Pressestelle der Diözese Gurk brachte eine Broschüre zu sakraler Kunst heraus
Strahlende Farbenvielfalt zu Ehren Gottes in den Kirchen

Dir. Bucher, Matthias Kapeller, Bischof Marketz, Fotograf Fessl und Dir. Messner mit der Broschüre
  • Dir. Bucher, Matthias Kapeller, Bischof Marketz, Fotograf Fessl und Dir. Messner mit der Broschüre
  • Foto: Pressestelle/Eggenberger
  • hochgeladen von Sonntag Redaktion

Seit 2004 gibt die Pressestelle jährlich eine Broschüre zu kirchlich-kulturellen Themen aus Kärnten, Friaul und Slownien heraus. Die neue druckfrische Ausgabe stellt
die Farbenpracht sakraler
Glasfenster in den Mittelpunkt.
von Katja Schöffmann

Der Dreiländerraum Kärnten, Friaul und Slowenien – drei Kulturen mit vielen architektonischen Kostbarkeiten, besonders auch auf sakralem Gebiet. Die Pressestelle der Diözese Gurk bringt einmal im Jahr eine Broschüre mit sakral wertvollen Kostbarkeiten aus den drei Regionen heraus. Nach „Christlichen Kultstätten der Römerzeit“ (2019) und „Wehrkirchen“ (2020) hat die Pressestelle im Oktober eine neue Broschüre zum Thema „Sakrale Glasfenster“ herausgegeben.

„Zwischen Himmel und Erde“
Insgesamt 30 dieser farbenprächtigen Glasmalereien, davon 13 in Kärnten, neun in Slowenien und acht in Friaul, werden detailliert vorgestellt.
Josef Marketz, Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt, nennt Kirchenfenster ein „Bindeglied zwischen Himmel und Erde, zwischen dem, was war und sein wird, und dem, was ist. Glasfenster zählen zu wichtigen formalen Ausstattungsgegenständen von Kirchen und Kapellen.“
Auf Georg Messner, Vorstandsdirektor der Raiffeisen Landesbank Kärnten, üben sakrale Glasmalereien Faszination aus. „Kirchenfenster kombinieren ihre Grundfunktion, Licht in einen Raum zu lassen, mit einem doppelten Mehrwert: Sie bilden religiöse Szenen ab und erzählen eine Geschichte“, beschreibt Messner den ästhetischen Genuss.

Viele wertvolle Beispiele aus Kärnten
Die mittlerweile 18. Publikation im Rahmen der Broschürenreihe zum Christentum im Alpen-Adria-Raum erscheint in einer Auflage von 9.000 Stück. Zu den vorgestellten Glasfenstern in Kärnten zählen beispielsweise die „Magdalenenscheibe“ in der Schatzkammer Gurk als ältestes romanisches Glasgemälde Österreichs oder der gotische Glasmalereizyklus in der Stiftskirche Viktring. In Friaul geht es u. a. nach Lignano, Tarviso und Udine, in Slowenien warten weitere Schätze darauf, entdeckt zu werden. Abgerundet wird das 84 Seiten starke Büchlein mit einer Kurzpräsentation der Schatzkammer Gurk sowie einem Literaturtipp. In drei Büchern mit dem Titel „Kraftquellen 1-3“ wird der Inhalt der bisher erschienen Broschüren kompakt und aktualisiert präsentiert. Als Extra gibt es eine Übersichtskarte über die beschriebenen Kraftquellen. Erhältlich im Buchhandel.

Die Broschüre „Sakrale Glasfenster – Kärnten, Slowenien, Friaul“, herausgegeben von der Pressestelle der Diözese Gurk und erstellt mit Unterstützung der Kärntner Raiffeisenbanken und der Wiener Städtischen Versicherung Kärnten/Osttirol, ist ab sofort kostenlos erhältlich in den Pfarren, im Behelfsdienst, Tel.: 0463/5877-2135, E-Mail: behelfsdienst@kath-kirche-kaernten.at, unter www.kath-kirche-kaernten.at sowie bei den Kärntner Raiffeisenbanken und der Wiener Städtischen Versicherung Kärnten/Osttirol.

Autor:

Sonntag Redaktion aus Kärnten | Sonntag

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