Soloabend Rainer Küchl (ehem. Erster Konzertmeister der Wiener Philharmoniker) mit Paganini Capricen.
Karten: € 28,– und € 20,–. Tel.: 0664/1334700 oder www.promusica-mallnitz.at sowie
E-Mail: info@promusica-mallnitz.at

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Sonntag Redaktion aus Kärnten | Sonntag

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