5. Fest der Barmherzigkeit in Wolfsberg
Begegnung mit Jesus im Herzen

Das 5. Fest der Barmherzigkeit in der Markuskirche in Wolfsberg erstreckte sich über drei Tage.
Mit dem „Weißen Sonntag“ endet in der Katholischen Kirche weltweit die Osteroktav. In der Stadtpfarre Wolfsberg wird dieser Tag als „Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit“ schon seit fünf Jahren in besonderer Weise gefeiert. Immer ist es ein Fest mit viel Musik und Kunst, „vor allem aber voller Begeisterung für den Glauben an Jesus“, so Stadtpfarrer und Organisator Christoph Kranicki.
„Das „5. Fest der Barmherzigkeit“ stand heuer unter dem Motto „Von der Barmherzigkeit des Herrn will ich ewig singen“(Ps 89,2). Unter Einhaltung der aktuellen Corona-Maßnahmen sowie mit zusätzlichen Angeboten (Livestream auf dem YouTube-Kanal „Fest der Barmherzigkeit“) ging die Feier heuer ein wenig anders über die Bühne. Für die größte Gebetsveranstaltung Kärntens organisierte die Stadtpfarre sogar ein Public Viewing vor der Markuskirche. Den Auftakt bildete am Freitag, 9. April, die Vernissage der Ausstellung „armHERZIG“ von der Eberndorfer Künstlerin Helene Wernig in der Turmkapelle der Markuskirche. Bei der „Langen Nacht der Versöhnung“ am Samstag standen die Katechese von P. Johannes Paul Chavanne OCist (Heiligenkreuz), die Sendung der Firmlinge, Anbetung und Beichtgelegenheit sowie eine Eröffnungsmesse um 23 Uhr auf dem Programm. Der Höhepunkt des Festes war die hl. Messe am Sonntag, die Diözesanbischof Josef Marketz gemeinsam mit sechs Priestern – Dechant Martin Edlinger, P. Antonio Sagardoy, Pfarrer Andreas Stronski, Pfarrer Nirmal Yarramalla, Kaplan Bartholomäus Obidigbo und Pfarrer Christoph Kranicki – und Diakon Andreas Schönhart feierte. Im Rahmen dieses Gottesdienstes wurde das neue, für die Markuskirche geschaffene Jesus-Bild von Heimo Luxbacher vom Bischof gesegnet. Musikalisch gestaltet wurde die Festmesse von einer Kleingruppe der Musikschule Wolfsberg unter der Leitung von Daniel Weinberger mit einer Uraufführung der„Missa Sancti Ioannis Pauli“ von H. Botor. In seiner Predigt zum geistigen Werk der Barmherzigkeit wandte sich Bischof Marketz an alle, die im Glauben Schwierigkeiten erleben: „Das Glauben beginnt mit dem Fragen, das Zweifeln ist menschlich“, so der Bischof. Die Liebe, die mitgeht und nicht belehrt, die Barmherzigkeit Gottes sei größer als unser Zweifel. „Die Begegnung mit Jesus muss im eigenen Herzen stattfinden.“
Detail am Rande: WAC-Präsident Dietmar Riegler überreichte dem Bischof einen Matchball und ein T-Shirt mit Autogrammen aller Fußballer. Beides soll im Rahmen einer Versteigerung der Caritas übergeben werden. Mehr zum Fest und die Predigt von Bischof Josef Marketz findet man auch auf www.kath-kirche-kaernten.at

Autor:

Gerald Heschl aus Kärnten | Sonntag

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