Grabesritter bitten um Spenden für Menschen in Not in Palästina
Helfen dort, wo Jesus lebte

Weil sie eine christliche Schule besuchen dürfen strahlen diese Mädchen aus dem Heiligen Land Glück und Zuversicht aus.
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  • Weil sie eine christliche Schule besuchen dürfen strahlen diese Mädchen aus dem Heiligen Land Glück und Zuversicht aus.
  • Foto: RITTERORDEN VOM HEILIGEN GRAB ZU JERUSALEM
  • hochgeladen von Franz Josef Rupprecht

Die Schulen der katholischen Kirche sind ein Licht der Hoffnung im oft bedrückenden Alltag von Christen in Israel sowie den Gebieten der Palästinenser. Dort, wo Jesus selber eine glückliche Kindheit bei Josef und Maria verbringen durfte, bemühen sich heute die Mitglieder im „Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ um tatkräftige Hilfe. Damit Sie diese Unterstützung verstärken können haben wir dieser Ausgabe einen Zahlschein beigelegt.
Für alle online-Spender: Österreichischen Gemeinschaft für das Heilige Land, IBAN: AT80 1200 0516 0720 0315

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem
("Grabesritter") bittet dringend um Spenden für Menschen in Not in Palästina. In den aktuellen Ausgaben der heimischen Kirchenzeitung haben die Grabesritter auch einen entsprechenden Aufruf geschaltet. Vor allem die Lage der Christen vor Ort sei prekär. "Armut, Zerstörung und Verfolgung zwingen viele zur Flucht", so die Grabesritter in einer Aussendung am Mittwoch.

Der päpstliche Laienorden, dem in Österreich 550 Mitglieder (weltweit 30.000) angehören, unterstützt vor allem das Lateinische Patriarchat von Jerusalem bzw. die Caritas Jerusalem bei deren sozialen und schulischen Aktivitäten. Die Hilfe kommt Menschen in Not in der Westbank, im Gaza-Streifen aber auch in Flüchtlingslagern in Jordanien zugute. Die Ritter helfen bei Renovierungen, investieren in Gesundheitseinrichtungen und Schulen und wollen vor allem den Kindern den so wichtigen Zugang zu Bildung ermöglichen.

Das Lateinische Patriarchat unterhält 33 Kindergärten und 41 Schulen, in denen 19.000 Schüler von 1.580 Lehrern unterrichtet werden. Die Grabesritter finanziert 95 Prozent der entsprechenden Aufwendungen des Patriarchats.

30.000 Mitglieder weltweit

Der "Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem" entstand aus einem mittelalterlichen Brauchtum, bei dem adelige Pilger am Heiligen Grab zu Jerusalem zum Ritter geschlagen wurden. Der heutige Orden, eine eigenständige juristische Person des Kirchenrechts, ist eine vorwiegend von Laien getragene, humanitäre Organisation zur Unterstützung der im Heiligen Land lebenden und von den politischen Auseinandersetzungen betroffenen Christen. Der Orden hat weltweit 30.000 Mitglieder und wird vom Kardinalgroßmeister in Rom geleitet, der vom Papst bestellt wird. In Österreich gehören den Grabesrittern gut 550 Personen - Männer wie Frauen - an. Großprior der Grabesritter in Österreich ist aktuell der Wiltener Abt Raimund Schreier.

Unter den geistlichen Mitgliedern der "Österreichischen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem" finden sich Kardinal Christoph Schönborn, der Salzburger Erzbischof Franz Lackner, dessen Vorgänger Alois Kothgasser, St. Pöltens Diözesanbischof Alois Schwarz, Militärbischof Werner Freistetter, Altbischof Paul Iby aus Eisenstadt sowie zahlreiche Äbte. Die weltlichen Mitglieder, die die große Mehrheit der Ordensangehörigen ausmachen, sind Menschen aus verschiedenen Berufen und Altersgruppen, die ein christliches Leben führen und denen das Heilige Land und die dort lebenden Christen ein persönliches Anliegen sind.

Um die zahlreichen Hilfsprojekte im Nahen Osten umsetzen zu können, ist der Orden auf Spenden angewiesen. Um den Spendern eine Absetzbarkeit zu ermöglichen, wurde vom Ritterorden der Verein "Österreichische Gemeinschaft für das Hl. Land" gegründet. Infos: www.oessh.at

Autor:

Franz Josef Rupprecht aus Burgenland | martinus

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